Kita-Gipfel: Jetzt Personalschlüssel in allen Kitas erhöhen und den Kollaps verhindern!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Henrik Naujoks und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Vorwort:

Mitbestimmung erfolgt nicht nur durch den Gang zur Wahlurne. Öffentliche Petitionen beeinflussen, worüber in den Parlamenten beraten und entschieden wird. Mischt Euch ein und entscheidet mit, was auf die politische Agenda kommt.

Unser Ziel sind 50.000 Unterschriften gegen den Personalmangel in deutschen Kindertagesstätten und Horten, um eine starke Stimme zu haben. Bitte klickt nach dem Unterschreiben auch auf den Link in Eurer Mail. Nur dann wird Eure Unterschrift gültig. 

Und bitte leitet den Link so oft wie möglich weiter (über WhatsApp, Facebook, Instagram usw.), damit wir unser Ziel erreichen. 

Für Eure Unterstützung, Fragen oder Anregungen sind wir auch unter elternrat@kita-moeckernsche.de erreichbar. Infos gibt es auch auf Instagram unter Bruns.le oder auf Facebook unter Jens Bruns. Folgt uns gern.

Danke!

 

***

Und hier nun unser Anliegen:

Wir, die Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder, die die Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig besuchen, wenden uns mit großer Sorge und einem dringlichem Anliegen an Euch. Die Betreuungssituation in zahlreichen Kindertagesstätten Deutschlands hat sich in den letzten Jahren weiter dramatisch verschlechtert, was nicht nur die Qualität der Betreuung unserer Kinder beeinträchtigt, sondern auch weitreichende negative Folgen für deren Entwicklung und das soziale Miteinander hat. Trotz, dass es nun häufig weniger Kinder gibt, hat sich daran nichts geändert. Der Personalschlüssel passt nach wie vor nicht.

Aktuelle Situation:

Überbelastung der Erzieherinnen und Erzieher: Durch die personellen Engpässe sind die Erzieherinnen und Erzieher übermäßig belastet, was zu häufigen Ausfällen durch Krankheit führt. Darüber hinaus leiden viele Erzieherinnen und Erzieher vermehrt an Infekten und sind auch dadurch öfter krank. Die häufigen Krankheitsfälle führen zu einer weiteren Verschärfung der ohnehin schon erheblichen Personalnot.

Fehlende Berücksichtigung von Ausfallzeiten: Der festgelegte Personalschlüssel berücksichtigt weder Krankheit, Langzeiterkrankungen, Urlaub, Weiterbildungen oder Elternzeiten. Das führt dazu, dass nahezu immer weniger Personal anwesend ist als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Das erschwert eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Betreuung der Kinder. In der Praxis bedeutet das, dass Gruppen unzureichend betreut sind oder eine einzelne Fachkraft für eine große Anzahl an Kindern verantwortlich ist.

Verkürzte Öffnungszeiten: Die Betreuung kann sehr oft nicht mit regulären Öffnungszeiten gewährleistet werden. Dabei wollen immer mehr Eltern eine Betreuung von acht bis neun Stunden in Anspruch nehmen. Von unserer Kindertagesstätte wissen wir, dass sie alles gibt, um auch bei eingeschränkten Öffnungszeiten die Betreuung von bis zu neun Stunden anzubieten. Die verkürzten Öffnungszeiten können damit aber längst nicht vollumfänglich ausgeglichen werden.

Mangel an pädagogischen Leistungen: Eine zu geringe Personalausstattung führt dazu, dass Erzieherinnen und Erzieher stark belastet sind. Sie müssen neben der Betreuung und Förderung der Kinder auch administrative Aufgaben übernehmen. Durch die zu geringe Personalausstattung bleibt wenig Zeit für eine individuelle Begleitung, pädagogische Angebote oder gezielte Förderung einzelner Kinder. Statt qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit steht oft nur noch die reine Aufsicht im Vordergrund. So fallen z.B. häufig Ausflüge oder Angebote aus und auch die Vorschule findet nicht statt. Das beeinflusst die langfristige Entwicklung der Kinder und die Zufriedenheit sowie des Personals negativ. 

