Erhalt der Müllerstr. 2 + 4!


Erhalt der Müllerstr. 2 + 4!
Das Problem
Liebe Freunde Münchens,
Mein Name ist Wolfgang Zeilnhofer-Rath, OB-Kandidat der Wählergruppe HUT mit einem besonderen Faible für das gewachsene Stadtbild Münchens.
Viele Münchner haben in den Medien den Kampf um den Bolzplatz und die Gorilla-Renovierung einer Wohnung in der Müllerstr. 6 verfolgen können.
Nachdem zwar der Bolzplatz und die Müllerstraße 6 vor den Baggern gerettet worden sind, schickt sich die Stadt nun an, im Zuge des Sanierungskonzeptes für die Müllerstraße 2-6, die Sanierungsvariante 3 zu beschließen, welche den Abriss und Neubau der angeblich maroden Gebäude Nummer 2 und 4 vorsehen würde.
Dies würde zu einem weiteren, herben Verlust an lebenswertem, weil gewachsenem, Stadtbild führen. Und das in einem Viertel, welches bereits erhebliche Verluste an gewachsener Struktur hinnehmen musste und an einer galoppierenden Gentrifizierung leidet. Beispiele sind: The Seven, die Glockenbachsuiten oder die Schließung der Schoppenstube, um nur einige zu nennen.
Tatsächlich stammt die Müllerstraße 4 aus dem Jahre 1828! Damit gehört das Gebäude zur Erstbebauung nach dem Wegfall der Stadtmauern an der Blumenstraße!
Das Gebäude ist zwar im Laufe der Zeit vergrößert, nach Süden um 2 Achsen verlängert und aufgestockt, worden, steht aber trotz allem eindrucksvoll für eine gewachsene Stadt. Die Nummer 2 datiert aus dem Jahre 1875 und wurde nach dem Krieg in geringerer Höhe wieder aufgebaut. Hier befand sich einst das "Giselabad". Auch bilden die Dachstruktur und die Kubatur der Gebäude einen wichtigen Gegenpol zur aggressiven und teuren Sanierungsausführung von u.a. "The Seven“.
Das Denkmalamt führt die Gebäude 2 und 4 zwar nicht als Baudenkmal an, attestiert aber der Nummer 4 „einen besonderen Aussagewert“ im Ensemble Altstadt.
Die Stadt beabsichtigt nun den Abriss dieser zwei Gebäude zugunsten einer überall um sich greifenden Nachverdichtung ohne jedes Augenmaß. Es wird auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum verwiesen.
Allerdings sind die Zahlen der Stadt keineswegs unbestritten: Stellungnahme / Offener Brief von Goldgrund
Mehrere Fachleute haben bestätigt, dass eine Sanierung möglich ist. Es wurden keinerlei Anzeichen gefunden, dass die Häuser abrissreif, geschweige denn "einsturzgefährdet" sind. Vor einigen Jahren wurden sogar die Fenster erneuert und das Dach neu gedeckt, das Grundstück verfügt auch über einen Fernwärmeanschluss. Es wäre kein Problem mit einfachen Mitteln schnell günstigen Wohnraum zu schaffen.
Siehe hierzu den Bericht in BR "kontrovers"
Man sollte meinen, dass die Stadt sogar ein besonderes Interesse an einer Wiederherrichtung der Gebäude haben sollte. Leider scheint ihr die Bewahrung historischer Bausubstanz aber nicht sonderlich wichtig zu sein.
Goldgrund legt schlüssig dar, dass mit der Sanierungsvariante 1, eine, für die Umgebung, verträgliche Lösung gefunden werden kann, die auch für die zukünftige Entwicklung des Stadtbildes den meisten, weil nachhaltigen, Nutzen bringen würde.
Schließlich hat Goldgrund mit der Bebauung der Lücke an der Corneliusstraße auch einen konstruktiven Vorschlag (s.o.) eingebracht, der inzwischen auch von SPD und Grünen aufgegriffen worden ist: SPD-Antrag, Grünen-Antrag
Um die verbliebenen gewachsenen Ecken Münchens zu retten bitte ich Euch, auch im Namen der Wählergruppe HUT, für den Erhalt der Gebäude Müllerstr. 2-4 zu unterschreiben. Kommentare sind willkommen! Die Stadtverwaltung muss wissen warum die Bürger anderer Meinung sind.
