Kita-Versorgung in M-V sichern – keine Sparpolitik auf dem Rücken unserer Kinder

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Birgit Blohm und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 


wir, die Unterzeichnenden, wenden uns entschieden gegen die geplanten Änderungen im Haushaltsbegleitgesetz der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Die vorgesehenen Neuregelungen zur Finanzierung von Kitas gefährden massiv die Betreuung, Bildung und Zukunft unserer Kinder.


Unsere Hauptkritikpunkte:
 1. Unsichere Finanzierung
Durch die geplanten Änderungen müssten Kitas künftig unvorhersehbare Mehrkosten (z. B. steigende Energiepreise, Reparaturen) selbst tragen, ohne Rücklagen bilden zu dürfen. Ein wirtschaftlicher Betrieb wäre dadurch kaum möglich.


 2. Unrealistische Vorgaben bei der Raumfinanzierung
Statt die tatsächlich genutzten Räume abzusichern, sollen nur noch Flächen berücksichtigt werden, die rechnerisch nach sinkenden Kinderzahlen notwendig wären. Das würde dazu führen, dass Kitas auf Miet-, Energie- und Reinigungskosten sitzenbleiben.


 3. Gefährdung von Betreuungszeiten und Plätzen
Kürzungen und strenge Abrechnungen nach festen Stundenmodellen (z. B. 4/6/8/10 Stunden) drohen, die Flexibilität für Familien erheblich einzuschränken und die Versorgungsqualität zu verschlechtern.


 4. Benachteiligung von Menschen mit Behinderung
Der Gesetzesentwurf sieht vor, nicht mehr die individuellen Bedarfe einer Person, sondern nur noch Vergleichsgruppen zu berücksichtigen. Das widerspricht klar dem Gedanken personenzentrierter Hilfen und gefährdet Inklusion.


Unsere Forderungen:
 • Rücknahme der geplanten Änderungen zur Kita-Finanzierung im Haushaltsbegleitgesetz.
 • Sicherstellung, dass Kitas ihre tatsächlichen Kosten (inkl. Personal, Energie, Räume) zuverlässig gedeckt bekommen.
 • Erhalt flexibler Betreuungszeiten und ausreichend Plätze für alle Kinder.
 • Einhaltung des Grundsatzes der individuellen Bedarfsdeckung für Menschen mit Behinderung.


Unser Appell:


Kitas sind keine beliebige Sparmasse. Sie sind die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Pläne umgehend zu überarbeiten und sicherzustellen, dass die Kita-Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern nicht durch kurzfristige Sparmaßnahmen zerstört wird.


Sparen darf nicht auf Kosten unserer Kinder und der Schwächsten in unserer Gesellschaft erfolgen!

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Birgit Blohm und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

 


wir, die Unterzeichnenden, wenden uns entschieden gegen die geplanten Änderungen im Haushaltsbegleitgesetz der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Die vorgesehenen Neuregelungen zur Finanzierung von Kitas gefährden massiv die Betreuung, Bildung und Zukunft unserer Kinder.


Unsere Hauptkritikpunkte:
 1. Unsichere Finanzierung
Durch die geplanten Änderungen müssten Kitas künftig unvorhersehbare Mehrkosten (z. B. steigende Energiepreise, Reparaturen) selbst tragen, ohne Rücklagen bilden zu dürfen. Ein wirtschaftlicher Betrieb wäre dadurch kaum möglich.


 2. Unrealistische Vorgaben bei der Raumfinanzierung
Statt die tatsächlich genutzten Räume abzusichern, sollen nur noch Flächen berücksichtigt werden, die rechnerisch nach sinkenden Kinderzahlen notwendig wären. Das würde dazu führen, dass Kitas auf Miet-, Energie- und Reinigungskosten sitzenbleiben.


 3. Gefährdung von Betreuungszeiten und Plätzen
Kürzungen und strenge Abrechnungen nach festen Stundenmodellen (z. B. 4/6/8/10 Stunden) drohen, die Flexibilität für Familien erheblich einzuschränken und die Versorgungsqualität zu verschlechtern.


 4. Benachteiligung von Menschen mit Behinderung
Der Gesetzesentwurf sieht vor, nicht mehr die individuellen Bedarfe einer Person, sondern nur noch Vergleichsgruppen zu berücksichtigen. Das widerspricht klar dem Gedanken personenzentrierter Hilfen und gefährdet Inklusion.


Unsere Forderungen:
 • Rücknahme der geplanten Änderungen zur Kita-Finanzierung im Haushaltsbegleitgesetz.
 • Sicherstellung, dass Kitas ihre tatsächlichen Kosten (inkl. Personal, Energie, Räume) zuverlässig gedeckt bekommen.
 • Erhalt flexibler Betreuungszeiten und ausreichend Plätze für alle Kinder.
 • Einhaltung des Grundsatzes der individuellen Bedarfsdeckung für Menschen mit Behinderung.


Unser Appell:


Kitas sind keine beliebige Sparmasse. Sie sind die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Pläne umgehend zu überarbeiten und sicherzustellen, dass die Kita-Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern nicht durch kurzfristige Sparmaßnahmen zerstört wird.


Sparen darf nicht auf Kosten unserer Kinder und der Schwächsten in unserer Gesellschaft erfolgen!

 

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