Defizite: Kinder, deren Familien sich in einer schwierigen Lage befinden, benötigen besondere Aufmerksamkeit. Diese kann jedoch häufig nicht gewährleistet werden. Die fehlende Förderung der Kinder führt zu einer Manifestierung von unerwünschtem Verhalten, wie z.B. Gewalt.

Emotionale Entwicklung: Wir beobachten auch, dass viele Kinder keine ausreichende Empathie entwickeln. Mangelnde emotionale Unterstützung in den Kindertagesstätten hat langfristige negative Auswirkungen auf die soziale und emotionale Entwicklung unserer Kinder.

Unzufriedenheit: Viele Erzieher und Erzieherinnen kündigen aus Unzufriedenheit mit der hier beschriebenen Situation.

Wirtschaft: Letztlich haben alle genannten Punkte auch negative Auswirkungen auf unsere sich gerade in einer Rezession befindenden Wirtschaft, wenn Eltern ihre Kinder nicht wie geplant betreuen lassen können, sondern selbst betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Und ob Kinder mit einer mangelnden emotionalen Entwicklung einmal in der Arbeitswelt voll ankommen werden, darf zu Recht bezweifelt werden.

Unsere Forderungen:

Aufstockung des Personals: Wir fordern eine sofortige Aufstockung des Personals in den Kindertagesstätten bzw. die Anpassung des Personalschlüssels, so dass bei Ausfall des Personals durch Krankheit, Urlaub und Fortbildung immer noch genügend Personal vor Ort ist, um eine qualitativ hochwertige Bildung und Betreuung zu garantieren. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt für Kinder unter vier Jahren einen Personalschlüssel von 1:3, für Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung 1:7,5. Für den Hort gibt es eine Empfehlung der Outlaw gGmbH für einen Personalschlüssel von 1:15. In der Praxis erreichen die meisten Kindertagesstätten diesen Personalschlüssel jedoch bei weitem nicht. Oft auch nicht, wenn die Kinderzahl sinkt, da dann häufig aufgrund fehlender finanzieller Mittel das vorhandene Personal reduziert wird.

Bessere Förderung unserer Kinder: Die Kindertagesstätten sollen nicht nur ein "Betreuungsangebot" sein, sondern sie sollen auch einen wesentlichen Beitrag zur sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung der Kinder leisten. Die steigenden Anforderungen - etwa durch Inklusion, Sprachförderung, Hausaufgabenbetreuung und die Unterstützung sozial-emotionaler Kinder - erfordern mehr Personal, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Bessere Arbeitsbedingungen: Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher, um die Attraktivität des Berufs zu erhöhen, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und damit die Anzahl der Kündigungen des Personals deutlich zu verringern.

Langfristige Maßnahmen: Entwicklung und Umsetzung langfristiger Maßnahmen zur Sicherstellung einer stabilen und qualitativ hochwertigen Betreuung in den Kindertagesstätten. Hierzu zählen z.B. Coaching- und Supervising-Angebote für die Kindertagesstätten, um das Personal effektiv einzusetzen. Aber auch die Investition in Sachkosten (z.B. ausreichend Wickeltische auf jeder Etage) kann helfen, das Personal effektiv einzusetzen. Trotz dieser Maßnahmen ist die Aufstockung des Personals wie oben beschrieben unerlässlich, da es nach dem aktuellen Stand bei Weitem nicht ausreicht, um eine gute Betreuung und Bildung unserer Kinder abzusichern.

Bundesweit einheitliche Regelungen: Bisher ist Bildung Ländersache. Welche Bildung unsere Kinder erhalten, ist abhängig vom Wohnort. Das darf nicht sein! Wir fordern deshalb länderübergreifende Regelungen für unsere Kitas mit bundesweit gleichen Personalschlüsseln und gleichen finanziellen Ausstattungen. Abweichungen in Schwerpunkt-Kitas zugunsten der Kitas sollen darüber hinaus natürlich immer möglich sein.

