Luftverkehr sichern statt Streit eskalieren: Lufthansa darf kein Risiko für alle werden

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Michaela Moertl und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die Lufthansa baut mit der Schließung der CityLine und dem Abbau gewachsener Strukturen betriebliche Stabilität ab – mit Folgen für Beschäftigte, Reisende und die Verlässlichkeit des Luftverkehrs in Deutschland. Entscheidungen an der Konzernspitze verschärfen Konflikte, verlagern die Last nach unten und gefährden Vertrauen, Infrastruktur und öffentliche Verantwortung. Das ist keine reine interne Managementfrage mehr.

 

Was ist das Problem?
Die Schließung der Lufthansa CityLine ist mehr als eine interne Konzernentscheidung. Sie steht für einen Kurs, bei dem gewachsene Strukturen abgebaut und strategische Risiken auf Beschäftigte, Reisende und Standorte verlagert werden. Das betrifft nicht nur Lufthansa selbst, sondern die Verlässlichkeit des Luftverkehrs in Deutschland, die wirtschaftliche Anbindung von Regionen und das Vertrauen in einen Konzern, der für den Standort Deutschland eine zentrale Rolle spielt.
Für Reisende bedeutet dieser Kurs vor allem eines: dauerhafte Belastung durch permanente Unruhe im Unternehmen.

Ausfälle, Unsicherheit, schlechter planbare Verbindungen und immer neue Konflikte treffen am Ende nicht das Management, sondern die Menschen, die auf funktionierenden Luftverkehr angewiesen sind – privat, beruflich und wirtschaftlich. Deutschland braucht einen zuverlässigen Luftverkehr, auf den sich Reisende, Unternehmen und Regionen verlassen können. Genau diese Verlässlichkeit wird durch den fortgesetzten Abbau stabiler Strukturen beschädigt.
Wer ein Unternehmen dieser Größe führt, trägt Verantwortung nicht nur gegenüber Investoren, sondern auch gegenüber Infrastruktur, Arbeitsplätzen, Mobilität und volkswirtschaftlicher Stabilität. Genau diese Verantwortung wird unter Carsten Spohr immer weniger erkennbar wahrgenommen. Statt langfristige Substanz zu sichern, werden Strukturen geschwächt, Konflikte verschärft und die Folgen anschließend von anderen getragen – von Beschäftigten, von Standorten und vor allem von den Reisenden.
Auch deshalb stellt sich die Frage, warum Politik und Aufsichtsrat dieser Entwicklung weiter zusehen. Nach der staatlichen Stabilisierung in der Corona-Krise kann niemand ernsthaft behaupten, die strategische Ausrichtung der Lufthansa sei nur Privatsache. Wenn ein Konzern in schwierigen Zeiten auf öffentliche Hilfe angewiesen ist, dann darf die Öffentlichkeit bei Fehlentwicklungen später auch Verantwortung einfordern.


Was ist die Lösung?
Die Bundesregierung und der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG müssen die Folgen der CityLine-Schließung und vergleichbarer Entscheidungen endlich als Frage von Infrastruktur, Beschäftigung, Verbraucherschutz und Standortpolitik behandeln. Der Aufsichtsrat muss seiner Kontrollfunktion nachkommen und die Konzernstrategie kritisch überprüfen. Die Politik muss klar benennen, dass der weitere Abbau stabiler Strukturen in einem Unternehmen von dieser Bedeutung nicht folgenlos bleiben darf.
Ein zuverlässiger Luftverkehr für Reisende entsteht nicht durch schöne Vorstandsworte, sondern durch belastbare Strukturen, verantwortliche Unternehmensführung und eine Strategie, die nicht ständig neue Unsicherheit produziert. Wenn die derzeitige Konzernführung weiter Vertrauen verspielt, betriebliche Stabilität schwächt und die Belastungen auf Reisende und Beschäftigte abwälzt, dann müssen auch personelle Konsequenzen an der Spitze geprüft werden.


Warum ist das wichtig?
Lufthansa ist kein beliebiges Unternehmen.

Der Konzern ist Teil der verkehrlichen und wirtschaftlichen Grundstruktur in Deutschland. Entscheidungen wie die Schließung der CityLine wirken deshalb über den Konzern hinaus: auf Beschäftigte, auf Reisende, auf regionale Anbindung und auf die Frage, wie belastbar zentrale Infrastruktur in Deutschland noch organisiert wird.
Es geht hier nicht nur um einen internen Umbau, sondern um die grundsätzliche Frage, ob kurzfristige Konzernlogik wichtiger sein darf als langfristige Stabilität. Für die Reisenden ist das keine abstrakte Debatte, sondern eine ganz praktische: Sie brauchen einen verlässlichen Verkehr statt eines Konzerns, der durch Fehlentscheidungen und Eskalation immer neue Unsicherheit erzeugt. Genau das darf Politik und Aufsichtsrat nicht länger unbeantwortet lassen.

