Kostenübernahme der gesetzl. Krankenkassen bei der Schlafberatung für Baby und Kleinkind

Das Problem

Das Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern bis 3 Jahre ist ein wichtiges Thema in den Köpfen aller Eltern. Es gibt von Natur aus kaum "gut" schlafende Babys und besonders die ersten 18-24 Monate können sehr kräftezerrend sein. Aus diesem Grund gibt es diverse Vereine und Institutionen, die gezielte Schlafberatungen oder Schlafcoachings für Babys und Kleinkinder anbieten und entsprechendes Fachpersonal ausbilden.

In unserer Gesellschaft herrscht noch sehr viel veraltetes Wissen zum kindlichen Schlaf. Wie oft bekommen junge Eltern von Verwandten oder Fachpersonal wie Ärzten, Hebammen oder Kinderkrankenschwestern einen veralteten Rat frei nach dem Motto „Dann muss man das Baby mal schreien lassen, damit es lernt zu schlafen!“. Das ist falsch! Babys schlafen bereits im Mutterleib. Sie schlafen direkt nach der Geburt, ganz ohne Hilfe. Sie schlafen, weil das Schlafen ein Grundbedürfnis ist. Kein Kind muss schlafen lernen! Was kleine Kinder jedoch lernen müssen, ist auf unserer Welt anzukommen, in eine Entspannung zu finden und die von Natur aus kurzen Schlafzyklen zu verbinden. Dazu nötig ist kein Schlaftraining! Säuglinge benötigen liebevolle Eltern, die das Kind Co-Regulieren und ihm dabei helfen in den Schlaf zu finden. Diese Co-Regulation kann anstrengend und herausfordernd sein, weshalb viele Eltern an ihre persönlichen Grenzen stoßen und auf kompetente Hilfe von außen angewiesen sind. Wir sprechen hier auch nicht nur von den ersten Lebenswochen, sondern ganz besonders von den ersten 18-24 Monaten des Säuglings! Oft werden Einschlafhilfen, wie z.B. der Pezziball zu einer echten Belastung für die Mama und sie wünscht sich eine andere Form der Einschlafbegleitung. Sie weiß aber nicht wie und ihr Baby weint jedesmal, wenn sie es ohne den Pezziball probiert. Eine andere Mama glaubt, dass das nächtliche Stillen die Ursache für die unruhigen Nächte sei und stillt ihr Baby daraufhin innerhalb von 3 Tagen ab - die Nächte wurden nicht besser. Das und viele weitere Geschichten von Mamas sind ganz typische Themen, mit denen Eltern in eine Schlafberatung kommen. Diese Eltern wünschen sich eine kompetente Hilfe, eine Anleitung wie sie ihrem Kind in kleinen Schritten und ganz sanft den Schlaf angenehmer gestalten können. Ohne das Baby einem Schlaftraining unterziehen zu müssen, ohne es mitunter stundenlang weinen zu lassen. 

Die Anwendung von Schlaftraining kann einen negativen Einfluss auf die mentale Gesundheit des Kindes nehmen und im späteren Leben zu psychischen Erkrankungen führen. Die Gefahr wird aufgrund mangelnder Aufklärung in unserer Gesellschaft völlig falsch eingeschätzt! Mögliche Folgen von Schlaftraining können sein: Trennungsangst, Essstörungen, Apathie oder aggressives Verhalten. Diese Kinder sind möglicherweise für den Rest ihres Lebens im eigenen Urvertrauen gestört und können sich nicht frei entfalten. Deswegen brauchen wir in unserer Gesellschaft mehr kompetente Schlafberatungen und diese müssen für Eltern bezahlbar sein! 

Viele Eltern sind verzweifelt. Das Baby weint viel oder hat anhaltende „Schlafprobleme“. Die Situation ist gerade für Mütter auf Dauer eine enorme Belastung! Und gerade die Mamas sind auch noch diejenigen, die (in den meisten Fällen) ein reduziertes Gehalt in Form von Elterngeld bekommen. Leider auch oft viel kürzer, als es eigentlich für die Familie nötig wäre, denn viele müssen ihre Babys zu früh abgeben. Viele dieser Mütter machen sich enorme Vorwürfe, dass sie nichts zum Haushaltseinkommen beitragen können oder das Baby abgeben müssen, um wieder etwas beitragen zu können. Weil das Geld nunmal bei SEHR vielen Familien nicht reicht! Weil unser Leben nunmal sehr teuer ist und die letzten Jahre haben es bei vielen finanziell nicht besser gemacht! 

