Kita soll geschlossen werden – Studierendenwerk lässt Familien im Stich

Das Problem

 

 

 

 

 

 

Petition gegen die Schließung der Kitas des Studierendenwerks Köln – Für eine studierenden- und kinderfreundliche Zukunft!

Mit großem Entsetzen haben wir, studierende Eltern der Universität zu Köln, erfahren, dass das Studierendenwerk plant, die Kitas (Stoppersöckchen & Campuszwerge) für Student*innen zu schließen. Diese Entscheidung trifft uns nicht nur organisatorisch, sondern ins Herz – und sie lässt Zweifel daran aufkommen, wie ernst das Studierendenwerk seine eigene Vision nimmt, eine zukunftsorientierte, unterstützende Infrastruktur für Studierende zu schaffen.

Was bleibt von dieser Zukunft, wenn wir – die studierenden Eltern – und unsere Kinder ausgerechnet vom Studierendenwerk im Stich gelassen werden?

Während die Universität an vielen Stellen wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien nimmt, waren diese Kitas eine einzige Insel der Kinderfreundlichkeit. Sie waren mehr als ein Betreuungsplatz – sie waren ein Ort der Geborgenheit, des Vertrauens, ein zweites Zuhause für unsere Kinder. Für viele von ihnen bedeutet die Schließung: ein abrupter Wechsel, kurz vor dem Schuleintritt, ein Herausreißen aus vertrauten Bindungen, aus Freundschaften und gewohnten Bezugspersonen. Was für ein Einschnitt in eine so prägende Lebensphase!

Wir Eltern stehen nun unter einem Druck, der kaum zu beschreiben ist. Studium, Kind, Job – und jetzt: völlige Ungewissheit. Sorgen. Angst. Viele von uns sind auf sich allein gestellt, kämpfen täglich um Vereinbarkeit und Perspektiven. Jede Geschichte ist anders, aber alle haben eines gemeinsam: Wir brauchen Unterstützung, nicht neue Hürden.

Die Kitas waren perfekt auf unser Studium abgestimmt – insbesondere in der Ferienzeit, wenn andere Kitas schließen, während wir Seminare, Prüfungen und Abschlussarbeiten zu bewältigen haben. Diese spezielle Ausrichtung auf den Unialltag ist nirgendwo sonst zu finden – und sie ist unverzichtbar.

Auch die Mitarbeiter*innen der Kitas sind betroffen. Menschen, die mit Hingabe und Erfahrung unsere Kinder begleitet haben, sollen nun ihre Arbeit verlieren. Das ist keine Wertschätzung, das ist Entwertung – von Betreuung, von Bildung, von Fürsorge.

Rund 8 % aller Studierenden Deutschlandweit sind Eltern – Tendenz steigend. Die Vereinbarkeit von Studium und Familie ist ein zentraler Aspekt von echter Gleichstellung. Wer Bildungswege für Eltern behindert, fördert strukturelle Ungleichheit. Die Schließung der Kitas ist ein Rückschritt – für uns, für unsere Kinder, und für eine Universität, die Chancengleichheit ernst nehmen sollte.

Wir fragen: Wo bleibt das Bekenntnis zur Zukunft der Studierenden, wenn Eltern im Regen stehen gelassen werden? Wenn Kinderfreundlichkeit zur Floskel wird? Wenn unter dem Deckmantel der Modernisierung soziale Verantwortung aufgekündigt wird?

Wir bitten alle Mitstudierenden, und andere – auch die ohne Kinder – um eure Unterstützung. Unsere Lage geht uns alle an. Sie zeigt, wie leicht Errungenschaften, auf die wir uns verlassen, wegbrechen können. Wie schnell soziale Strukturen erodieren, wenn sie sich nicht mehr rechnen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir eine Universität – und ein Studierendenwerk – wollen, das für alle da ist.

Für den Erhalt der Kitas! Für echte Chancengleichheit! Für eine Universität, in der Familien ihren Platz haben!

