Kita-Reform Jetzt- für Kinder, Eltern und Fachkräfte!


Kita-Reform Jetzt- für Kinder, Eltern und Fachkräfte!
Das Problem
***Wir sind die Elterninitiative „Eltern werden laut“ (gestartet in NRW) und wir kämpfen für eine bundesweite Kita-Reform. Meldet euch gerne bei uns unter kitareformjetzt@gmail.com, wenn ihr euch uns anschließen wollt!
Hier geht es zu unserer Website Link zur Website und zu unserem Petitionsvideo auf Youtube: Link zum Video
Folgt uns auf Instagram: Link zum Insta-Profil
Unsere zentrale Forderung: Wir fordern Frau Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, auf, den Kita-Notstand anzuerkennen und eine bundesweite Kita-Reform in die Wege zu leiten. Die frühkindliche Betreuungssituation ist untragbar geworden für Kinder, Eltern und Erzieher:innen.
Die aktuelle Situation
Fehlende Standards in der frühkindlichen Bildung: In der Schulbildung gibt es bundesweit einheitliche geregelte Standards – in der frühkindlichen Bildung fehlt bis heute eine klare, gemeinsame Grundlage. Stattdessen herrscht ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Regelungen, fehlender Vergleichbarkeit und großen Unterschieden zwischen den Bundesländern.
Die Folgen sind dramatisch: Während in den ostdeutschen Bundesländern Kitas wegen sinkender Kinderzahlen und fehlender Finanzierung schließen müssen, herrscht in weiten Teilen Westdeutschlands ein akuter Platzmangel. Eltern bangen täglich, ob ihre Kinder betreut werden können. Viele wachen morgens mit der Sorge auf, ob Notbetreuung oder kurzfristige Schließungen den Alltag durcheinanderbringen. Für Kinder entsteht dadurch Stress, sie sind in zu großen Gruppen untergebracht und erhalten nicht die individuelle Zuwendung und Förderung, die ihnen zusteht. Eltern wiederum stehen unter enormem psychischen und finanziellen Druck. Und die Erzieher:innen arbeiten längst am absoluten Limit – Überlastung, hohe Krankenstände und der Ausstieg aus dem Beruf sind traurige Realität.
Die Zahlen sind alarmierend: Seit über elf Jahren haben Eltern in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Doch die Realität sieht anders aus: Laut Bertelsmann-Stiftung fehlen rund 400.000 Kita-Plätze und über 125.000 Fachkräfte. Das Kita-Qualitätsgesetz war zwar ein Schritt in die richtige Richtung, greift jedoch nicht weit genug und entfaltet nicht die nötige Wirkung – es fehlt an klarer Verbindlichkeit und einer nachhaltigen, verlässlichen Finanzierung. Solange es bei befristeten Programmen und unverbindlichen Vorgaben bleibt, ändert sich an der Krise nichts.
Die Kita-Krise betrifft uns alle. Ohne verlässliche Betreuung können Eltern nicht arbeiten, Kinder werden in ihrer frühen Bildung benachteiligt, Unternehmen verlieren Fachkräfte und die gesamte Wirtschaft leidet. Kitas sind systemrelevant – und müssen endlich auch so behandelt werden.
Unsere zentralen Forderungen:
Es braucht einen verbindlichen, einheitlichen Rahmen, der überall für gleiche Chancen, verlässliche Betreuung und gute pädagogische Qualität sorgt. Wir fordern daher:
- Bundesweite Qualitätsstandards, die nicht nur empfohlen, sondern gesetzlich geregelt sind (z.B. Mitarbeiterqualifikation, Gruppengröße, frühkindliche Bildungsstandards, Notfallkonzepte)
- Einen verbesserten Betreuungsschlüssel, der Kindern und Fachkräften gerecht wird
- Gute Arbeitsbedingungen für pädagogisches Personal – damit Fachkräfte bleiben und neue nachkommen
- Verlässliche Strukturen, auf die Familien sich im Alltag verlassen können
- Eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung, an der sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam beteiligen
Mögliche Schritte zur Umsetzung
- Kita-Notstand offiziell anerkennen: Nur wenn die Krise klar benannt wird, wird ihre Dringlichkeit sichtbar und politisches Handeln unvermeidbar.
- Verantwortung übernehmen: Das Ministerium muss klare Zuständigkeiten schaffen, die Steuerung aktiv übernehmen und die Umsetzung verbindlich begleiten.