Unterstützt von:

Das Problem
Liebe Freunde Münchens,
Mein Name ist Wolfgang Zeilnhofer-Rath, OB-Kandidat der Wählergruppe HUT mit einem besonderen Faible für das gewachsene Stadtbild Münchens.
Viele Münchner haben in den Medien den Kampf um den Bolzplatz und die Gorilla-Renovierung einer Wohnung in der Müllerstr. 6 verfolgen können.
Nachdem zwar der Bolzplatz und die Müllerstraße 6 vor den Baggern gerettet worden sind, schickt sich die Stadt nun an, im Zuge des Sanierungskonzeptes für die Müllerstraße 2-6, die Sanierungsvariante 3 zu beschließen, welche den Abriss und Neubau der angeblich maroden Gebäude Nummer 2 und 4 vorsehen würde.
Dies würde zu einem weiteren, herben Verlust an lebenswertem, weil gewachsenem, Stadtbild führen. Und das in einem Viertel, welches bereits erhebliche Verluste an gewachsener Struktur hinnehmen musste und an einer galoppierenden Gentrifizierung leidet. Beispiele sind: The Seven, die Glockenbachsuiten oder die Schließung der Schoppenstube, um nur einige zu nennen.
Tatsächlich stammt die Müllerstraße 4 aus dem Jahre 1828! Damit gehört das Gebäude zur Erstbebauung nach dem Wegfall der Stadtmauern an der Blumenstraße!
Das Gebäude ist zwar im Laufe der Zeit vergrößert, nach Süden um 2 Achsen verlängert und aufgestockt, worden, steht aber trotz allem eindrucksvoll für eine gewachsene Stadt. Die Nummer 2 datiert aus dem Jahre 1875 und wurde nach dem Krieg in geringerer Höhe wieder aufgebaut. Hier befand sich einst das "Giselabad". Auch bilden die Dachstruktur und die Kubatur der Gebäude einen wichtigen Gegenpol zur aggressiven und teuren Sanierungsausführung von u.a. "The Seven“.
Das Denkmalamt führt die Gebäude 2 und 4 zwar nicht als Baudenkmal an, attestiert aber der Nummer 4 „einen besonderen Aussagewert“ im Ensemble Altstadt.
Die Stadt beabsichtigt nun den Abriss dieser zwei Gebäude zugunsten einer überall um sich greifenden Nachverdichtung ohne jedes Augenmaß. Es wird auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum verwiesen.
Allerdings sind die Zahlen der Stadt keineswegs unbestritten: Stellungnahme / Offener Brief von Goldgrund
Mehrere Fachleute haben bestätigt, dass eine Sanierung möglich ist. Es wurden keinerlei Anzeichen gefunden, dass die Häuser abrissreif, geschweige denn "einsturzgefährdet" sind. Vor einigen Jahren wurden sogar die Fenster erneuert und das Dach neu gedeckt, das Grundstück verfügt auch über einen Fernwärmeanschluss. Es wäre kein Problem mit einfachen Mitteln schnell günstigen Wohnraum zu schaffen.
Siehe hierzu den Bericht in BR "kontrovers"
Man sollte meinen, dass die Stadt sogar ein besonderes Interesse an einer Wiederherrichtung der Gebäude haben sollte. Leider scheint ihr die Bewahrung historischer Bausubstanz aber nicht sonderlich wichtig zu sein.
Goldgrund legt schlüssig dar, dass mit der Sanierungsvariante 1, eine, für die Umgebung, verträgliche Lösung gefunden werden kann, die auch für die zukünftige Entwicklung des Stadtbildes den meisten, weil nachhaltigen, Nutzen bringen würde.
Schließlich hat Goldgrund mit der Bebauung der Lücke an der Corneliusstraße auch einen konstruktiven Vorschlag (s.o.) eingebracht, der inzwischen auch von SPD und Grünen aufgegriffen worden ist: SPD-Antrag, Grünen-Antrag
Um die verbliebenen gewachsenen Ecken Münchens zu retten bitte ich Euch, auch im Namen der Wählergruppe HUT, für den Erhalt der Gebäude Müllerstr. 2-4 zu unterschreiben. Kommentare sind willkommen! Die Stadtverwaltung muss wissen warum die Bürger anderer Meinung sind.
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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 12. Februar 2014 erstellt