 

 

 

 

 

 

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Me. B.Petitionsstarter*in

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Petition gegen die Schließung der Kitas des Studierendenwerks Köln – Für eine studierenden- und kinderfreundliche Zukunft!

Mit großem Entsetzen haben wir, studierende Eltern der Universität zu Köln, erfahren, dass das Studierendenwerk plant, die Kitas (Stoppersöckchen & Campuszwerge) für Student*innen zu schließen. Diese Entscheidung trifft uns nicht nur organisatorisch, sondern ins Herz – und sie lässt Zweifel daran aufkommen, wie ernst das Studierendenwerk seine eigene Vision nimmt, eine zukunftsorientierte, unterstützende Infrastruktur für Studierende zu schaffen.

Was bleibt von dieser Zukunft, wenn wir – die studierenden Eltern – und unsere Kinder ausgerechnet vom Studierendenwerk im Stich gelassen werden?

Während die Universität an vielen Stellen wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien nimmt, waren diese Kitas eine einzige Insel der Kinderfreundlichkeit. Sie waren mehr als ein Betreuungsplatz – sie waren ein Ort der Geborgenheit, des Vertrauens, ein zweites Zuhause für unsere Kinder. Für viele von ihnen bedeutet die Schließung: ein abrupter Wechsel, kurz vor dem Schuleintritt, ein Herausreißen aus vertrauten Bindungen, aus Freundschaften und gewohnten Bezugspersonen. Was für ein Einschnitt in eine so prägende Lebensphase!

Wir Eltern stehen nun unter einem Druck, der kaum zu beschreiben ist. Studium, Kind, Job – und jetzt: völlige Ungewissheit. Sorgen. Angst. Viele von uns sind auf sich allein gestellt, kämpfen täglich um Vereinbarkeit und Perspektiven. Jede Geschichte ist anders, aber alle haben eines gemeinsam: Wir brauchen Unterstützung, nicht neue Hürden.

Die Kitas waren perfekt auf unser Studium abgestimmt – insbesondere in der Ferienzeit, wenn andere Kitas schließen, während wir Seminare, Prüfungen und Abschlussarbeiten zu bewältigen haben. Diese spezielle Ausrichtung auf den Unialltag ist nirgendwo sonst zu finden – und sie ist unverzichtbar.

Auch die Mitarbeiter*innen der Kitas sind betroffen. Menschen, die mit Hingabe und Erfahrung unsere Kinder begleitet haben, sollen nun ihre Arbeit verlieren. Das ist keine Wertschätzung, das ist Entwertung – von Betreuung, von Bildung, von Fürsorge.

Rund 8 % aller Studierenden Deutschlandweit sind Eltern – Tendenz steigend. Die Vereinbarkeit von Studium und Familie ist ein zentraler Aspekt von echter Gleichstellung. Wer Bildungswege für Eltern behindert, fördert strukturelle Ungleichheit. Die Schließung der Kitas ist ein Rückschritt – für uns, für unsere Kinder, und für eine Universität, die Chancengleichheit ernst nehmen sollte.

Wir fragen: Wo bleibt das Bekenntnis zur Zukunft der Studierenden, wenn Eltern im Regen stehen gelassen werden? Wenn Kinderfreundlichkeit zur Floskel wird? Wenn unter dem Deckmantel der Modernisierung soziale Verantwortung aufgekündigt wird?

Wir bitten alle Mitstudierenden, und andere – auch die ohne Kinder – um eure Unterstützung. Unsere Lage geht uns alle an. Sie zeigt, wie leicht Errungenschaften, auf die wir uns verlassen, wegbrechen können. Wie schnell soziale Strukturen erodieren, wenn sie sich nicht mehr rechnen. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir eine Universität – und ein Studierendenwerk – wollen, das für alle da ist.

Für den Erhalt der Kitas! Für echte Chancengleichheit! Für eine Universität, in der Familien ihren Platz haben!

 

 

 

 

 

 

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