Lernen ohne Angst vor dem Versagen: Für ein förderndes und gerechtes Bewertungssystem


Lernen ohne Angst vor dem Versagen: Für ein förderndes und gerechtes Bewertungssystem
Das Problem
Ich bin Schülerin in Deutschland und erlebe jeden Tag, wie sehr die Angst vor Prüfungen und der ständigen Vergleiche mit Mitschülerinnen und Mitschüler viele Kinder belasten.
Das aktuelle Notensystem setzt Schülerinnen und Schüler unter starken Leistungsdruck. Bereits früh entwickeln viele Kinder Angst vor schlechte Noten und Angst vor dem Versagen. Von den frühen Jahren bis ins Jugendalter können diese Belastungen zu schweren psychischen Folgen führen, wie etwa Depressionen, chronischem Stress und Versagensängsten.
Ich kenne viele Schüler und Schülerinnen die sich sehr anstrengen, um gute Noten zu schrieben, es aber trotzdem nicht schaffen. Es gibt diejenigen, die sich ein Maßstab setzen, immer sehr gute bis gute Noten zu schreiben, um sich selbst zu beweisen oder um das Gefühl zu vermeiden, nicht gut genug zu sein. Diese Schülerinnen und Schüler haben oft Angst davor, durchzufallen, wenn einem eine schlechte Note dabei ist.
Auf der anderen Seite gibt es Schüler und Schülerinnen, die hoffen. Einfach zu bestehen und nur eine ausreichende Note zu schreiben. Doch auch sie freuen sich nicht wirklich sondern verfallen dann in ein Schutzsystem. Sie mögen zwar erfreut darüber wahrgenommen werden jedoch freuen sie sich auch nicht darüber, sondern wollen nach außen hin stark wirken. Im ihnen herrscht eine innere Leere und das Gefühl, nicht mithalten oder nicht zur Gruppe der " sehr guten" zu gehören.
Warum verdienen Schüler und Schülerinnen mit guten Noten mehr Anerkennung als andere? Was unterscheidet sie Menschlich? Menschen, die chronisch krank sind, wie sollen sie dem Unterrichtsstoff folgen, wenn niemand sie auffängt oder sie unterstützt. Ich selber leide an einer chronischen Krankheit und muss viel Stoff selbstständig nacharbeiten.
All diese Umstände führen zu psychischer Belastung und weniger Motivation zum Lernen. Warum sollte ich lernen, wenn es wieder nur eine ausreichende Note wird. Warum soll ich lernen , wenn mich meine Gefühle vor der Prüfung einholen und ich einen Blackout bekomme.
Die Schule sollte ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlen, wo man keine Angst haben muss, man selbst zu sein, und wo lernen Freude macht. Doch das ist leider nicht so. Jede 9. von 10 Personen litt schonmal unter Prüfungsangst oder leiden noch darunter und fast jeder fünfte Schüler hat Angst vor der Schule. Immer mehr Schüler und Schülerinnen brechen die Schule ab oder machen kein Abitur mehr, da sie sich nicht mehr wohlfühlen und den ganzen psychischen Stress nicht aushalten.
Besonders schwierig wird es, wenn Lehrkräfte nicht die Zeit haben, auf einzelne Schüler und Schülerinnen einzugehen, die z.B Schwierigkeiten beim Verständnis haben. Trotz großer Mühe und intensivem Lernen werden schriftliche Prüfungen oft als alleiniges Maß für Leistung angesehen, und das Gefühl entsteht, dass Anstrengung und Fortschritte nicht gewürdigt werden.
Aus all diesen Gründen fordern wir:
- Weniger Fokus auf klassische Noten: Statt Zensuren, soll es kurze, verständliche Rückmeldungen geben, die dem Lernstand transparent und individuell zeigen.
- Kleinere Lerngruppen : Mehr persönliche Betreuung durch kleinere Gruppen, damit auf individuelle Bedürfnisse besser eingegangen werden kann.
- Flexible Fächerwahl an einzelnen Tagen: Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, die Fächerverteilung an manchen Tagen selbst zu Wahlen, natürlich innerhalb der vorgegebenen Stundenanzahl.
- Stärkere Förderung von Stärken und Fortschritten: Der Fokus soll nicht nur auf Fehlern liegen, sondern auf den individuellen Stärken und der Entwicklung jedes einzelnen.
- Gezielte Unterstützungen bei Schwächen: Schüler und Schülerinnen mit Schwierigkeiten sollen besser gefördert und begleitet werden.
