Kürzungen für Präventionsmaßnahen vermeiden - Prävention statt Pillen!

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Steigern wir das auf 1000 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützern verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Anliegen

Aus persönlicher Erfahrung in der ärztlichen Praxis habe ich wiederholt gesehen, welche enorm positiven Veränderungen durch die Modifikation des Lebensstils erreicht werden können. Der Dank von Diabetikern, die ihre Medikamente loswerden, spricht Bände.

Derzeit wird ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) diskutiert, der den Namen "Gesundes-Herz-Gesetz" trägt.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen in dem Entwurf konterkarieren jedoch den Namen.

Auf den ersten Seiten findet sich folgender Absatz:

„(…) bis zu 70 Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen [werden] durch modifizierbare Lebensstilfaktoren verursacht, insbesondere durch ungesunde Ernährung (…). Der Verminderung dieser Risikofaktoren und damit zusammenhängender Risikoerkrankungen wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck durch Unterstützung eines gesunden Lebensstils kommt daher eine Schlüsselrolle zu."

Was dann jedoch folgt, ist jedoch nicht die Förderung des gesunden Lebensstils. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass durch die Änderungen im Gesetzesentwurf die gesetzlichen Krankenkassen etablierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention, insbesondere zur Verbesserung des Ernährungsverhaltens im Zusammenhang mit der Herzgesundheit nicht ausreichend oder überhaupt nicht weiter anbieten werden.

Der Grund ist, dass die Mittel für die neuen Maßnahmen, die unter anderem Checkup-Untersuchungen z.B. in Apotheken oder die Höher-Priorisierung von der medikamentösen Therapie von Fettstoffwechselstörungen mit Statinen enthalten, aus dem Fördertop entnommen werden sollen, der derzeit das Angebot mit über 100.000 zertifizierten Präventionskursen finanziert. Die Mittel für §20-Präventionskurse, z.B. Sport- oder Rückenkurse, die die Krankenkassen zum Großteil oder sogar komplett für die Versicherten erstatten, werden damit deutlich reduziert oder im Worst-Case sogar komplett gestrichen.

Nach dem Gesetzentwurf werden also lieber Pillen gegeben, statt echte Prävention zu leisten.

Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden!

Unterschreiben Sie diese Petition, um zu verhindern, dass ein breites Angebot an Präventionskursen diesem Gesetz zum Opfer fällt. Fordern wir Karl Lauterbach und das BMG zusammen auf, Änderungen im Gesetzesentwurf vorzunehmen!

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Dr. Ingo Schmitz-UrbanPetitionsstarterin/Petitionsstarter

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