Petition updateLeben retten: Einführung der Widerspruchsregelung!Kein Treffen mit Jens Spahn - wir schließen die Petition!
Thomas MüllerGermany
Jul 10, 2018
Liebe Unterstützer*innen, vor einiger Zeit habe ich mich mit Claudia Ohme zusammen getan. Auch sie ist nierentransplantiert und setzt sich dafür ein, dass die Widerspruchslösung eingeführt wird. Wir haben gemacht und getan - in der Hoffnung, dass der Bundesgesundheitsminister uns Beachtung schenkt. Wir möchten uns bei euch allen recht herzlich bedanken, die im Büro von Herrn Spahn angerufen haben und nach einem Termin für uns gebeten haben! Wir haben mit eurer Hilfe erreicht, dass einige enge Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministers ihn über die Telefonaktion in Kenntnis gesetzt haben. Wir haben einen Brief im Auftrag von Herrn Spahn bekommen, in dem erwähnt wurde, dass erst im Herbst entschieden wird und in welcher Form etwas am Transplantationsgesetz geändert wird, um die Anzahl der Transplantationen voran zu treiben. Vorher wird wohl noch eine offene, breite gesellschaftliche und politische Debatte mit dem Gesundheitsminister stattfinden. Unsere Petition wird hierzu angeblich ein Beitrag sein. Sie sagten, man nehme unsere Petition durchaus ernst. Gestern wurden wir darüber informiert, dass die Petition auf keinen Fall von Minister Spahn persönlich angenommen wird!!! Stattdessen sollen wir Herrn Markus Algermissen und dessen Abteilungsleiterin vom Gesundheitsministerium in Berlin treffen und die Unterschriftenliste übergeben. Ihr könnt Euch vorstellen, wie groß unsere Enttäuschung ist, dass Herr Spahn sich nicht auf ein persönliches Treffen einlassen möchte! Wir sind deshalb nicht mehr bereit persönlich nach Berlin zu fahren. Wir haben das Gefühl überhaupt nicht vom Bundesgesundheitsminister gehört zu werden und wir haben keine Kraft mehr, noch lauter zu schreien. Aus diesem Grund werden wir die Petition jetzt schließen. Wir finden es wahnsinnig schade, dass bei so einem wichtigen Thema wie Organspende (zur Erinnerung: 3 Menschen sterben am Tag, weil sie nicht rechtzeitig ein Organ bekommen!) nicht einmal der Aufwand betrieben wird, mit Betroffenen zu sprechen. Es wird einfach über unseren Kopf hinweg entschieden und wir sind dann diejenigen die darunter leiden müssen. Wir haben gemeinsam mit Eurer Hilfe fast 80.000 Unterschriften für die Widerspruchslösung gesammelt und werden diese an das Gesundheitsministerium weiterleiten. Wir hoffen, dass wir letztlich damit doch ein Zeichen setzen konnten! Vielen Dank für Eure große Hilfe! Thomas Müller und Claudia Ohme
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