Diese Mamas brauchen auch Hilfe! Sie sollten sich eine kompetente Hilfe leisten können! Dienstleistungen dürfen Geld kosten, denn hinter jeder Schlafberatung steckt auch Zeit und Arbeit. Jedoch sind die Preise - ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Instagram (hier befindet sich ein enormes Angebot an Schlafberatungen und Schlafcoachings) - oftmals zu hoch. Es gibt sehr viele großartige Beraterinnen, die faire Preise verlangen. Es gibt aber immer mehr Schlafcoaches und Schlafberater, die Preise von 400 bis 900€ verlangen! Solche enorm hohen Preise sind bereits für die normale Mittelschicht kaum noch zu stemmen, für die Familien aus finanziell schwächeren Schichten gar unmöglich. Und genau da liegt auch das Problem, denn je mehr die Preise steigen, desto weniger Familien bekommen die Chance auf Hilfe. Die Kostenübernahme für eine einmalige Beratung durch die gesetzlichen Krankenkassen würde dem entgegenwirken und für Entlastung im Alltag der jungen Familien sorgen. Ganz besonders würde die kassenärztliche Leistung jedoch die mentale Gesundheit und das Wohlergehen von vielen Säuglingen schützen.

Aus diesem Grund muss die Schlafberatung für Babys und Kleinkinder zumindest einmalig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden! Jede Familie sollte das Recht und die Möglichkeit auf eine Beratung bei einer kompetenten Schlafberaterin haben! Ganz unabhängig der finanziellen Situation der Eltern braucht es mehr Unterstützung und Schutz bei den Kleinsten und Hilflosesten unserer Gesellschaft. Schlaftraining kann schwere folgen für das Kind haben - eine Schlafberatung schützt vor möglichen psychischen Erkrankungen beim Kind!

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Das Problem

Das Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern bis 3 Jahre ist ein wichtiges Thema in den Köpfen aller Eltern. Es gibt von Natur aus kaum "gut" schlafende Babys und besonders die ersten 18-24 Monate können sehr kräftezerrend sein. Aus diesem Grund gibt es diverse Vereine und Institutionen, die gezielte Schlafberatungen oder Schlafcoachings für Babys und Kleinkinder anbieten und entsprechendes Fachpersonal ausbilden.

In unserer Gesellschaft herrscht noch sehr viel veraltetes Wissen zum kindlichen Schlaf. Wie oft bekommen junge Eltern von Verwandten oder Fachpersonal wie Ärzten, Hebammen oder Kinderkrankenschwestern einen veralteten Rat frei nach dem Motto „Dann muss man das Baby mal schreien lassen, damit es lernt zu schlafen!“. Das ist falsch! Babys schlafen bereits im Mutterleib. Sie schlafen direkt nach der Geburt, ganz ohne Hilfe. Sie schlafen, weil das Schlafen ein Grundbedürfnis ist. Kein Kind muss schlafen lernen! Was kleine Kinder jedoch lernen müssen, ist auf unserer Welt anzukommen, in eine Entspannung zu finden und die von Natur aus kurzen Schlafzyklen zu verbinden. Dazu nötig ist kein Schlaftraining! Säuglinge benötigen liebevolle Eltern, die das Kind Co-Regulieren und ihm dabei helfen in den Schlaf zu finden. Diese Co-Regulation kann anstrengend und herausfordernd sein, weshalb viele Eltern an ihre persönlichen Grenzen stoßen und auf kompetente Hilfe von außen angewiesen sind. Wir sprechen hier auch nicht nur von den ersten Lebenswochen, sondern ganz besonders von den ersten 18-24 Monaten des Säuglings! Oft werden Einschlafhilfen, wie z.B. der Pezziball zu einer echten Belastung für die Mama und sie wünscht sich eine andere Form der Einschlafbegleitung. Sie weiß aber nicht wie und ihr Baby weint jedesmal, wenn sie es ohne den Pezziball probiert. Eine andere Mama glaubt, dass das nächtliche Stillen die Ursache für die unruhigen Nächte sei und stillt ihr Baby daraufhin innerhalb von 3 Tagen ab - die Nächte wurden nicht besser. Das und viele weitere Geschichten von Mamas sind ganz typische Themen, mit denen Eltern in eine Schlafberatung kommen. Diese Eltern wünschen sich eine kompetente Hilfe, eine Anleitung wie sie ihrem Kind in kleinen Schritten und ganz sanft den Schlaf angenehmer gestalten können. Ohne das Baby einem Schlaftraining unterziehen zu müssen, ohne es mitunter stundenlang weinen zu lassen. 

