Konsent: Feuerwerk erlauben - in sicheren Händen von Vereinen und Organisationen

Das Problem

Feuerwerk ist ein leidenschaftliches Thema, einerseits positiv wegen der Gemeinschaftsevents, andererseits negativ durch die Gefährdung von öffentlicher Sicherheit und Wohlergehen. Jährlich gibt es zahlreiche Berichte über Verletzungen und sogar Todesfälle, die auf unsachgemäß abgebrannte Feuerwerkskörper durch Privatpersonen zurückzuführen sind. Mehr als 3,3 Millionen haben eine Petition für ein Verbot unterzeichnet.
Aber gibt es nur Verbot oder Freifahrtschein?
Diese Petiton bietet einen Konsent auf der Basis, das die allermeisten dieser Unfälle und die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit weitgehend vermeidbar sind, wenn Feuerwerk nur von erfahrenen und geschulten Personen in geeigneten Umgebungen gezündet wird.

Die Unterzeichnenden fordern: 
- Nur eingetragenen Vereinen, auch zu diesem Zweck gegründeten "Feuerwerksvereinen" und sonstigen eingetragenen Personengesellschaften und Organisationen sollte der Kauf von Pyrotechnik erlaubt sein. Es braucht nur die Pflicht der Rechnungsstellung, um Verkäufer und Käufer nachzuweisen und das nur  legal zugelassene Feurerwerksartikel über die Theke gingen. 
- Diese Vereine und andere Organisationen haben die Pflicht, ihre Feuerwerker:innen auszubilden und die Risiken finanziell abzusichern und nur an geeigneten Standorten ein Feuerwerk zu veranstalten.
- Feuerwerk wird wie Brauchtumsfeuer angemeldet. Kein eben mal "Böllern" Tage vor und nach Sylvester.
- Mit dem Kauf des Feuerwerks müssen auch dessen vollständige Kosten abgegolten werden, die Klimagase in CO2-Äquivalent bei der Produktion und beim Gebrauch ebenso wie die Reinigung von Stadt und Land durch eine pauschale Abgabe prozentual zum Kaufpreis.

So bleibt das gemeinsame Feiern unter Feuerwerk erhalten und ebenso Sicherheit und Wohlergehen von Bevölkerung und Tieren, indem verboten wird, dass oft unerfahrene Einzelpersonen irgendwann irgendwo an jeder Ecke einen Böller werfen.
Vereine ermöglichen, dass alle Menschen sich durch Spende und oder Mitarbeit an Feuerwerken beteiligten können und das die Erfahrung im verantwortungsvollen Umgang mit den Gefahren und Nebenwirkungen tradiert wird. 

Anmerkung: diesen Kompromiss habe ich in vielen Gesprächen entwickelt, aber er hätte besser von einem bundesweiten permanenten Bürgerrat entwickelt werden sollen, der auch ein solch kleines Thema aus den Petitionen schnell aufnehmen kann.
Ein Bürgerrat ist idealerweise mit gelosten Bürger:innen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft (Loswahl) besetzt, die alle Bedürfnisse repräsentieren und von Fachleuten eingearbeitet werden. Bürgerräte entwickeln am besten zusammen mit Abgeordneten aus dem Parlament, das die Entscheidungen fällt, einen Konsent, der möglichst wenig Ablehnung und Gegenargumente findet. 
Gemeinsam können aus allen Aspekten und Argumenten neue Ideen entwickelt werden, die viel mehr Möglichkeiten bieten, als nur Verbieten oder Erlauben. Permanente Bürgerräte können auch die Risiken und Nebenwirkungen neuer Lösungen mitverfolgen und ggf. schnell mit den Abgeordneten Korrekturen umsetzen. 

