Endlich wieder Personenzüge im Kreis Rotenburg (Wümme)!

Endlich wieder Personenzüge im Kreis Rotenburg (Wümme)!

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Bild: Kulturland Teufelsmoor

Seit über 40 Jahren gibt es kein Bahnangebot mehr zwischen Bremervörde und Stade, knapp 30 Kilometer, die Pendler täglich mit dem Auto fahren müssen. Nicht nur Stade und Bremervörde haben ein Fahrtproblem sondern auch Fredenbeck. Fredenbeck kämpft seit Jahren für eine Reaktivierung der Bahnstrecke und die Strecke wird immer dringender benötigt.. Jedoch dürfen wir auch Zeven - Tostedt und Bremervörde - Rotenburg (Wümme) nicht vergessen!

Immer mehr junge Menschen auf dem Land sind auf das Auto angewiesen um zur Schule oder Arbeit zu kommen. Der ÖPNV ist nicht ausreichend ausgebaut, junge Menschen werden zu wenig in die aktive Gestaltung der Politik einbezogen und Bildungsangebote im Rahmen von Ausbildungen oder Universitätsangeboten sind zu wenig. Vielleicht kann man am letzten Punkt nicht viel ändern, am ÖPNV jedoch sehr viel.

Ein kleiner Vergleich:

• Eine Fahrt mit dem ÖPNV von Bremervörde nach Stade dauert mindestens 1h.

• Eine Fahrt mit dem Auto von Bremervörde nach Stade dauert eine halbe Stunde.

43% der Pendler aus Bremervörde haben einen Arbeitsplatz im Nachbarlandkreis. (Quelle: Kreiszeitung.de

Die evb-Strecke ist top in Ordnung, die ILE-Region Moorexpress-Stader Geest wirbt intensiv für die Strecke, für Bremervörde, Stade und Fredenbeck ist die Bahn ein deutlicher Mehrwert! Für die evb - einem Unternehmen, dass größtenteils dem Land Niedersachsen gehört nicht nur eine tolle Möglichkeit, sondern auch für alle Orte an der Bahnstrecke!

Auf das Auto angewiesen sein? Damit soll jetzt Schluss sein. Ich fordere deshalb zusammen mit der Fridays for Future Ortsgruppe Bremervörde die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Bremervörde und Stade.

 

Noch ein persönliches Wort an Dr. Althusmann:

Wir haben viel zu tun! Nicht nur auf Dorf- oder Stadt-Ebene, sondern auch auf Landes- und Bundesebene. Deshalb bitte ich Sie, Minster Dr. Bernd Althusmann, die Umsetzung von Bahnstrecken-Reaktivierung mit Bedacht, jedoch schnellstmöglich durchzuführen, aktiv in den Bürger*innen-Dialog mit betroffenen Bürger*innen zu gehen und diese regelmäßig über aktuelle Stände (über Presse und soziale Netzwerke) zu informieren!