- Arbeitskreis mit Betroffenen starten: Eltern, Fachkräfte und Verbände müssen als Expert:innen aus der Praxis einbezogen werden, um tragfähige und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
- Verbindlichen Fahrplan vorlegen: Mit klaren Zielen, messbaren Etappen und einem Zeitrahmen, der zeigt, bis wann welche Verbesserungen umgesetzt werden.
Kleinere Anpassungen und befristete Förderprogramme reichen nicht mehr – wir brauchen eine echte, umfassende Reform. Eine Reform, die bundesweit Mindeststandards schafft und gleichzeitig auf die unterschiedlichen Situationen in den Ländern eingeht. Eine Reform, die allen Kindern eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung und die frühkindliche Förderung garantiert, die ihnen zusteht. Eine Reform, die die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte spürbar verbessert und den Beruf wieder attraktiv macht. Und eine Reform, die Eltern echte Planungssicherheit gibt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dauerhaft stärkt.
Unterstütze jetzt unsere Petition mit deiner Unterschrift und verbreite sie in deinem Netzwerk – für bessere Bedingungen in unseren Kitas, für unsere Kinder und für die Zukunft unserer Gesellschaft!
Berichterstattung in der Presse:
WAZ, 28.02.25 Link zur WAZ Berichterstattung
Stern, 03.03.25 Link zur Stern Berichterstattung
Kölner Stadtanzeiger, 05.03.25, print Ausgabe
Radio NRW Beitrag, Ausstrahlung am 12.03.
ARD Morgenmagazin am 20.06.25, Link zur ARD Mediathek
Unterstützt wird diese Petition durch:
- VBM - Verband berufstätiger Mütter
- Elterninitiative KITAstrophe Bremen
- Aktionsbündnis Eltern am Limit Bonn
- Förderverein KiTa RiWa e.V.
- JAEB Bielefeld
- Elternwerkstatt Herrenberg
- Elternrat KITA Farbklecks und Petition (NRW): Für eine verlässliche - Kinderbetreuung in NRW
- Elternbeirat der Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig und Petition (Sachsen): Kita: Jetzt den Personalschlüssel in allen Kitas erhöhen und den Kollaps verhindern!
- Bildungswende Jetzt
- Jasmin Minz
- Hunderttausend Mütter
- Kinderstark Magazin
- Eltern gegen Rechts
- Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
- Robin Scheurer

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Das Problem
***Wir sind die Elterninitiative „Eltern werden laut“ (gestartet in NRW) und wir kämpfen für eine bundesweite Kita-Reform. Meldet euch gerne bei uns unter kitareformjetzt@gmail.com, wenn ihr euch uns anschließen wollt!
Hier geht es zu unserer Website Link zur Website und zu unserem Petitionsvideo auf Youtube: Link zum Video
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Unsere zentrale Forderung: Wir fordern Frau Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, auf, den Kita-Notstand anzuerkennen und eine bundesweite Kita-Reform in die Wege zu leiten. Die frühkindliche Betreuungssituation ist untragbar geworden für Kinder, Eltern und Erzieher:innen.
Die aktuelle Situation
Fehlende Standards in der frühkindlichen Bildung: In der Schulbildung gibt es bundesweit einheitliche geregelte Standards – in der frühkindlichen Bildung fehlt bis heute eine klare, gemeinsame Grundlage. Stattdessen herrscht ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Regelungen, fehlender Vergleichbarkeit und großen Unterschieden zwischen den Bundesländern.
Die Folgen sind dramatisch: Während in den ostdeutschen Bundesländern Kitas wegen sinkender Kinderzahlen und fehlender Finanzierung schließen müssen, herrscht in weiten Teilen Westdeutschlands ein akuter Platzmangel. Eltern bangen täglich, ob ihre Kinder betreut werden können. Viele wachen morgens mit der Sorge auf, ob Notbetreuung oder kurzfristige Schließungen den Alltag durcheinanderbringen. Für Kinder entsteht dadurch Stress, sie sind in zu großen Gruppen untergebracht und erhalten nicht die individuelle Zuwendung und Förderung, die ihnen zusteht. Eltern wiederum stehen unter enormem psychischen und finanziellen Druck. Und die Erzieher:innen arbeiten längst am absoluten Limit – Überlastung, hohe Krankenstände und der Ausstieg aus dem Beruf sind traurige Realität.
