Neuigkeit zur PetitionLebensmittelverschwendung 10x größer als bisher angenommen! Cem Özdemir muss JETZT handelnZu krumm, zu klein, zu hässlich? Wir brauchen Gesetze statt unnötiger Schönheits-Standards!
Viktoria Heyn, die Deutsche Umwelthilfe und Foodsharing
16.06.2022

Liebe Unterstützer:innen, wir haben mit Sabine Kabath, Geschäftsführerin der Bio-Gärtnerei Watzkendorf, über die unnötigen Schönheits-Standards der Lebensmittelindustrie gesprochen und wie diese die Arbeit der Landwirt:innen erschweren. Zeit, dass sich hier etwas ändert! Bitte schaut das Video und teilt unsere Petition an Cem Özdemir weiter in eurem Umfeld.

B-Waren und Aussortierungen sorgen tagtäglich für Frust bei Landwirt:innen. Kein Wunder: Bei Kulturen wie der Tomate beispielsweise, muss fehlerhaftes Gemüse mitgeerntet und dann weggeschmissen werden – das ist Ackern für die Tonne im wahrsten Sinne des Wortes. Bei Kohlrabi bleiben mitunter 30 bis 40 Prozent der Pflanzen gleich auf dem Acker liegen und das nur, weil sie nicht den Standards der Lebensmittelindustrie entsprechen. Neben verschwendeter Arbeitsleistung führt das auch zu einer unnötig starken Belastung der Umwelt: Ressourcen wie Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Wasser, Nährstoffe oder Anbauflächen werden für die Produktion von Lebensmitteln eingesetzt, die am Ende doch nur in der Tonne landen.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Verbraucher:innen mit Schönheitsfehlern beim Obst und Gemüse anfreunden. Vielmehr noch: Wir sollten sie sogar einfordern.

Mit unserer Petition kämpfen wir dafür, dass die Politik das wahre Ausmaß der Lebensmittelverschwendung anerkennt und endlich wirkungsvolle Maßnahmen ergreift, damit das Ackern für die Tonne aufhört. Bitte unterstützt uns dabei weiterhin, indem ihr die Petition mit Freund:innen und Bekannten teilt!

Vielen herzlichen Dank,
eure Deutsche Umwelthilfe

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