Ausreichende Finanzierung: Der Bund muss die Länder bei der Finanzierung der Kitas unterstützen. Es wurde in diesem Jahr bereits viel Geld für verschiedene Zwecke zur Verfügung gestellt. Das muss nun endlich auch für die Kindertagesstätten erfolgen. Darüber hinaus muss die Finanzierung durch Bund und Länder jährlich an die Inflation angepasst werden, mindestens jedoch um 2,5 % jährlich erhöht werden. Damit soll verhindert werden, dass in den nächsten Jahren erneute Finanzierungslücken entstehen. Wichtig ist auch, dass die Finanzierung in allen Bundesländern auf einem einheitlichen hohen Niveau erfolgt, um Nachteile der Kinder in den Bundesländern mit einer schlechteren Finanzierung zu verhindern.

Warum ist dies wichtig?

Eine gute Betreuung und pädagogische Förderung in den frühen Lebensjahren ist entscheidend für die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Die Investition darin wird sich in späteren Jahren mit einem Mehrwert auszahlen. Dieser Mehrwert kann auch als Sozialrendite verstanden werden. Die derzeitige Situation gefährdet dagegen nicht nur die individuelle Entwicklung der Kinder, sondern hat auch weitreichende negative gesellschaftliche Konsequenzen. Wir möchten eine Zukunft, in der unsere Kinder in einem sicheren und fördernden Umfeld aufwachsen können, in dem auch Bildung sowie eine gesunde soziale und emotionale Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Unterstützt uns!

Wir rufen alle Eltern, Erziehungsberechtigten, Bürger und Bürgerinnen dazu auf, diese Petition zu unterschreiben und damit ein starkes Zeichen an die verantwortlichen Entscheidungsträger zu senden. Gemeinsam können wir eine Veränderung bewirken und dafür sorgen, dass unsere Kinder die Betreuung und Förderung erhalten, die sie verdienen.

Wir unterstützen auch die Elterninitiative "Eltern werden laut". Für weitere Informationen hierzu klickt auf diesen Link. 

Die Mitglieder des Elternbeirats Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig

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Jens BrunsPetitionsstarter*in

41.154

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Henrik Naujoks und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Vorwort:

Mitbestimmung erfolgt nicht nur durch den Gang zur Wahlurne. Öffentliche Petitionen beeinflussen, worüber in den Parlamenten beraten und entschieden wird. Mischt Euch ein und entscheidet mit, was auf die politische Agenda kommt.

Unser Ziel sind 50.000 Unterschriften gegen den Personalmangel in deutschen Kindertagesstätten und Horten, um eine starke Stimme zu haben. Bitte klickt nach dem Unterschreiben auch auf den Link in Eurer Mail. Nur dann wird Eure Unterschrift gültig. 

Und bitte leitet den Link so oft wie möglich weiter (über WhatsApp, Facebook, Instagram usw.), damit wir unser Ziel erreichen. 

Für Eure Unterstützung, Fragen oder Anregungen sind wir auch unter elternrat@kita-moeckernsche.de erreichbar. Infos gibt es auch auf Instagram unter Bruns.le oder auf Facebook unter Jens Bruns. Folgt uns gern.

Danke!

 

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Und hier nun unser Anliegen:

Wir, die Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder, die die Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig besuchen, wenden uns mit großer Sorge und einem dringlichem Anliegen an Euch. Die Betreuungssituation in zahlreichen Kindertagesstätten Deutschlands hat sich in den letzten Jahren weiter dramatisch verschlechtert, was nicht nur die Qualität der Betreuung unserer Kinder beeinträchtigt, sondern auch weitreichende negative Folgen für deren Entwicklung und das soziale Miteinander hat. Trotz, dass es nun häufig weniger Kinder gibt, hat sich daran nichts geändert. Der Personalschlüssel passt nach wie vor nicht.

Aktuelle Situation:

Überbelastung der Erzieherinnen und Erzieher: Durch die personellen Engpässe sind die Erzieherinnen und Erzieher übermäßig belastet, was zu häufigen Ausfällen durch Krankheit führt. Darüber hinaus leiden viele Erzieherinnen und Erzieher vermehrt an Infekten und sind auch dadurch öfter krank. Die häufigen Krankheitsfälle führen zu einer weiteren Verschärfung der ohnehin schon erheblichen Personalnot.

