Klimaschutz ja, aber nicht so: Keine Windräder in Hamburger Landschaftsschutzgebieten!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
May-Britt Schumacher und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Klimaschutz und Energiewende sind wichtig. Doch der Rot-Grüne Senat schießt mit seinen Prüfgebieten für Windenergieanlagen über das Ziel hinaus. Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind keine Verhandlungsmasse – deshalb Hände weg davon! Das Flächenziel lässt sich ohne die Inanspruchnahme der Landschaftsschutzgebiete realisieren.

Hamburg muss bis 2032 laut Bundesgesetz 0,5 % seiner Fläche als Windenergiegebiet ausweisen (378 Hektar). Der Senat will dies schon vorher, nämlich bis 2027, umsetzen und hat 19 mögliche Flächen identifiziert, darunter Flächen in wertvollen Landschaftsschutzgebieten:

  • Rissener/Sülldorfer Feldmark
  • Duvenstedt
  • Dove Elbe
  • Marmstorf-Lürade
  • Volksdorf
  • Rahlstedt
  • Rönneburger Moor (geplantes LSG)

Wir fordern, diese Flächen sofort aus der Planung zu streichen und die Landschaftsschutzgebiete ihrer Größe zu erhalten. Außerdem fordern wir, auf Flächen im Biotopverbund ohne bereits bestehende Windkraftanlagen zu verzichten.

Landschaftsschutzgebiete sind gesetzlich geschützte Erholungsräume und Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Hier tanken wir Kraft und genießen die Natur. Sie sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz § 26 geschützt 

  • zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung des Naturhaushaltes
  • zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten
  • wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft
  • wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung

In Landschaftsschutzgebieten sind daher alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen! 

Doch die Ampel-Regierung hat Anfang 2023 mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes den Bau von Windkraftanlagen in Landschaftsschutzgebieten erlaubt – ein schwerer Fehler!

Hamburg kann seine Windkraftziele, 378 Hektar als Windenergiegebiet auszuweisen, erreichen, ohne Flächen in Landschaftsschutzgebieten zu zerstören:

  1. Einbezug vorhandener Windkraftanlagen im Hafengebiet (ca. 20 Hektar)
  2. Ambitionierten Ausbau auf geeigneten weiteren Flächen im Hafen, in Industriegebieten und an Verkehrswegen (z.B. Autobahnen) (ca. 20 Hektar)
  3. Ausweis der Prüfflächen auf denen bereits heute Windkraftanlagen in Betrieb sind z. B. Ochsenwerder, Altengamme Nord, Neuengamme, Francop. Diese müssen nicht einmal in dem geplanten Umfang von heute 215 ha auf 576 ha vergrößert werden. Es reicht eine moderate Vergrößerung auf ca. 338 ha.

Es ist unnötig, Landschaftsschutzgebiete zu opfern, da ausreichend Alternativen bestehen!

Wir appellieren an Bürgermeister Peter Tschentscher sowie die zuständigen Senatorinnen und Senatoren, die Prüfung und Planung für Windkraftanlagen in Landschaftsschutzgebieten sofort einzustellen.

Schützen wir gemeinsam die Natur und die Erholungsräume unserer Stadt.

Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein starkes Zeichen an den Hamburger Senat: Hände weg von unseren Landschaftsschutzgebieten!

Diese Petition wird unterstützt von:

  1. Gesellschaft für ökologische Planung e.V. (GOEP)
  2. Naturschutzbund (NABU) - Gruppe West
  3. Bürgerinitiative NaturErleben Klövensteen
  4. Bürgerinitiative Klövensteensollleben 
  5. Grüne Brünschen e.V
  6. Bezirksjägergruppe Hamburg-Altona im Landesjagd- und Naturschutzverband Hamburg
  7. Kövensteenreiter e.V.
  8. Zukunftsforum Altona e.V.
  9. Bürgerverein Sülldorf Iserbrook e.V.
  10. Blankeneser Bürger-Verein e.V.
  11. Borner Runde (Bürgerbeteiligungsgremium Osdorfer Born)
  12. Bürger- und Heimatverein Nienstedten e.V.
  13. Naturschutzbund (NABU) - Gruppe Wedel
  14. Zukunftsforum Rissen e.V.
  15. 100.000 Schmetterlinge in Lurup
  16. Sülldorf Forum
  17. Luruper Bürgerverein von 1952 e.V.

Wir freuen uns über Unterstützung durch weitere Organisationen!