- Mehr Freude am lernen statt Angst und Fehler vor Prüfungen: Das Schulsystem so gestaltet werden, dass lernen Spaß macht und nicht durch Leistungsdruck und Angst belastet werden.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schule ein Ort des Lernens und der Entwicklung wird - frei von Angst und Leistungsdruck
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Das Problem
Ich bin Schülerin in Deutschland und erlebe jeden Tag, wie sehr die Angst vor Prüfungen und der ständigen Vergleiche mit Mitschülerinnen und Mitschüler viele Kinder belasten.
Das aktuelle Notensystem setzt Schülerinnen und Schüler unter starken Leistungsdruck. Bereits früh entwickeln viele Kinder Angst vor schlechte Noten und Angst vor dem Versagen. Von den frühen Jahren bis ins Jugendalter können diese Belastungen zu schweren psychischen Folgen führen, wie etwa Depressionen, chronischem Stress und Versagensängsten.
Ich kenne viele Schüler und Schülerinnen die sich sehr anstrengen, um gute Noten zu schrieben, es aber trotzdem nicht schaffen. Es gibt diejenigen, die sich ein Maßstab setzen, immer sehr gute bis gute Noten zu schreiben, um sich selbst zu beweisen oder um das Gefühl zu vermeiden, nicht gut genug zu sein. Diese Schülerinnen und Schüler haben oft Angst davor, durchzufallen, wenn einem eine schlechte Note dabei ist.
Auf der anderen Seite gibt es Schüler und Schülerinnen, die hoffen. Einfach zu bestehen und nur eine ausreichende Note zu schreiben. Doch auch sie freuen sich nicht wirklich sondern verfallen dann in ein Schutzsystem. Sie mögen zwar erfreut darüber wahrgenommen werden jedoch freuen sie sich auch nicht darüber, sondern wollen nach außen hin stark wirken. Im ihnen herrscht eine innere Leere und das Gefühl, nicht mithalten oder nicht zur Gruppe der " sehr guten" zu gehören.
Warum verdienen Schüler und Schülerinnen mit guten Noten mehr Anerkennung als andere? Was unterscheidet sie Menschlich? Menschen, die chronisch krank sind, wie sollen sie dem Unterrichtsstoff folgen, wenn niemand sie auffängt oder sie unterstützt. Ich selber leide an einer chronischen Krankheit und muss viel Stoff selbstständig nacharbeiten.
All diese Umstände führen zu psychischer Belastung und weniger Motivation zum Lernen. Warum sollte ich lernen, wenn es wieder nur eine ausreichende Note wird. Warum soll ich lernen , wenn mich meine Gefühle vor der Prüfung einholen und ich einen Blackout bekomme.
Die Schule sollte ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlen, wo man keine Angst haben muss, man selbst zu sein, und wo lernen Freude macht. Doch das ist leider nicht so. Jede 9. von 10 Personen litt schonmal unter Prüfungsangst oder leiden noch darunter und fast jeder fünfte Schüler hat Angst vor der Schule. Immer mehr Schüler und Schülerinnen brechen die Schule ab oder machen kein Abitur mehr, da sie sich nicht mehr wohlfühlen und den ganzen psychischen Stress nicht aushalten.
Besonders schwierig wird es, wenn Lehrkräfte nicht die Zeit haben, auf einzelne Schüler und Schülerinnen einzugehen, die z.B Schwierigkeiten beim Verständnis haben. Trotz großer Mühe und intensivem Lernen werden schriftliche Prüfungen oft als alleiniges Maß für Leistung angesehen, und das Gefühl entsteht, dass Anstrengung und Fortschritte nicht gewürdigt werden.
Aus all diesen Gründen fordern wir:
- Weniger Fokus auf klassische Noten: Statt Zensuren, soll es kurze, verständliche Rückmeldungen geben, die dem Lernstand transparent und individuell zeigen.
- Kleinere Lerngruppen : Mehr persönliche Betreuung durch kleinere Gruppen, damit auf individuelle Bedürfnisse besser eingegangen werden kann.
- Flexible Fächerwahl an einzelnen Tagen: Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, die Fächerverteilung an manchen Tagen selbst zu Wahlen, natürlich innerhalb der vorgegebenen Stundenanzahl.
- Stärkere Förderung von Stärken und Fortschritten: Der Fokus soll nicht nur auf Fehlern liegen, sondern auf den individuellen Stärken und der Entwicklung jedes einzelnen.
- Gezielte Unterstützungen bei Schwächen: Schüler und Schülerinnen mit Schwierigkeiten sollen besser gefördert und begleitet werden.
- Mehr Freude am lernen statt Angst und Fehler vor Prüfungen: Das Schulsystem so gestaltet werden, dass lernen Spaß macht und nicht durch Leistungsdruck und Angst belastet werden.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Schule ein Ort des Lernens und der Entwicklung wird - frei von Angst und Leistungsdruck
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Petition am 23. Januar 2026 erstellt