Mehr Unterstützung im Kampf gegen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche


Mehr Unterstützung im Kampf gegen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
Das Problem
Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich 40 Kinder pro Tag Opfer sexueller Gewalt. 152 Kinder, die meisten von ihnen unter sechs Jahre, wurden 2020 getötet - nur in Deutschland. Die Dunkelziffer der Opfer von Misshandlungen und Missbrauch ist natürlich deutlich höher. (Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2021/05/pks-gewalt-gegen-kinder.html
Viele dieser Verbrechen finden innerhalb der Familie oder dem nahen Umfeld der Kinder statt. Immer wieder reagieren die Mitarbeiter*innen der Jugendämter auf Hinweise zu spät, unverhältnismäßig oder gar nicht. Experten attestieren erhebliche Schwächen im Kinderschutz. Größter Schwachpunkt seien dabei Jugendämter, denen die nötigen Fachkräfte fehlen. (Link: https://www.n-tv.de/panorama/Jugendaemter-versagen-oft-bei-sexuellem-Missbrauch-article24595919.html
Besonders deutlich wurde dies beim Missbrauchsskandal von Lüdge. Auch hier lagen dem zuständigen Jugendamt Hinweise vor, denen nicht nachgegangen wurde. (Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article190535785/Luegde-Jugendamt-vernachlaessigte-Hinweise-auf-Paedophilie.html)
Wir engagiere uns seit Jahren in unterschiedlichen Organisation gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Dabei konnten wir die Erfahrung sammeln, dass manche der Jugendämter ihren Aufgaben unter anderem nicht gerecht werden können, da diese über zu wenige Mitarbeiter*innen verfügen und der Beruf der Sozialarbeiter*innen nicht angemessen bezahlt wird.
Durch unsere ehrenamtliche Arbeit konnten wir einen Einblick in die schwierige Situation der Betroffenen gewinnen und haben erkannt, wie dringend sie unsere Unterstützung benötigen.
Wir fordern deshalb mit dieser Petition das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Landesregierungen dazu auf, den betroffenen Jugendämtern mehr Mittel für die dringend notwendigen Fachkräfte zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus die Mitarbeiter*innen besser zu bezahlen um diesen Beruf attraktiver zu machen.
Helft deshalb bitte mit, unterzeichnet und verbreitet diese Petition.
Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze
Alina, Lukas, Mareike, Charlotte, Merret, Kathrin, Joéva, Julia und Diana

133.211
Das Problem
Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich 40 Kinder pro Tag Opfer sexueller Gewalt. 152 Kinder, die meisten von ihnen unter sechs Jahre, wurden 2020 getötet - nur in Deutschland. Die Dunkelziffer der Opfer von Misshandlungen und Missbrauch ist natürlich deutlich höher. (Quelle: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2021/05/pks-gewalt-gegen-kinder.html
Viele dieser Verbrechen finden innerhalb der Familie oder dem nahen Umfeld der Kinder statt. Immer wieder reagieren die Mitarbeiter*innen der Jugendämter auf Hinweise zu spät, unverhältnismäßig oder gar nicht. Experten attestieren erhebliche Schwächen im Kinderschutz. Größter Schwachpunkt seien dabei Jugendämter, denen die nötigen Fachkräfte fehlen. (Link: https://www.n-tv.de/panorama/Jugendaemter-versagen-oft-bei-sexuellem-Missbrauch-article24595919.html
Besonders deutlich wurde dies beim Missbrauchsskandal von Lüdge. Auch hier lagen dem zuständigen Jugendamt Hinweise vor, denen nicht nachgegangen wurde. (Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article190535785/Luegde-Jugendamt-vernachlaessigte-Hinweise-auf-Paedophilie.html)
Wir engagiere uns seit Jahren in unterschiedlichen Organisation gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Dabei konnten wir die Erfahrung sammeln, dass manche der Jugendämter ihren Aufgaben unter anderem nicht gerecht werden können, da diese über zu wenige Mitarbeiter*innen verfügen und der Beruf der Sozialarbeiter*innen nicht angemessen bezahlt wird.
Durch unsere ehrenamtliche Arbeit konnten wir einen Einblick in die schwierige Situation der Betroffenen gewinnen und haben erkannt, wie dringend sie unsere Unterstützung benötigen.
Wir fordern deshalb mit dieser Petition das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Landesregierungen dazu auf, den betroffenen Jugendämtern mehr Mittel für die dringend notwendigen Fachkräfte zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus die Mitarbeiter*innen besser zu bezahlen um diesen Beruf attraktiver zu machen.
Helft deshalb bitte mit, unterzeichnet und verbreitet diese Petition.
Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
Euer Aktionsbündnis für mehr Psychotherapieplätze
Alina, Lukas, Mareike, Charlotte, Merret, Kathrin, Joéva, Julia und Diana

133.211
Die Entscheidungsträger*innen

Petition am 15. März 2020 erstellt