Reform der Leuphana Uni Lüneburg Rahmenprüfungsordnung RPO - Mehr Flexibilität #RPOreform

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  1. An- und Abmeldung von allen Klausuren fünf Werktage vor der Klausur.
  2. Einführung eines "Viert-Versuchs" - Nach drei nicht bestandenen Prüfungsleistungen soll es die Möglichkeit eines "Viert-Versuchs" geben, der in einer anderen Prüfungsform stattfindet.
  3. Jede Prüfungsleistung wird jedes Semester auch ohne dazugehörige Vorlesung angeboten.
  4. Akzeptanz des "gelben Scheins" als Krankmeldung für Prüfungen - keine ausführlichen Atteste mehr.

Zu 1) Die derzeitige Rahmenprüfungsordnung (RPO) verpflichtet die Studierenden, sich einen Monat nach Vorlesungsbeginn zu den Prüfungsleistungen, die im Semester absolviert werden sollen, und zum Termin (erste oder zweite Klausurenphase) anzumelden. Vor Jahren war dies an der Leuphana anders, damals konnten sich Studierende bis zu fünf Werktage vor dem Termin anmelden. Unser Vorschlag ist an dem Konzept festzuhalten, sodass man sich ohne Grund bis zu fünf Werktage von der Klausur an- und abmelden kann.

Die Prüfungsform "Kombinierte Wissenschaftliche Arbeit" stellt eine Sonderform dar, da diese fest mit dem Lehr- und Lernkonzept der Veranstaltung verbunden ist. Unser Vorschlag ist hier die Anmeldemodalitäten beizubehalten. Ein Rücktritt soll jedoch bis 60 Tage nach Vorlesungsbeginn möglich sein.

Zu 2) An vielen Hochschulen gilt das Drei-Versuche-System, früher nutzte die Leuphana das Bonus-Malus-Punkte-System, was rechnerisch ungefähr 12 Fehlversuche insgesamt im Studium umfasste.

Einige Hochschulen haben Regelungen getroffen nach einem nicht bestandenen Dritt-Versuch eine mündliche Prüfung als "Viert-Versuch" zu unternehmen. Die Leuphana sollte auch einen solchen "Viert-Versuch" einführen, dabei sollte auch eine andere Prüfungsform möglich sein. Wenn regulär z.B. eine Klausur stattfindet, sollte eine mündliche Prüfung, Präsentation, Portfolio-Prüfung, Hausarbeit oder andere Prüfungsform angeboten werden.

Die Konsequenzen einer Exmatrikulation aufgrund einer endgültig nicht bestandenen Prüfung sind hart für die Studierenden und können zu gesundheitlichen Problemen wie Depressionen führen. Außerdem entstehen der Gemeinschaft hohe Kosten, wenn Studierende nach mehreren Semestern Studium an einem Modul scheitern, obwohl das Ende des Studiums fast erreicht ist.

Zu 3) Das Konzept der Leuphana sieht viele Lehrveranstaltungen nur im jährlichen Rhythmus vor. Studierende, die in einem Semester nicht das Modul bestanden haben, müssen ein Jahr warten, bis die Prüfung wieder angeboten wird. Dies führt oft zu Studienzeitverlängerungen, die unökonomisch sind.

Wenn in Zukunft Klausuren oder andere Prüfungsleistungen jedes Semester angeboten werden, ist das insbesondere für viel belegte Module von Vorteil. Somit werden den Studierenden jedes Semester zwei Termine für eine Klausur bzw. Prüfungsleistung angeboten.

Zu 4) Im Fall einer Krankschreibung während einer Prüfungsleistung verlangt die Leuphana ein ärztliches Attest. Dieses Attest ist eine privatärztliche Leistung und wird oft vom Arzt mit Gebühren im Rahmen von 10-30 Euro belegt. Außerdem stellt es einen Eingriff in die Privatsphäre dar, da die gesundheitliche Beeinträchtigung schriftlich attestiert werden muss.

Arbeitnehmer legen ihrem Arbeitgeber einen "gelben Schein" vor, der eine Kassenleistung darstellt und kostenfrei ist. Dieser enthält keine Diagnosen und Beeinträchtigungen, sondern lediglich Datum und voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Dieses soll der Leuphana auch ausreichen um die Prüfungsunfähigkeit festzustellen.

Weitere Informationen unter www.rpo-reform.de

Initiator: Christopher Bohlens - Kandidat für den Hochschulsenat 
Kontakt: christopher@rpo-reform.de oder Mobile: +49 1520-6528774 (u.A. WhatsApp, Telegram, Signal)

Dies ist eine Studierendeninitiative nach §20 a Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG)



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