Die Zahlen sind alarmierend: Seit über elf Jahren haben Eltern in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Doch die Realität sieht anders aus: Laut Bertelsmann-Stiftung fehlen rund 400.000 Kita-Plätze und über 125.000 Fachkräfte. Das Kita-Qualitätsgesetz war zwar ein Schritt in die richtige Richtung, greift jedoch nicht weit genug und entfaltet nicht die nötige Wirkung – es fehlt an klarer Verbindlichkeit und einer nachhaltigen, verlässlichen Finanzierung. Solange es bei befristeten Programmen und unverbindlichen Vorgaben bleibt, ändert sich an der Krise nichts.
Die Kita-Krise betrifft uns alle. Ohne verlässliche Betreuung können Eltern nicht arbeiten, Kinder werden in ihrer frühen Bildung benachteiligt, Unternehmen verlieren Fachkräfte und die gesamte Wirtschaft leidet. Kitas sind systemrelevant – und müssen endlich auch so behandelt werden.
Unsere zentralen Forderungen:
Es braucht einen verbindlichen, einheitlichen Rahmen, der überall für gleiche Chancen, verlässliche Betreuung und gute pädagogische Qualität sorgt. Wir fordern daher:
- Bundesweite Qualitätsstandards, die nicht nur empfohlen, sondern gesetzlich geregelt sind (z.B. Mitarbeiterqualifikation, Gruppengröße, frühkindliche Bildungsstandards, Notfallkonzepte)
- Einen verbesserten Betreuungsschlüssel, der Kindern und Fachkräften gerecht wird
- Gute Arbeitsbedingungen für pädagogisches Personal – damit Fachkräfte bleiben und neue nachkommen
- Verlässliche Strukturen, auf die Familien sich im Alltag verlassen können
- Eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung, an der sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam beteiligen
Mögliche Schritte zur Umsetzung
- Kita-Notstand offiziell anerkennen: Nur wenn die Krise klar benannt wird, wird ihre Dringlichkeit sichtbar und politisches Handeln unvermeidbar.
- Verantwortung übernehmen: Das Ministerium muss klare Zuständigkeiten schaffen, die Steuerung aktiv übernehmen und die Umsetzung verbindlich begleiten.
- Arbeitskreis mit Betroffenen starten: Eltern, Fachkräfte und Verbände müssen als Expert:innen aus der Praxis einbezogen werden, um tragfähige und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
- Verbindlichen Fahrplan vorlegen: Mit klaren Zielen, messbaren Etappen und einem Zeitrahmen, der zeigt, bis wann welche Verbesserungen umgesetzt werden.
Kleinere Anpassungen und befristete Förderprogramme reichen nicht mehr – wir brauchen eine echte, umfassende Reform. Eine Reform, die bundesweit Mindeststandards schafft und gleichzeitig auf die unterschiedlichen Situationen in den Ländern eingeht. Eine Reform, die allen Kindern eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung und die frühkindliche Förderung garantiert, die ihnen zusteht. Eine Reform, die die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte spürbar verbessert und den Beruf wieder attraktiv macht. Und eine Reform, die Eltern echte Planungssicherheit gibt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dauerhaft stärkt.
Unterstütze jetzt unsere Petition mit deiner Unterschrift und verbreite sie in deinem Netzwerk – für bessere Bedingungen in unseren Kitas, für unsere Kinder und für die Zukunft unserer Gesellschaft!
Berichterstattung in der Presse:
WAZ, 28.02.25 Link zur WAZ Berichterstattung
Stern, 03.03.25 Link zur Stern Berichterstattung
Kölner Stadtanzeiger, 05.03.25, print Ausgabe
Radio NRW Beitrag, Ausstrahlung am 12.03.
ARD Morgenmagazin am 20.06.25, Link zur ARD Mediathek
Unterstützt wird diese Petition durch:
- VBM - Verband berufstätiger Mütter
- Elterninitiative KITAstrophe Bremen
- Aktionsbündnis Eltern am Limit Bonn
- Förderverein KiTa RiWa e.V.
- JAEB Bielefeld
- Elternwerkstatt Herrenberg
- Elternrat KITA Farbklecks und Petition (NRW): Für eine verlässliche - Kinderbetreuung in NRW
- Elternbeirat der Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig und Petition (Sachsen): Kita: Jetzt den Personalschlüssel in allen Kitas erhöhen und den Kollaps verhindern!
- Bildungswende Jetzt
- Jasmin Minz
- Hunderttausend Mütter
- Kinderstark Magazin
- Eltern gegen Rechts
- Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
- Robin Scheurer

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Petition am 17. Dezember 2024 erstellt