Fehlende Berücksichtigung von Ausfallzeiten: Der festgelegte Personalschlüssel berücksichtigt weder Krankheit, Langzeiterkrankungen, Urlaub, Weiterbildungen oder Elternzeiten. Das führt dazu, dass nahezu immer weniger Personal anwesend ist als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Das erschwert eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Betreuung der Kinder. In der Praxis bedeutet das, dass Gruppen unzureichend betreut sind oder eine einzelne Fachkraft für eine große Anzahl an Kindern verantwortlich ist.

Verkürzte Öffnungszeiten: Die Betreuung kann sehr oft nicht mit regulären Öffnungszeiten gewährleistet werden. Dabei wollen immer mehr Eltern eine Betreuung von acht bis neun Stunden in Anspruch nehmen. Von unserer Kindertagesstätte wissen wir, dass sie alles gibt, um auch bei eingeschränkten Öffnungszeiten die Betreuung von bis zu neun Stunden anzubieten. Die verkürzten Öffnungszeiten können damit aber längst nicht vollumfänglich ausgeglichen werden.

Mangel an pädagogischen Leistungen: Eine zu geringe Personalausstattung führt dazu, dass Erzieherinnen und Erzieher stark belastet sind. Sie müssen neben der Betreuung und Förderung der Kinder auch administrative Aufgaben übernehmen. Durch die zu geringe Personalausstattung bleibt wenig Zeit für eine individuelle Begleitung, pädagogische Angebote oder gezielte Förderung einzelner Kinder. Statt qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit steht oft nur noch die reine Aufsicht im Vordergrund. So fallen z.B. häufig Ausflüge oder Angebote aus und auch die Vorschule findet nicht statt. Das beeinflusst die langfristige Entwicklung der Kinder und die Zufriedenheit sowie des Personals negativ. 

Defizite: Kinder, deren Familien sich in einer schwierigen Lage befinden, benötigen besondere Aufmerksamkeit. Diese kann jedoch häufig nicht gewährleistet werden. Die fehlende Förderung der Kinder führt zu einer Manifestierung von unerwünschtem Verhalten, wie z.B. Gewalt.

Emotionale Entwicklung: Wir beobachten auch, dass viele Kinder keine ausreichende Empathie entwickeln. Mangelnde emotionale Unterstützung in den Kindertagesstätten hat langfristige negative Auswirkungen auf die soziale und emotionale Entwicklung unserer Kinder.

Unzufriedenheit: Viele Erzieher und Erzieherinnen kündigen aus Unzufriedenheit mit der hier beschriebenen Situation.

Wirtschaft: Letztlich haben alle genannten Punkte auch negative Auswirkungen auf unsere sich gerade in einer Rezession befindenden Wirtschaft, wenn Eltern ihre Kinder nicht wie geplant betreuen lassen können, sondern selbst betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Und ob Kinder mit einer mangelnden emotionalen Entwicklung einmal in der Arbeitswelt voll ankommen werden, darf zu Recht bezweifelt werden.

Unsere Forderungen:

Aufstockung des Personals: Wir fordern eine sofortige Aufstockung des Personals in den Kindertagesstätten bzw. die Anpassung des Personalschlüssels, so dass bei Ausfall des Personals durch Krankheit, Urlaub und Fortbildung immer noch genügend Personal vor Ort ist, um eine qualitativ hochwertige Bildung und Betreuung zu garantieren. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt für Kinder unter vier Jahren einen Personalschlüssel von 1:3, für Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung 1:7,5. Für den Hort gibt es eine Empfehlung der Outlaw gGmbH für einen Personalschlüssel von 1:15. In der Praxis erreichen die meisten Kindertagesstätten diesen Personalschlüssel jedoch bei weitem nicht. Oft auch nicht, wenn die Kinderzahl sinkt, da dann häufig aufgrund fehlender finanzieller Mittel das vorhandene Personal reduziert wird.

Bessere Förderung unserer Kinder: Die Kindertagesstätten sollen nicht nur ein "Betreuungsangebot" sein, sondern sie sollen auch einen wesentlichen Beitrag zur sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung der Kinder leisten. Die steigenden Anforderungen - etwa durch Inklusion, Sprachförderung, Hausaufgabenbetreuung und die Unterstützung sozial-emotionaler Kinder - erfordern mehr Personal, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Bessere Arbeitsbedingungen: Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher, um die Attraktivität des Berufs zu erhöhen, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und damit die Anzahl der Kündigungen des Personals deutlich zu verringern.

