Kritik an Vergabepraxis beim Deutschen Verlagspreis

Das Problem

Hohe Papierpreise und die Nachwirkungen von der Pandemie belasten Verlage sehr. Da kommt der Deutsche Verlagspreis (24.000 €) wie gerufen.

Problematisch ist jedoch die bisherige Vergabepraxis, denn auch in der 5. Runde wurden viele Verlage bedacht, die den Preis bereits in den Vorjahren erhalten hatten.

Diversität der Verlagslandschaft wird damit nicht gefördert, denn die mehrfach Bedachten verdrängen Dank finanzieller Ausstattung die übrigen.

Außerdem werden offensichtlich Mitglieder der KW-Stiftung vorrangig bedient.

Deutschland rühmt sich seiner Willkommenskultur - die Auswahl der Preisträger spiegelt dagegen ein eurozentrisches Szenario wider.

Deshalb fordere ich eine Aussetzung der bisherigen Vergabepraxis zugunsten einer strukturellen Förderung, die in anderen Ländern erfolgreich angewendet wird. Nur so kann das Verdrängen engagierter Verlage verhindert werden.

 

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Das Problem

Hohe Papierpreise und die Nachwirkungen von der Pandemie belasten Verlage sehr. Da kommt der Deutsche Verlagspreis (24.000 €) wie gerufen.

Problematisch ist jedoch die bisherige Vergabepraxis, denn auch in der 5. Runde wurden viele Verlage bedacht, die den Preis bereits in den Vorjahren erhalten hatten.

Diversität der Verlagslandschaft wird damit nicht gefördert, denn die mehrfach Bedachten verdrängen Dank finanzieller Ausstattung die übrigen.

Außerdem werden offensichtlich Mitglieder der KW-Stiftung vorrangig bedient.

Deutschland rühmt sich seiner Willkommenskultur - die Auswahl der Preisträger spiegelt dagegen ein eurozentrisches Szenario wider.

Deshalb fordere ich eine Aussetzung der bisherigen Vergabepraxis zugunsten einer strukturellen Förderung, die in anderen Ländern erfolgreich angewendet wird. Nur so kann das Verdrängen engagierter Verlage verhindert werden.

 

Die Entscheidungsträger*innen

Claudia Roth
Staatsministerin für Kultur und Medien
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