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denn's Biomarkt soll kostenlose Plastiktüten abschaffen!

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In "denn's"-Biomärkten gibt es an den Kassen und beim Obst und Gemüse kostenlose Plastiktüten. (Es gibt dort auch Papiertüten)

Andere Biomärkte verwenden nur Papiertüten. Diese verursachen in der Produktion einen halb so großen CO2-Ausstoß wie Plastiktüten und sind viel weniger schädlich für die Umwelt. 

Plastik braucht bis zu 450 Jahre, um in der Natur abgebaut zu werden und belastet die Umwelt erheblich.
Plastikmüll im Meer ist ein großes Problem:
"95 Prozent der untersuchten Nordsee-Eissturmvögel weisen Plastik im Magen und Darm auf, im Durchschnitt 30 Teile pro Tier."
"Auf ein Planktonteilchen, beispielsweise kleine Krebse, von denen sich Fische und Wale ernähren, kommen inzwischen 68 Teilchen Mikroplastik, also zerfallenes Plastikmaterial, das zwar immer kleiner wird, sich aber im schlechtesten Fall gar nicht zersetzt. Sind die kleinen Tüten, in die in Deutschland Obst und Gemüse verpackt werden, noch halbwegs intakt, wenn sie ins Meer gespült werden, werden sie von Meeresschildkröten mit Quallen verwechselt und gefressen. Sie verhungern mit vollem Magen, weil sie das Plastik nicht verdauen können.“

Dies sollte Grund genug sein, wo immer es uns möglich ist, auf Plastik zu verzichten.

Zwar gibt es in "denns"-Filialen Papiertüten für Obst und Gemüse - aber warum liegen dann kostenlose Plastiktüten rollenweise daneben und an den Kassen auch?
Große Drogerieketten haben kostenlose Plastiktüten mittlerweile abgeschafft. Wieso eine so große Biomarktkette dann noch nicht?

Wir fordern die Geschäftsführung von "denn's" auf, komplett auf Plastiktüten zu verzichten. Besser als Papiertüten wären für Obst und Gemüse unterschiedlich große Stoffbeutel, wie es sie in anderen Bio-Märkten schon gibt.
Auch an den Kassen sollten die großen Papiertüten abgeschafft werden, da diese zwar weniger schädlich als Plastik sind, aber durch ihre Konsistenz meist nur ein bis zweimal verwendet werden können bevor sie reißen. Dies ist nicht wirklich besser als Plastik.

Viele meiner Unterstützer_innen schrieben mir, dass sie sich ausschließlich Stoffbeutel wünschen. Auch diese kann man mit dem Firmenlogo bedrucken und sie wären für die Umwelt eine sehr große Erleichterung. Zudem könnte ein Rabatt für mitgebrachte eigene Taschen einen Anreiz schaffen, damit gar nicht erst so viele Taschen produziert werden müssen.

Quellen: Umweltbundesamt,
NABU-Broschüre “Müllkippe Meer”,
Tagesspiegel vom 01.04.2016, Seite 2, "Kommt nicht in die Tüte", Dagmar Dehmer und Sarah Kramer.



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