Actualización de la peticiónKulturelle Unterdrückung vom Landkreis Goslar stoppenNach Druck durch Medien und Petition: Gespräch mit Landrat Dr Saipa
Julian HegerGoslar, Alemania
25 sept 2024

Update zur Petition

Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Schülersprecherin Amy Deetz und ich (Julian Heger) am Nachmittag des 24.09 mit Herrn Dr. Saipa zur aktuellen Thematik sprechen konnten.

Nach extremem Druck

Nachdem wir mit der Goslarschen Zeitung eine weitere Plattform bekamen und Ex-Viezekanzler Sigmar Gabriel dem CvD öffentlich zur Klage geraten hatte, ging es bemerkenswert schnell, dass man sich mit einem Gesprächsangebot an Schülersprecherin Amy Deetz wendete. 

Verkauft als Angebot vom Landkreis, Einsicht nicht wirklich vorhanden

Die Kritik von Deetz und mir wies der Landrat leider zum Großteil zurück. Fehler in der Kommunikation seien vor allem auf Seiten der Schulleitung gemacht worden und nicht nur auf der des Landkreises. Immerhin konnte er einen Deal anbieten. Die jeweilige Schule überweise jetzt das Hausrecht für den Tag einer Veranstaltung an die veranstaltende Schule. Damit seien alle rechtlichen Bedenken geklärt. De facto kann jedoch gesagt werden, dass die „Lösung“ eine Rückkehr unter anderem Namen zum Status quo darstellt. Für die Abiturienten akzeptabel. Jedoch wirft dies Fragen auf. Wenn es jetzt doch so einfach war, eine Lösung zu finden, wieso dann nicht von Anfang an auf die Betroffenen zugehen und über rechtliche Probleme informieren? Denn Fakt ist: Die Party wurde von oben herab ohne konstruktive Hilfe abgesagt. Ebenso ist es fraglich, warum der Landkreis bei vorherigen Veranstaltungen mit seinen großen Bedenken nicht reagierte, denn dem Landrat zufolge habe er von angeblichen Problemen beim „Fahrradkeller Rave“ des Jahrgangs 2024 gewusst, weshalb er jetzt Bedenken bei den Veranstaltungen des Abiturjahrgangs 2025 gehabt habe. Dieser Rave fand bereits vor über einem Jahr statt, was vermuten lässt, dass der Landkreis entweder extrem langsam ist und zufälligerweise punktgenau mit der Eröffnung des neuen sterilen Gebäudes die Problematik anprangern konnte, oder es einfach vorher kein Problem gab, da die Verantwortung auch vorher bei Schulleiter Herrn Ehrenberg lag und das Verbot durch Interne mit auf Grund des neuen Gebäudes veranlasst wurde.

Partys dürfen wieder stattfinden

Wie auch immer ist dem Abiturjahrgang wieder die Durchführung von Veranstaltungen erlaubt. Die, vielleicht auch unbewusste, kulturelle Unterdrückung durch den Landkreis ist rückgängig gemacht!

Petition erfolgreich!

Damit kann ich diese Petition für erfolgreich erklären! Ich persönlich glaube, dass ohne den öffentlichen Druck der mittlerweile über 1.000 Unterschriften es zu keinem, zumindest indirekten, Eingeständnis des Landkreises gekommen wäre. Daher bedanke ich mich von ganzem Herzen bei jedem Einzelnen von Ihnen!

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