Lärmschutz für Anwohner und mehr Sicherheit für Schulweg an der B246 in Zossen

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An der B246 (Gerichtstraße Teilstück Feuerbachstraße bis Luchweg) in Zossen befindet sich die Goethe-Grundschule und die Straße ist zudem dicht besiedelt. Der Verkehr ist in den letzten Monaten massiv angestiegen, da diese Straße vermutlich als Umfahrung der Autobahn von den LKW genutzt wird. In den Nächten heizen die LKW mit so stark überhöhter Geschwindigkeit, dass man es im Haus deutlich spürt und Nachttisch und Bett an den Wändern klappern. Ein Durchschlafen ist nicht möglich. An einem Freitag in der Zeit von 14:00-15:00 Uhr habe ich 480 PKW und 120 LKW gezählt, die LKW erzielen hier einen Geräuschpegel von bis zu 86 dB und die PKW bis zu 77 dB, hinzu kommen die Motorräder mit bis zu 84 dB. Selbst in der Nacht bei geschlossenem Fenster werden leider noch immer Werte von bis zu 55 dB erzielt, ein Schlafen mit offenem Fenster ist nicht möglich. Der zulässige Höchstwert am Tage liegt für neugebaute Straßen bei 59 dB. Für bestehende Straßen gibt es leider keinen Höchstwert. Es gibt jedoch die Möglichkeit der Geschwindigkeitsbegrenzung nach Paragraf 45 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 der Straßenverkehrsordnung, sowie der Umleitung von LKW wenn Anwohner gestört werden. Besonders verstärkt wird der Lärm durch stark überhöhte Geschwindigkeiten, da das betroffene Stück kurz vor dem Ortsausgang Zossen liegt. Die Polizei stellt hier zwar mobile Blitzer auf, aber das leider viel zu selten. Zudem ist dieser Teil der B246 ein Schulweg. Vor einigen Monaten habe ich bei der Stadt Zossen eine Geschwindigkeitsreduzierung in Verbindung mit einer stationären Geschwindigkeitsüberwachung beantragt. Hier stieß ich auf Verständnis. Leider darf die Stadt Zossen aufgrund der geringen Einwohnerzahl nicht selbst entscheiden, sondern muss dies bei Landesamt für Straßenwesen beantragen. Besonders unverständlich ist in meinen Augen die Tatsache, dass es vor der Goetheschule früher bereits Tempo 30 gab und dies geändert wurde, weil die Schule, durch die Grünfläche davor weiter von der Straße weg liegt. Das ändert aber nichts daran, dass dies ein Schulweg ist und das für eine Grundschule. Kinder von sechs bis zwölf können sicherlich die Gefahren nicht immer richtig einschätzen. Weiter anzumerken  ist, dass Lärm nachweislich krank macht und Kinder die Schulen besuchen, die an stark befahrenen Straßen liegen, schlechter lernen. Ab einem Tagespegel von etwa 60 Dezibel kommt es zu einem kontinuierlichen Anstieg des Herzinfarktrisikos. In Studien finden sich ab einem Tagespegel von 65 Dezibel vergleichsweise konsistent erhöhte Risiken. Ab diesem Schallpegel sind daher aus gesundheitlicher Sicht Schutzmaßnahmen erforderlich. Eine Grenze für eine Belästigung – sofern es sie gibt - liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO 2000) mit etwa 55 Dezibel niedriger. Leider habe auch ich mittlerweile gesundheitliche Probleme durch die Lärmbelastung, denn selbst mit Oropax schlafe ich nicht mehr durch und habe seit dem häufig Probleme mit dem Kreislauf. Mein zwei Jahre alter Sohn kann mittags nur selten schlafen, weil er durch die lauten Verkehrsgeräusche nicht zur Ruhe kommt. 

Ich habe hier einige Informationen zum Thema zusammen getragen und bitte dringend um eure Unterstützung:

http://www.spielundzukunft.de/was-kinder-brauchen-erziehungsfragen-von-a-z/1225-laerm-warum-er-kinder-krank-macht

http://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/verkehrslaerm/strassenverkehrslaerm#textpart-1

http://www.hamburg.de/gesundheit-umwelt/laerm/122178/strassenlaerm/

 



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