Kontaktieren Sie uns: naturerleben-kloevensteen@web.de

 

Weiterführende Information:

https://www.naturerleben-kloevensteen.de/

und zu den Planungsunterlagen der Stadt geht es hier:

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/themen/stadtentwicklung/bauleitplanung/flaechennutzungsplan/f02-23-windenergiegebiete-hamburg-953408

 

 

 

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Jörn SteppkePetitionsstarter*in

7.370

Aktuelle Unterzeichner*innen:
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Das Problem

Klimaschutz und Energiewende sind wichtig. Doch der Rot-Grüne Senat schießt mit seinen Prüfgebieten für Windenergieanlagen über das Ziel hinaus. Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind keine Verhandlungsmasse – deshalb Hände weg davon! Das Flächenziel lässt sich ohne die Inanspruchnahme der Landschaftsschutzgebiete realisieren.

Hamburg muss bis 2032 laut Bundesgesetz 0,5 % seiner Fläche als Windenergiegebiet ausweisen (378 Hektar). Der Senat will dies schon vorher, nämlich bis 2027, umsetzen und hat 19 mögliche Flächen identifiziert, darunter Flächen in wertvollen Landschaftsschutzgebieten:

  • Rissener/Sülldorfer Feldmark
  • Duvenstedt
  • Dove Elbe
  • Marmstorf-Lürade
  • Volksdorf
  • Rahlstedt
  • Rönneburger Moor (geplantes LSG)

Wir fordern, diese Flächen sofort aus der Planung zu streichen und die Landschaftsschutzgebiete ihrer Größe zu erhalten. Außerdem fordern wir, auf Flächen im Biotopverbund ohne bereits bestehende Windkraftanlagen zu verzichten.

Landschaftsschutzgebiete sind gesetzlich geschützte Erholungsräume und Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Hier tanken wir Kraft und genießen die Natur. Sie sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz § 26 geschützt 

  • zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung des Naturhaushaltes
  • zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten
  • wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder der besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft
  • wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung

In Landschaftsschutzgebieten sind daher alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen! 

Doch die Ampel-Regierung hat Anfang 2023 mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes den Bau von Windkraftanlagen in Landschaftsschutzgebieten erlaubt – ein schwerer Fehler!

Hamburg kann seine Windkraftziele, 378 Hektar als Windenergiegebiet auszuweisen, erreichen, ohne Flächen in Landschaftsschutzgebieten zu zerstören:

  1. Einbezug vorhandener Windkraftanlagen im Hafengebiet (ca. 20 Hektar)
  2. Ambitionierten Ausbau auf geeigneten weiteren Flächen im Hafen, in Industriegebieten und an Verkehrswegen (z.B. Autobahnen) (ca. 20 Hektar)
  3. Ausweis der Prüfflächen auf denen bereits heute Windkraftanlagen in Betrieb sind z. B. Ochsenwerder, Altengamme Nord, Neuengamme, Francop. Diese müssen nicht einmal in dem geplanten Umfang von heute 215 ha auf 576 ha vergrößert werden. Es reicht eine moderate Vergrößerung auf ca. 338 ha.

Es ist unnötig, Landschaftsschutzgebiete zu opfern, da ausreichend Alternativen bestehen!

Wir appellieren an Bürgermeister Peter Tschentscher sowie die zuständigen Senatorinnen und Senatoren, die Prüfung und Planung für Windkraftanlagen in Landschaftsschutzgebieten sofort einzustellen.

Schützen wir gemeinsam die Natur und die Erholungsräume unserer Stadt.

Unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein starkes Zeichen an den Hamburger Senat: Hände weg von unseren Landschaftsschutzgebieten!

Diese Petition wird unterstützt von:

  1. Gesellschaft für ökologische Planung e.V. (GOEP)
  2. Naturschutzbund (NABU) - Gruppe West
  3. Bürgerinitiative NaturErleben Klövensteen
  4. Bürgerinitiative Klövensteensollleben 
  5. Grüne Brünschen e.V
  6. Bezirksjägergruppe Hamburg-Altona im Landesjagd- und Naturschutzverband Hamburg
  7. Kövensteenreiter e.V.
  8. Zukunftsforum Altona e.V.
  9. Bürgerverein Sülldorf Iserbrook e.V.
  10. Blankeneser Bürger-Verein e.V.
  11. Borner Runde (Bürgerbeteiligungsgremium Osdorfer Born)
  12. Bürger- und Heimatverein Nienstedten e.V.
  13. Naturschutzbund (NABU) - Gruppe Wedel
  14. Zukunftsforum Rissen e.V.
  15. 100.000 Schmetterlinge in Lurup
  16. Sülldorf Forum
  17. Luruper Bürgerverein von 1952 e.V.

Wir freuen uns über Unterstützung durch weitere Organisationen!

Kontaktieren Sie uns: naturerleben-kloevensteen@web.de

 

Weiterführende Information:

https://www.naturerleben-kloevensteen.de/

und zu den Planungsunterlagen der Stadt geht es hier:

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/themen/stadtentwicklung/bauleitplanung/flaechennutzungsplan/f02-23-windenergiegebiete-hamburg-953408

 

 

 

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Jörn SteppkePetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Peter Tschentscher
Peter Tschentscher
Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

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