Die Anwendung von Schlaftraining kann einen negativen Einfluss auf die mentale Gesundheit des Kindes nehmen und im späteren Leben zu psychischen Erkrankungen führen. Die Gefahr wird aufgrund mangelnder Aufklärung in unserer Gesellschaft völlig falsch eingeschätzt! Mögliche Folgen von Schlaftraining können sein: Trennungsangst, Essstörungen, Apathie oder aggressives Verhalten. Diese Kinder sind möglicherweise für den Rest ihres Lebens im eigenen Urvertrauen gestört und können sich nicht frei entfalten. Deswegen brauchen wir in unserer Gesellschaft mehr kompetente Schlafberatungen und diese müssen für Eltern bezahlbar sein! 

Viele Eltern sind verzweifelt. Das Baby weint viel oder hat anhaltende „Schlafprobleme“. Die Situation ist gerade für Mütter auf Dauer eine enorme Belastung! Und gerade die Mamas sind auch noch diejenigen, die (in den meisten Fällen) ein reduziertes Gehalt in Form von Elterngeld bekommen. Leider auch oft viel kürzer, als es eigentlich für die Familie nötig wäre, denn viele müssen ihre Babys zu früh abgeben. Viele dieser Mütter machen sich enorme Vorwürfe, dass sie nichts zum Haushaltseinkommen beitragen können oder das Baby abgeben müssen, um wieder etwas beitragen zu können. Weil das Geld nunmal bei SEHR vielen Familien nicht reicht! Weil unser Leben nunmal sehr teuer ist und die letzten Jahre haben es bei vielen finanziell nicht besser gemacht! 

Diese Mamas brauchen auch Hilfe! Sie sollten sich eine kompetente Hilfe leisten können! Dienstleistungen dürfen Geld kosten, denn hinter jeder Schlafberatung steckt auch Zeit und Arbeit. Jedoch sind die Preise - ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Instagram (hier befindet sich ein enormes Angebot an Schlafberatungen und Schlafcoachings) - oftmals zu hoch. Es gibt sehr viele großartige Beraterinnen, die faire Preise verlangen. Es gibt aber immer mehr Schlafcoaches und Schlafberater, die Preise von 400 bis 900€ verlangen! Solche enorm hohen Preise sind bereits für die normale Mittelschicht kaum noch zu stemmen, für die Familien aus finanziell schwächeren Schichten gar unmöglich. Und genau da liegt auch das Problem, denn je mehr die Preise steigen, desto weniger Familien bekommen die Chance auf Hilfe. Die Kostenübernahme für eine einmalige Beratung durch die gesetzlichen Krankenkassen würde dem entgegenwirken und für Entlastung im Alltag der jungen Familien sorgen. Ganz besonders würde die kassenärztliche Leistung jedoch die mentale Gesundheit und das Wohlergehen von vielen Säuglingen schützen.

Aus diesem Grund muss die Schlafberatung für Babys und Kleinkinder zumindest einmalig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden! Jede Familie sollte das Recht und die Möglichkeit auf eine Beratung bei einer kompetenten Schlafberaterin haben! Ganz unabhängig der finanziellen Situation der Eltern braucht es mehr Unterstützung und Schutz bei den Kleinsten und Hilflosesten unserer Gesellschaft. Schlaftraining kann schwere folgen für das Kind haben - eine Schlafberatung schützt vor möglichen psychischen Erkrankungen beim Kind!

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