#rettetdengruenten: Der Wächter des Allgäus ist kein Rummelplatz !

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Wir sind Mara 17, Phil 18 und Lucia 19 Jahre alt, aus dem Allgäu. Letzten Freitag nach dem FridaysforFuture-Streik sind wir auf unseren Lieblingsberg, den Grünten gewandert. Beim Aufstieg erzählte uns Phil, dass es Pläne eines Investoren gebe, den Grünten mit einer 10er Gondelbahn und einer zerstörerischen Rollglider-Anlage für den Massentourismus zu verschandeln.

Wie schon so oft verbrachten wir auch diesen Nachmittag am Gipfel und dachten über die Pläne des Investoren nach.
Es macht uns ANGST, dass vor unseren Augen jahrtausend alte CO2 Speicher nun zu Rummelplätzen gemacht werden sollen!
Wie können in Zeiten des Klimawandels weiterhin Berge verkauft werden, ohne dass an uns, eure Kinder und Enkelkinder, gedacht wird und an die katastrophalen Folgen die wir tragen müssen?

Doch was genau soll aus unserem Grünten werden?
Der Investor hat bereits jetzt die alten Grüntenlifte mit großen Grundstücken gekauft und plant:

- Teile des Bergwaldes zu roden

- ein Großrestaurant anstatt der kleinen Grüntenhütte zu bauen

- eine ganzjährige Erschließung anstatt nur des Winterbetriebs

- eine neue Sesselbahn 

- eine 10er Gondelbahn zu bauen

- massiver Ausbau der Beschneiungsanlagen

- die Verdopplung der Parkplatzfläche

- eine Seilrutsche bzw. Rollglider-Anlage quer durch einen Wald zu errichten, mit der Touristen durch eine Schlucht mit vom Aussterben bedrohten Tierarten hindurchrasen sollen!                                                                                                                          Konsequenzen für uns und den Grünten:
Wenn sich die Pläne des Investors verwirklichen kommt es zu der Zerstörung von Biotopen und Landschaftsschutzgebieten am Grünten. Geschützte Vogelarten, wie der knuffige Sperlingskauz und der elegante Schwarzstorch würden durch die Rollgliderbahn von ihrem Zuhause vertrieben werden.  
Der Investor plant 1500 Touristen pro Stunde durch die neue Bergstation zum Gipfel zu befördern und das über das gesamte Jahr hinweg. Jedoch könnten nicht ansatzweise so viele Menschen auf dem Gipfel Platz finden 
Ferner werden durch dieses Projekt laut dem Investor pro Tag über 1000 Autos erwartet. Diese sind vor allem Autos von Tagesgästen aus über 100 km entfernten Städten.
Das DARF nicht passieren, wenn wir das 1,5 Grad Ziel erreichen wollen!
Wir sind es leid, mit anzusehen, wie der derzeitige Tourismus mit seinen klimaschädlichen Konzepten zur Zerstörung unserer Berge beiträgt. 

Wir fordern, dass Sie, Herr Anton Klotz, Landrat des Landkreises Oberallgäu, dieses Projekt in keiner Form genehmigen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass der Wächter des Allgäus als Rummelplatz dem Profit geopfert wird!!!

Setzt ein Zeichen gegen die Zerstörung unserer Alpen und unterschreibt diese Petition!!! 

Eure Mara, Phil und Lucia