Langfristige Maßnahmen: Entwicklung und Umsetzung langfristiger Maßnahmen zur Sicherstellung einer stabilen und qualitativ hochwertigen Betreuung in den Kindertagesstätten. Hierzu zählen z.B. Coaching- und Supervising-Angebote für die Kindertagesstätten, um das Personal effektiv einzusetzen. Aber auch die Investition in Sachkosten (z.B. ausreichend Wickeltische auf jeder Etage) kann helfen, das Personal effektiv einzusetzen. Trotz dieser Maßnahmen ist die Aufstockung des Personals wie oben beschrieben unerlässlich, da es nach dem aktuellen Stand bei Weitem nicht ausreicht, um eine gute Betreuung und Bildung unserer Kinder abzusichern.

Bundesweit einheitliche Regelungen: Bisher ist Bildung Ländersache. Welche Bildung unsere Kinder erhalten, ist abhängig vom Wohnort. Das darf nicht sein! Wir fordern deshalb länderübergreifende Regelungen für unsere Kitas mit bundesweit gleichen Personalschlüsseln und gleichen finanziellen Ausstattungen. Abweichungen in Schwerpunkt-Kitas zugunsten der Kitas sollen darüber hinaus natürlich immer möglich sein.

Ausreichende Finanzierung: Der Bund muss die Länder bei der Finanzierung der Kitas unterstützen. Es wurde in diesem Jahr bereits viel Geld für verschiedene Zwecke zur Verfügung gestellt. Das muss nun endlich auch für die Kindertagesstätten erfolgen. Darüber hinaus muss die Finanzierung durch Bund und Länder jährlich an die Inflation angepasst werden, mindestens jedoch um 2,5 % jährlich erhöht werden. Damit soll verhindert werden, dass in den nächsten Jahren erneute Finanzierungslücken entstehen. Wichtig ist auch, dass die Finanzierung in allen Bundesländern auf einem einheitlichen hohen Niveau erfolgt, um Nachteile der Kinder in den Bundesländern mit einer schlechteren Finanzierung zu verhindern.

Warum ist dies wichtig?

Eine gute Betreuung und pädagogische Förderung in den frühen Lebensjahren ist entscheidend für die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Die Investition darin wird sich in späteren Jahren mit einem Mehrwert auszahlen. Dieser Mehrwert kann auch als Sozialrendite verstanden werden. Die derzeitige Situation gefährdet dagegen nicht nur die individuelle Entwicklung der Kinder, sondern hat auch weitreichende negative gesellschaftliche Konsequenzen. Wir möchten eine Zukunft, in der unsere Kinder in einem sicheren und fördernden Umfeld aufwachsen können, in dem auch Bildung sowie eine gesunde soziale und emotionale Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Unterstützt uns!

Wir rufen alle Eltern, Erziehungsberechtigten, Bürger und Bürgerinnen dazu auf, diese Petition zu unterschreiben und damit ein starkes Zeichen an die verantwortlichen Entscheidungsträger zu senden. Gemeinsam können wir eine Veränderung bewirken und dafür sorgen, dass unsere Kinder die Betreuung und Förderung erhalten, die sie verdienen.

Wir unterstützen auch die Elterninitiative "Eltern werden laut". Für weitere Informationen hierzu klickt auf diesen Link. 

Die Mitglieder des Elternbeirats Kindertagesstätte Möckernsche Straße in Leipzig

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Jens BrunsPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Friedrich Merz
Friedrich Merz
Bundeskanzler
Vicki Felthaus
Vicki Felthaus
Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie in Leipzig
Felix Sauerbrey
Felix Sauerbrey
amtierender Leiter des Amtes für Jugend und Familie in Leipzig
Oliver Greie
Oliver Greie
Landesbezirksleiter Verdi Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Burkhard Naumann
Burkhard Naumann
Vorsitzender der GEW Sachsen

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