
Der Bezirk Harburg hat bei der Bezirksversammlung am 27.01.2026 ein deutliches Signal gesetzt: einstimmig für den Antrag der Linksfraktion. Doch zunächst war nicht klar, dass die SPD und die Grünen ebenfalls für den Antrag stimmen werden. Nach einer Debatte und konkreten Nachfragen der ca. 100 anwesenden Eltern im Sitzungssaal, wurde dann aber eindeutig abgestimmt! Damit ist klar, dass die Schließung der Kita Elfenwiese nicht als alternativlos akzeptiert wird. Nun liegt der Ball bei der Elbkindervereinigung und dem Aufsichtsrat der gGmbH.
Ebenso erreichte das Bündnis "Rettung Kita Elfenwiese" eine Stellungnahme von den Kinder- und Jugenärztinnnen in Harburg, Süderelbe und Wilhelmsburg im Namen von Frau Dr. Anke-Kathrin Preuße. Sie drücken ebenfalls "ihre Sorge über die Schließung aus", da "diese inklusive Kita die bisher einzige Kindertagesstätte im Süderelberaum gewesen ist, in der auch schwerstbehinderte Kinder, die ein umfassendes Therapiekonzept mit hochqualifizierten Kitapädagoginnen und Therapeutinnen benötigen, betreut und gefördert werden konnte." Aus diesem Grund würden die Ärzte unser Anliegen zum Erhalt der Kita Elfenwiese unterstützen! Frau Dr. Preuße ist eine anerkannte Kinderneurologin und im Fachkreis sehr geschätzte Kinder- und Jugendärztin. Sie hat lange Zeit im Werner-Otto- Institut (SPZ Hamburg) gearbeitet und begleitet die Frühförderstelle IFF / Kindertherapie in Harburg.
Uns schließen sich immer mehr Menschen an: neben der Partei der Linken, der CDU, VOLT, der FDP, die ÖDP sprechen sich auch die GEW, Pro Inklusion sowie der Bundes- und Landeselternausschuß für uns aus! Noch zu erwähnen ist der unermüdliche Einsatz von den Reportern des Hamburger Abendblatt, der Neue Ruf, MoPo, Frankfurter Rundschau, Münchener Merkur, Harburg Aktuell, Besser-im-Blick, Fokus online, Elbe Wochenblatt und der NDR. In Marmstorf agiert für uns als zentrale Anlaufstelle nach wie vor der der Fischladen "Frau Fischer".
An alle Unterstützer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!