
Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,
über 10.000 Unterschriften wurden gestern durch eine Delegation des ESV Lok Potsdam an den Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Herrn Theurer, als Vertreter von Verkehrsminister Wissing übergeben. Der RBB berichtete in der Nachrichtensendung Brandenburg Aktuell.
Zuvor hatte Herr Theurer ein Interview in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Bezahlinhalt) gegeben, dass leider keine neuen Erkenntnisse brachte, sondern vielmehr die bisherige, bürokratische Hinhaltetaktik nochmals bestätigte. Immerhin soll nun auch noch der Bundestag mit dem Vorgang beschäftigt werden.
Vielen Dank an alle Unterzeichnerinnen der Petition und an die Beteiligten beim ESV Lok Potsdam, die sich trotz aller Widerstände für den Erhalt der traditionsreichen Sportstätte einsetzen. Sportvereine wie Lok Potsdam leisten einen wertvollen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Das Verhalten des BEV in Bezug auf die überzogenen Pachtforderungen und das spekulationsfördernde Höchstgebotsverfahren zugunsten privatnütziger Verwertungsinteressen entzieht dem ESV Lok Potsdam die Existenzgrundlage.
Lösungen sind analog der Verbilligungsrichtlinie der BIMA (vergünstigte Direktvergabe) möglich. Demnach könnte die Verwertung des Grundstücks auf der Grundlage eines realistischen Verkehrswertgutachtens ohne weiteres Bieterverfahren und mit öffentlich-rechtlicher Zweckbindung (Sportanlage) direkt an die LHP Potsdam oder den ESV Lok erfolgen.
Lok Sportplatz in Potsdam erhalten! Spekulation verhindern!
Mit freundlichen Grüßen
Jens Lüscher