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Peter MayerPetitionsstarter*in

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Das Problem

Die Lufthansa baut mit der Schließung der CityLine und dem Abbau gewachsener Strukturen betriebliche Stabilität ab – mit Folgen für Beschäftigte, Reisende und die Verlässlichkeit des Luftverkehrs in Deutschland. Entscheidungen an der Konzernspitze verschärfen Konflikte, verlagern die Last nach unten und gefährden Vertrauen, Infrastruktur und öffentliche Verantwortung. Das ist keine reine interne Managementfrage mehr.

 

Was ist das Problem?
Die Schließung der Lufthansa CityLine ist mehr als eine interne Konzernentscheidung. Sie steht für einen Kurs, bei dem gewachsene Strukturen abgebaut und strategische Risiken auf Beschäftigte, Reisende und Standorte verlagert werden. Das betrifft nicht nur Lufthansa selbst, sondern die Verlässlichkeit des Luftverkehrs in Deutschland, die wirtschaftliche Anbindung von Regionen und das Vertrauen in einen Konzern, der für den Standort Deutschland eine zentrale Rolle spielt.
Für Reisende bedeutet dieser Kurs vor allem eines: dauerhafte Belastung durch permanente Unruhe im Unternehmen.

Ausfälle, Unsicherheit, schlechter planbare Verbindungen und immer neue Konflikte treffen am Ende nicht das Management, sondern die Menschen, die auf funktionierenden Luftverkehr angewiesen sind – privat, beruflich und wirtschaftlich. Deutschland braucht einen zuverlässigen Luftverkehr, auf den sich Reisende, Unternehmen und Regionen verlassen können. Genau diese Verlässlichkeit wird durch den fortgesetzten Abbau stabiler Strukturen beschädigt.
Wer ein Unternehmen dieser Größe führt, trägt Verantwortung nicht nur gegenüber Investoren, sondern auch gegenüber Infrastruktur, Arbeitsplätzen, Mobilität und volkswirtschaftlicher Stabilität. Genau diese Verantwortung wird unter Carsten Spohr immer weniger erkennbar wahrgenommen. Statt langfristige Substanz zu sichern, werden Strukturen geschwächt, Konflikte verschärft und die Folgen anschließend von anderen getragen – von Beschäftigten, von Standorten und vor allem von den Reisenden.
Auch deshalb stellt sich die Frage, warum Politik und Aufsichtsrat dieser Entwicklung weiter zusehen. Nach der staatlichen Stabilisierung in der Corona-Krise kann niemand ernsthaft behaupten, die strategische Ausrichtung der Lufthansa sei nur Privatsache. Wenn ein Konzern in schwierigen Zeiten auf öffentliche Hilfe angewiesen ist, dann darf die Öffentlichkeit bei Fehlentwicklungen später auch Verantwortung einfordern.


Was ist die Lösung?
Die Bundesregierung und der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG müssen die Folgen der CityLine-Schließung und vergleichbarer Entscheidungen endlich als Frage von Infrastruktur, Beschäftigung, Verbraucherschutz und Standortpolitik behandeln. Der Aufsichtsrat muss seiner Kontrollfunktion nachkommen und die Konzernstrategie kritisch überprüfen. Die Politik muss klar benennen, dass der weitere Abbau stabiler Strukturen in einem Unternehmen von dieser Bedeutung nicht folgenlos bleiben darf.
Ein zuverlässiger Luftverkehr für Reisende entsteht nicht durch schöne Vorstandsworte, sondern durch belastbare Strukturen, verantwortliche Unternehmensführung und eine Strategie, die nicht ständig neue Unsicherheit produziert. Wenn die derzeitige Konzernführung weiter Vertrauen verspielt, betriebliche Stabilität schwächt und die Belastungen auf Reisende und Beschäftigte abwälzt, dann müssen auch personelle Konsequenzen an der Spitze geprüft werden.


Warum ist das wichtig?
Lufthansa ist kein beliebiges Unternehmen.

Der Konzern ist Teil der verkehrlichen und wirtschaftlichen Grundstruktur in Deutschland. Entscheidungen wie die Schließung der CityLine wirken deshalb über den Konzern hinaus: auf Beschäftigte, auf Reisende, auf regionale Anbindung und auf die Frage, wie belastbar zentrale Infrastruktur in Deutschland noch organisiert wird.
Es geht hier nicht nur um einen internen Umbau, sondern um die grundsätzliche Frage, ob kurzfristige Konzernlogik wichtiger sein darf als langfristige Stabilität. Für die Reisenden ist das keine abstrakte Debatte, sondern eine ganz praktische: Sie brauchen einen verlässlichen Verkehr statt eines Konzerns, der durch Fehlentscheidungen und Eskalation immer neue Unsicherheit erzeugt. Genau das darf Politik und Aufsichtsrat nicht länger unbeantwortet lassen.

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