Für humane Stadttaubenpolitik statt pauschaler Fütterungsverboten

Für humane Stadttaubenpolitik statt pauschaler Fütterungsverboten

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Doris Leuckert und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In vielen deutschen Städten und Gemeinden ist das Füttern von Stadttauben verboten. Gleichzeitig leiden tausende Tiere täglich unter Hunger, Mangelernährung und Krankheiten. Ein aktuelles Gutachten, über das unter anderem  National Geographic Deutschland berichtet hat :

 

https://nationalgeographic.de/tiere/2022/02/gutachten-fuettern-von-stadttauben-darf-nicht-verboten-werden/

 

 

kommt

zu dem Ergebnis, dass kommunale Taubenfütterungsverbote rechtswidrig sein könnten, da Stadttauben keine Wildtiere, sondern domestizierte Haustiere sind.  

Stadttauben stammen ursprünglich von Haustauben ab und sind stark vom Menschen abhängig. Viele Tiere ernähren sich mangels Alternativen von Essensresten und Müll. Fachartikel und Tierschutzorganisationen weisen darauf hin, dass dies zu Mangelernährung, Krankheiten und Leid führt. Tauben sind Körnerfresser und benötigen artgerechte Nahrung wie Saaten und Getreide – nicht Brot oder Abfälle.  

Gleichzeitig zeigen zahlreiche Städte bereits erfolgreich, dass kontrollierte Taubenprojekte funktionieren:

betreute Taubenschläge
kontrollierte Fütterung
Eiertausch zur Bestandskontrolle
tiermedizinische Versorgung
weniger Verschmutzung im öffentlichen Raum
Tierschutzverbände beschreiben betreute Taubenhäuser als die langfristig sinnvollste und tierfreundlichste Lösung.  

Besonders wichtig ist dabei:
Dort, wo keine betreuten Taubenhäuser, kontrollierten Fütterungsstellen oder kommunalen Versorgungskonzepte existieren, darf das Füttern von Stadttauben nicht pauschal verboten werden. Denn ohne geregelte Versorgung bleiben die Tiere sich selbst überlassen und leiden weiterhin unter Hunger und Fehlernährung.

Deshalb fordern wir:

Die Abschaffung pauschaler kommunaler Taubenfütterungsverbote
Eine bundesweite rechtliche Neubewertung bestehender Regelungen
Die Erlaubnis kontrollierter Taubenfütterung insbesondere dort, wo keine Taubenhäuser oder offiziellen Versorgungskonzepte bestehen
Den Ausbau betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell
Zusammenarbeit mit Stadttaubenprojekten und Tierschutzvereinen
Humane und wissenschaftlich fundierte Lösungen statt Verdrängung und Bestrafung
Stadttauben sind ein vom Menschen geschaffenes Problem — deshalb tragen wir auch Verantwortung für einen tierschutzgerechten Umgang mit ihnen.

Unterzeichne diese Petition für Mitgefühl, Verantwortung und moderne Stadttaubenpolitik in Deutschland.

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Anni BleidtPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Doris Leuckert und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

In vielen deutschen Städten und Gemeinden ist das Füttern von Stadttauben verboten. Gleichzeitig leiden tausende Tiere täglich unter Hunger, Mangelernährung und Krankheiten. Ein aktuelles Gutachten, über das unter anderem  National Geographic Deutschland berichtet hat :

 

https://nationalgeographic.de/tiere/2022/02/gutachten-fuettern-von-stadttauben-darf-nicht-verboten-werden/

 

 

kommt

zu dem Ergebnis, dass kommunale Taubenfütterungsverbote rechtswidrig sein könnten, da Stadttauben keine Wildtiere, sondern domestizierte Haustiere sind.  

Stadttauben stammen ursprünglich von Haustauben ab und sind stark vom Menschen abhängig. Viele Tiere ernähren sich mangels Alternativen von Essensresten und Müll. Fachartikel und Tierschutzorganisationen weisen darauf hin, dass dies zu Mangelernährung, Krankheiten und Leid führt. Tauben sind Körnerfresser und benötigen artgerechte Nahrung wie Saaten und Getreide – nicht Brot oder Abfälle.  

Gleichzeitig zeigen zahlreiche Städte bereits erfolgreich, dass kontrollierte Taubenprojekte funktionieren:

betreute Taubenschläge
kontrollierte Fütterung
Eiertausch zur Bestandskontrolle
tiermedizinische Versorgung
weniger Verschmutzung im öffentlichen Raum
Tierschutzverbände beschreiben betreute Taubenhäuser als die langfristig sinnvollste und tierfreundlichste Lösung.  

Besonders wichtig ist dabei:
Dort, wo keine betreuten Taubenhäuser, kontrollierten Fütterungsstellen oder kommunalen Versorgungskonzepte existieren, darf das Füttern von Stadttauben nicht pauschal verboten werden. Denn ohne geregelte Versorgung bleiben die Tiere sich selbst überlassen und leiden weiterhin unter Hunger und Fehlernährung.

Deshalb fordern wir:

Die Abschaffung pauschaler kommunaler Taubenfütterungsverbote
Eine bundesweite rechtliche Neubewertung bestehender Regelungen
Die Erlaubnis kontrollierter Taubenfütterung insbesondere dort, wo keine Taubenhäuser oder offiziellen Versorgungskonzepte bestehen
Den Ausbau betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell
Zusammenarbeit mit Stadttaubenprojekten und Tierschutzvereinen
Humane und wissenschaftlich fundierte Lösungen statt Verdrängung und Bestrafung
Stadttauben sind ein vom Menschen geschaffenes Problem — deshalb tragen wir auch Verantwortung für einen tierschutzgerechten Umgang mit ihnen.

Unterzeichne diese Petition für Mitgefühl, Verantwortung und moderne Stadttaubenpolitik in Deutschland.

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Anni BleidtPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bundesrat
Petitionsstelle
Steffi Lemke
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Kommentare von Unterstützer*innen

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