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Feuerwerke zu Neujahr und anderen Gelegenheiten wieder ein freudvolles Ereignis für möglichst alle Menschen in den Straßen werden und gleichzeitig sicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Wenn Sie gegen ein Verbot von privat initiiertem Feuerwerk sind und mit diesem Konsent von gemeinschaftlich organisiertem Feuerwerk leben können, unterzeichnen Sie bitte die Petition. :-)

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Dietrich KrebsPetitionsstarter*in<a href="https://menschenwelt.de/" rel="nofollow">https://menschenwelt.de/</a>

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Das Problem

Feuerwerk ist ein leidenschaftliches Thema, einerseits positiv wegen der Gemeinschaftsevents, andererseits negativ durch die Gefährdung von öffentlicher Sicherheit und Wohlergehen. Jährlich gibt es zahlreiche Berichte über Verletzungen und sogar Todesfälle, die auf unsachgemäß abgebrannte Feuerwerkskörper durch Privatpersonen zurückzuführen sind. Mehr als 3,3 Millionen haben eine Petition für ein Verbot unterzeichnet.
Aber gibt es nur Verbot oder Freifahrtschein?
Diese Petiton bietet einen Konsent auf der Basis, das die allermeisten dieser Unfälle und die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit weitgehend vermeidbar sind, wenn Feuerwerk nur von erfahrenen und geschulten Personen in geeigneten Umgebungen gezündet wird.

Die Unterzeichnenden fordern: 
- Nur eingetragenen Vereinen, auch zu diesem Zweck gegründeten "Feuerwerksvereinen" und sonstigen eingetragenen Personengesellschaften und Organisationen sollte der Kauf von Pyrotechnik erlaubt sein. Es braucht nur die Pflicht der Rechnungsstellung, um Verkäufer und Käufer nachzuweisen und das nur  legal zugelassene Feurerwerksartikel über die Theke gingen. 
- Diese Vereine und andere Organisationen haben die Pflicht, ihre Feuerwerker:innen auszubilden und die Risiken finanziell abzusichern und nur an geeigneten Standorten ein Feuerwerk zu veranstalten.
- Feuerwerk wird wie Brauchtumsfeuer angemeldet. Kein eben mal "Böllern" Tage vor und nach Sylvester.
- Mit dem Kauf des Feuerwerks müssen auch dessen vollständige Kosten abgegolten werden, die Klimagase in CO2-Äquivalent bei der Produktion und beim Gebrauch ebenso wie die Reinigung von Stadt und Land durch eine pauschale Abgabe prozentual zum Kaufpreis.

So bleibt das gemeinsame Feiern unter Feuerwerk erhalten und ebenso Sicherheit und Wohlergehen von Bevölkerung und Tieren, indem verboten wird, dass oft unerfahrene Einzelpersonen irgendwann irgendwo an jeder Ecke einen Böller werfen.
Vereine ermöglichen, dass alle Menschen sich durch Spende und oder Mitarbeit an Feuerwerken beteiligten können und das die Erfahrung im verantwortungsvollen Umgang mit den Gefahren und Nebenwirkungen tradiert wird. 

Anmerkung: diesen Kompromiss habe ich in vielen Gesprächen entwickelt, aber er hätte besser von einem bundesweiten permanenten Bürgerrat entwickelt werden sollen, der auch ein solch kleines Thema aus den Petitionen schnell aufnehmen kann.
Ein Bürgerrat ist idealerweise mit gelosten Bürger:innen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft (Loswahl) besetzt, die alle Bedürfnisse repräsentieren und von Fachleuten eingearbeitet werden. Bürgerräte entwickeln am besten zusammen mit Abgeordneten aus dem Parlament, das die Entscheidungen fällt, einen Konsent, der möglichst wenig Ablehnung und Gegenargumente findet. 
Gemeinsam können aus allen Aspekten und Argumenten neue Ideen entwickelt werden, die viel mehr Möglichkeiten bieten, als nur Verbieten oder Erlauben. Permanente Bürgerräte können auch die Risiken und Nebenwirkungen neuer Lösungen mitverfolgen und ggf. schnell mit den Abgeordneten Korrekturen umsetzen. 

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Feuerwerke zu Neujahr und anderen Gelegenheiten wieder ein freudvolles Ereignis für möglichst alle Menschen in den Straßen werden und gleichzeitig sicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Wenn Sie gegen ein Verbot von privat initiiertem Feuerwerk sind und mit diesem Konsent von gemeinschaftlich organisiertem Feuerwerk leben können, unterzeichnen Sie bitte die Petition. :-)

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Die Entscheidungsträger*innen

Alexander Dobrindt
Alexander Dobrindt
Bundesminister des Innern
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