Atualização do abaixo-assinadoKlimaschutz ja, aber nicht so: Keine Windräder in Hamburger Landschaftsschutzgebieten!

Senat hält trotz Widerstand an Windparks in Hamburgs Landschaftsschutzgebieten fest

Jörn SteppkeHamburg, Alemanha
13 de jun. de 2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

am 11. Juni 2026 hat der Hamburger Senat nun  den angekündigten Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplans für die Ausweisung von Windvorranggebieten veröffentlicht.

Mit großer Enttäuschung und Unverständnis haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Senat weiterhin daran festhält, wertvolle Hamburger Landschafts- und Naherholungsräume für Windenergieanlagen vorzusehen. Im Entwurf enthalten sind unter anderem Flächen in den Landschaftsschutzgebieten der Rissen Sülldorfer Feldmark, Duvenstedt sowie Marmstorf/Lürade.

Der Entwurf ist aus unserer Sicht ein deutliches Zeichen dafür, dass es dem Rot-Grünen Senat an ausreichendem Gespür und an Wertschätzung für den Schutz der letzten wertvollen Landschafts- und Naherholungsräume Hamburgs fehlt. Dies gilt umso mehr, weil der Widerstand aus der Bevölkerung wächst, ein breites Bündnis zahlreicher Organisationen die Planung kritisiert und die Bezirksversammlung Altona die Nutzung der Rissen–Sülldorfer Feldmark für Windenergieanlagen klar abgelehnt hat.

Besonders unverständlich ist, dass gleichzeitig bestehende oder bereits vorbelastete Standorte wie der Energieberg Georgswerder und Neuland sowie weitere Potenziale im Hafengebiet aus unserer Sicht nicht  berücksichtigt wurden. Statt konfliktärmere Standorte konsequent zu nutzen, sollen bislang weitgehend unbebaute Landschafts- und Erholungsräume mit gigantischen Windkraftanlagen und der dazugehörigen Infrastruktur zerstört werden.

Die geplanten Anlagen würden mit Höhen von bis zu 250 Metern die Landschaft dauerhaft verändern und wichtige Funktionen für Natur, Artenvielfalt und Erholung beeinträchtigen.

Wichtig ist: Noch ist nichts entschieden.
Mit der Veröffentlichung des Entwurfs beginnt nun das weitere Beteiligungsverfahren. Die endgültige Entscheidung über den Flächennutzungsplan trifft voraussichtlich Anfang 2027 die Hamburgische Bürgerschaft.

Jetzt kommt es darauf an, der Politik deutlich zu machen:

Klimaschutz ja – aber nicht auf Kosten der letzten großen Natur- und Erholungsräume Hamburgs.

Bitte unterstützt uns weiter:
Teilt diese Petition, informiert Freunde, Familie, Nachbarn und Bekannte. Jede weitere Unterschrift zeigt, dass der Schutz unserer Landschaft vielen Menschen wichtig ist.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Bündnis zum Erhalt der Feldmark
NaturErleben Klövensteen & unterstützende Organisationen

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