Petition updateKirchen­­­­­­ sind Gemein­­­­güter! Manifest für eine neue VerantwortungsgemeinschaftDie Süddeutsche, der Deutschlandfunk und eine vierstellige Zahl
Karin BerkemannFrankfurt am Main, Germany
May 16, 2024

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer:innen - das #kirchenmanifest hat nach fünf Tagen eine breite Resonanz gefunden:

  • 15. Mai: der Deutschlandfunk berichtet: "Denkmalschutz-Verbände, Architekten, Kunsthistoriker und Theologen warnen in einem offenen Brief davor, dass in Zukunft noch mehr Kirchengebäude abgerissen oder verkauft werden könnten. Sie betonen die Bedeutung von Kirchengebäuden als Gemeinschaftsorten und Kulturerbe. Ihr Vorschlag: leerstehende Kirchen mit neuen Nutzungskonzepten und Stiftungen als Träger weiter der Öffentlichkeit zugänglich zu machen."
  • 16. Mai: Gerhard Matzig kommentiert in der heutigen Online-Ausgabe der Süddeutschen: "Kirchen und Kathedralen mögen die Signature Buildings einer endlichen Ära des christlichen Glaubens sein, sie sind wie Burgen oder Schlösser aber auch Teil des gesamtkulturellen Gedächtnisses. Man muss weder Katholik noch Protestant sein, um zu ahnen, wie grausam räumlicher Gedächtnisverlust sein kann. Manche Kirchen haben selbst das Bombardement im Krieg überstanden, andere wurden unter Entbehrungen wiedererrichtet. Als Symbole der Hoffnung. Wie tragisch wäre es, den Krieg zu überleben als Sakralraum, aber das profane Dasein als Ramsch-Immobilie nicht."

Jetzt gilt es, weiter Stimmen zu sammeln und die Diskussion konkret werden zu lassen!

 

Bild: Kloster Beuerberg/Bayern: Die Ordensschwestern der Salesianerinnen, die fast 170 Jahre in der barocken Anlage gelebt hatten, verließen sie altersbedingt 2014. Seit 2016 wird die Klostergeschichte hier durch wechselnde Ausstellungen erlebbar gemacht (Foto: Edward Beierle)

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