Petition updateKraftwerk Jänschwalde muss im Betrieb bleiben!knapp 6000 Unterschriften!
Volker Vahrenholt, Dr.Berlin, Germany
Mar 25, 2022

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, 

wir sind kurz davor, 6000 Unterschriften in nur einer Woche zu erreichen. Das ist großartig. Vielen Dank!

Bei der Gelegenheit möchte ich auf ein paar Fakten eingehen, die auch in den Kommentaren immer wieder geschrieben wurden. Wir können und wollen uns nicht von der Grundlast "made in Germany" verabschieden. Eine Energieerzeugung von 100 % aus Erneuerbaren ist nicht möglich, da der Strom nicht gespeichert werden kann. Deshalb brauchen wir nach wie vor Grundlast und Backup-Kraftwerke. Denn: Für die Dauer von 36 Tagen im Jahr fällt die Windenergieproduktion aus, weil der Wind nicht weht. An jedem 4. Tag, also für die Dauer von drei Monaten, liegt die Stromproduktion unter 10 % der installierten Leistung. Ohne Grundlast gibt es keine Erneuerbaren!

Diese Backup-Kraftwerke bzw. Grundlastkraftwerke müssen aus geopolitischen Gründen mit Rohstoffe aus Deutschland bzw. aus befreundeten Staaten betrieben werden. Aus russischen Gasimporten müssen wir aussteigen und wir sollten nicht Abhängigkeiten aus anderen zweifelhaften Staaten aufbauen (Katar). Viel besser ist es, Kraftwerke wie Jänschwalde länger laufen zu lassen und ggf. die CCS-Technologie (CO2-Abscheidung) einzusetzen, falls erforderlich. Der Tagebau ist eine tolle Sache, es wird mit modernsten Betriebsmitteln effizient Braunkohle abgebaut und nach der Renaturierung kann sogar Wein angepflanzt werden. 

Längere Laufzeiten fordere ich auch für die drei verbliebenen Kernkraftwerke. Auch das ist Grundlast "made in Germany". 

Viele Grüße

Volker Vahrenholt

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