Aufenthalt für unseren Freund Muhiddin


Aufenthalt für unseren Freund Muhiddin
Das Problem
Jung, ehrenamtlich engagiert und Vater von 5 Kindern: Muhiddin Fidan steht eigentlich in der Blühte seines Lebens. Doch eine drohende Abschiebung hängt wie ein Damoklesschwert über dem Leben des jungen Familienvaters.
Seit 25 Jahren ist Muhiddin nun schon in Kassel (Deutschland). Er musste 1996, im Alter von 13 Jahren, aus der Türkei fliehen, da er als Kurde dort politisch verfolgt wurde. An der Situation hat sich auch heute nichts geändert. Deshalb sucht Muhiddin immer noch Schutz in der nordhessischen Metropole.
Im Jahr 2005 heiratete er seine Frau, mit der auch heute noch liiert ist. Zusammen haben die beiden fünf Kinder. Das jüngste Mitglied der jungen Familie ist drei Jahre alt, die älteste 15. Im Gegensatz zu Muhiddin haben seine Kinder und Frau alle die deutsche Staatsangehörigkeit. Die drohende Abschiebung trifft die ganze Familie hart. Auch Muhiddin wird von Alpträumen heimgesucht. Die psychische Belastung auf die Familie aus Nordhessen ist schier unerträglich.
Im Jahr 2011 hat Muhiddin ohne Probleme eine Aufenthaltserlaubnis ausgestellt bekommen. Im Jahr 2015 musste er dann unerwartet bei der Ausländerbehörde vorsprechen. Damals wurde ihm versichert, dass die Prüfung schnell gehen würde und er in spätestens 6 Wochen den neuen Bescheid ausgestellt bekommen würde, doch es kam anders.
Muhiddin erhielt erst nach 6 Jahren, im Jahr 2021, den Bescheid. Zur Verwunderung aller war dieser nicht wie in den Jahren zuvor positiv. Der Grund für den negativen Bescheid für den jungen Familienvater, lautet Terrorismus. Nach 6 Jahren aus heiterem Himmel eine solche Nachricht zu erhalten, war für die gesamte Familie bereits eine Tortur.
Die Begründungen des Bescheides verschlimmerte diese Tortur noch: Bei solch schweren Anschuldigungen würde man ebenso schwerwiegenden Belege dafür erwarten, aber im Fall Muhiddin Fidan gibt es diese nicht. Die ihm zur Last gelegten Vorwürfe beziehen sich auf die Mitgliedschaft in einem gemeinnützigen Kulturverein, in dem er sich um Integrationshilfe und kurdischen Volkstanz gekümmert hatte. Auch die Teilnahme an einer genehmigten Demonstration wird für die Begründung herangezogen.
Es macht uns fassungslos, dass unser Freund und Familienvater Muhiddin Fidan, für sein gesellschaftliches Engagement und das Kundtun seiner politischen Meinung derart kriminalisiert wird. Für eine Gesellschaft sollte eine aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern eigentlich erstrebenswert sein. Den nur durch das Mitwirken von tausenden ehrenamtlich engagierten, ist eine gesellschaftliche Teilhabe und gutes Miteinander in der Stadt Kassel überhaupt möglich.
Der Druck, der durch die drohende Abschiebung auf den Schultern der Familie lastet, traumatisiert nicht nur Muhiddin, sondern auch seine Frau. Die Kinder trifft das Ganze natürlich noch schwerer.
Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, den Fall Fidan neu aufzurollen und unserem Freund endlich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen.
Deshalb bitten wir Sie, diese Petition zu unterzeichnen!
Teilen Sie die Petition auch auf den sozialen Medien!
Setzt ein Zeichen für Menschlichkeit!

2.117
Das Problem
Jung, ehrenamtlich engagiert und Vater von 5 Kindern: Muhiddin Fidan steht eigentlich in der Blühte seines Lebens. Doch eine drohende Abschiebung hängt wie ein Damoklesschwert über dem Leben des jungen Familienvaters.
Seit 25 Jahren ist Muhiddin nun schon in Kassel (Deutschland). Er musste 1996, im Alter von 13 Jahren, aus der Türkei fliehen, da er als Kurde dort politisch verfolgt wurde. An der Situation hat sich auch heute nichts geändert. Deshalb sucht Muhiddin immer noch Schutz in der nordhessischen Metropole.
Im Jahr 2005 heiratete er seine Frau, mit der auch heute noch liiert ist. Zusammen haben die beiden fünf Kinder. Das jüngste Mitglied der jungen Familie ist drei Jahre alt, die älteste 15. Im Gegensatz zu Muhiddin haben seine Kinder und Frau alle die deutsche Staatsangehörigkeit. Die drohende Abschiebung trifft die ganze Familie hart. Auch Muhiddin wird von Alpträumen heimgesucht. Die psychische Belastung auf die Familie aus Nordhessen ist schier unerträglich.
Im Jahr 2011 hat Muhiddin ohne Probleme eine Aufenthaltserlaubnis ausgestellt bekommen. Im Jahr 2015 musste er dann unerwartet bei der Ausländerbehörde vorsprechen. Damals wurde ihm versichert, dass die Prüfung schnell gehen würde und er in spätestens 6 Wochen den neuen Bescheid ausgestellt bekommen würde, doch es kam anders.
Muhiddin erhielt erst nach 6 Jahren, im Jahr 2021, den Bescheid. Zur Verwunderung aller war dieser nicht wie in den Jahren zuvor positiv. Der Grund für den negativen Bescheid für den jungen Familienvater, lautet Terrorismus. Nach 6 Jahren aus heiterem Himmel eine solche Nachricht zu erhalten, war für die gesamte Familie bereits eine Tortur.
Die Begründungen des Bescheides verschlimmerte diese Tortur noch: Bei solch schweren Anschuldigungen würde man ebenso schwerwiegenden Belege dafür erwarten, aber im Fall Muhiddin Fidan gibt es diese nicht. Die ihm zur Last gelegten Vorwürfe beziehen sich auf die Mitgliedschaft in einem gemeinnützigen Kulturverein, in dem er sich um Integrationshilfe und kurdischen Volkstanz gekümmert hatte. Auch die Teilnahme an einer genehmigten Demonstration wird für die Begründung herangezogen.
Es macht uns fassungslos, dass unser Freund und Familienvater Muhiddin Fidan, für sein gesellschaftliches Engagement und das Kundtun seiner politischen Meinung derart kriminalisiert wird. Für eine Gesellschaft sollte eine aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern eigentlich erstrebenswert sein. Den nur durch das Mitwirken von tausenden ehrenamtlich engagierten, ist eine gesellschaftliche Teilhabe und gutes Miteinander in der Stadt Kassel überhaupt möglich.
Der Druck, der durch die drohende Abschiebung auf den Schultern der Familie lastet, traumatisiert nicht nur Muhiddin, sondern auch seine Frau. Die Kinder trifft das Ganze natürlich noch schwerer.
Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, den Fall Fidan neu aufzurollen und unserem Freund endlich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen.
Deshalb bitten wir Sie, diese Petition zu unterzeichnen!
Teilen Sie die Petition auch auf den sozialen Medien!
Setzt ein Zeichen für Menschlichkeit!

2.117
Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 14. Dezember 2021 erstellt