Keine Windräder in Hohenfels

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Das Problem

Ich wohne im Landkreis Konstanz in einer wunderschönen Hügellandschaft mit viel Wald und intakter Natur unweit des Bodensees in Hohenfels/Liggersdorf.Der Ort liegt etwa zwischen Überlingen am Bodensee und Stockach.

In Hohenfels wurden Vorranggebiete für Windkraftanlagen bestimmt,sog.VRG's.Das Vorhaben war zwar rechtlich korrekt im Gemeindeblättchen zu lesen,weil es aber wenige Menschen gibt,die ein Gemeindeblättchen gründlich durchforsten,waren die meisten Anwohner völlig uninformiert.Nun sollen die Vorranggebiete VRG 46 Wolfsbühl und VRG 47 Kalkofener Wald in Beschleunigungsgebiete umgewandelt werden,um die Bauvorhaben zu beschleunigen.

Auch in umliegenden Orten und Waldgebieten hat man Vorranggebiete für Windkraftanlagen bestimmt.

Direkt an Hohenfels/Deutwang im wunderschönen Wolfsbühl,VRG 46 (Vorranggebiet 46) sind 3 Windkraftanlagen geplant und  im Naherholungsgebiet Kalkofener Wald in Hohenfels,VRG 47 (Vorranggebiet 47),sollen auf mehreren dutzend Hektar 7 Windkraftanlagen gebaut werden.Genau in diesem Wald befindet sich der Waldkindergarten.Der schönste Kindergarten,den ich kenne.

Unmittelbar am Wald gelegen befindet sich der bei den Bodenseegärten aufgeführte bekannte Lebensraumgarten.Ein unglaublich wohltuender Ort mit kleinem Biotop und geomantischen Energiepunkten.Etwa ab Juli kann man hier junge Milane bei ihren Flugübungen beobachten,die immer wieder im Kalkofener Wald abtauchen und nachts fliegen hier viele Fledermäuse.Ein wunderschöner Ort.

Außerdem grenzen etliche Häuser und ein Biohof direkt an den Wald.

Der Ort Hohenfels/Liggersdorf liegt sehr nah am Wald.Ich brauche zu Fuß etwa 3 Min.von unserem Haus bis zum Waldrand.Ich liebe diesen Wald mit seinen Rehen,die still stehen bleiben,wenn ich vorbeigehe,mit den echten Hasen(die mit den langen Ohren),die dort manchmal unterwegs sind,dem Vogelkonzert,den Schmetterlingen und dem wunderbaren Duft.Viele Dachse leben hier und fühlen sich wie die Fledermäuse sehr wohl.Es hängen Fledermauskästen an den Bäumen.Es gibt fließendes Wasser und einen kleinen Teich.

Über dem gesamten Gebiet sieht man täglich die unterschiedlichsten Greifvögel kreisen.Wenn ein Bauer ein Feld bestellt,kreisen oft mehr als 30 Milane und unzählige Störche darüber.

In der Nähe liegen                                           2 Naturschutzgebiete:                                  Das Waltere Moor direkt angrenzend an Hohenfels gelegen,in dem Schwarzstörche nisten und die Schwackenreuter Seen,wo man sogar manchmal Fischadler beobachten kann.

Das ganze Gebiet ist Vogelzuggebiet.Riesige Vogelschwärme rasten an den Schwackenreuter Seen und ziehen besonders im Frühjahr und im Herbst über das gesamte Gebiet.Ich freue mich sehr,laut trompetende Kraniche in V-Formation über unser Haus fliegen zu sehen.

Wenn nun gigantisch große Schwerlasttransporter durch den Kalkofener Wald und durch den Wolfsbühl fahren,den Boden verdichten,Bäume gefällt werden,riesige tiefe Betonfundamente gegossen werden und Riesenwindräder errichtet werden,die beinahe so hoch wie der Eiffelturm sind,wäre das in meinen Augen eine Katastrophe für die Menschen und das gesamte Ökosystem.

Ob der zestückelte Wald in der Lage sein wird,Wasser zu speichern wie bisher?

Ob er in in der Lage sein wird,die Temparatur zu regulieren wie bisher?

Wird es dann wärmer sein in Liggersdorf?    Trockener?

Ob das wertvolle und so seltene Hochmoor Waltere Moor gefährdet sein wird?                                                                  Was wird aus den Schwarzstörchen?     

Wieviele Vögel werden in die riesigen rotierenden Windräder fliegen?

Was passiert mit den Fledermäusen?Ihre Lungen und die inneren Organe können platzen,selbst wenn sie das Rotorblatt nicht berühren.

Eine Windkraftanlage tötet pro Jahr laut Studien 40 Millionen Insekten,darunter auch viele Schmetterlinge.

Wo kommt das Holz für die riesigen Windradflügel her?                                       Pro Windkraftanlage werden bis zu     40 Balsabäume gefällt!                          Das führte im Amazonasgebiet bereits zu Rodungen. Auch wenn die Balsabäume inzwischen auf Plantagen angebaut werden,müssen diese Gebiete zuvor auch gerodet werden.

Wo kommen bis zu 30 Tonnen Kupfer her,die für jede neue Windkraftanlage gebraucht werden? Das Kupfer wird größtenteils in Chile abgebaut,was die Böden dort austrocknet und das übriggebliebene Wasser mit Schwermetallen kontaminiert.        Eine riesige ökologische und humanitäre Katastrophe!

Was ist mit den Ewigkeitschemikalien PFAS auf den Rotorblättern? PFAS-Abrieb in der gesamten Umgebung verbleibt über Jahrhunderte.             PFAS beeinträchtigt u.a.                                       die kindliche Entwicklung,gelten als Organ-und Immungifte.

Wenn ein Windrad brennt,kann es nicht gelöscht werden und fast alle verbauten Problemstoffe gelangen in die Umwelt. PFAS ist nur einer der vielen verbauten Problemstoffe.

Nach 30 Jahren stellt sich die Frage:"Wohin mit dem Problemmüll und wer bezahlt ?"(PFAS bleibt!)

Ein Windrad verbraucht pro Jahr bis zu 1300 l Schmieröl. Wo tropft es hin,wenn etwas undicht ist?

An alle,die das lesen:Helft mir,dem Ökosystem zu helfen!                           Wir sind eins mit dem Ökosystem!

Bitte unterschreibt diese Petition und teilt sie mit so vielen Menschen wie möglich!

Ich werde diese Petition an den Regionalverband Hochrhrein Bodensee weiterleiten:   info@hochrhein-bodensee.de  sowie an die zuständigen Stellen des Landratsamtes Konstanz:

Wenn viele Menschen unterschreiben,werden die Verantwortlichen hoffentlich nochmals ganz genau prüfen. 

Außerdem muß ein prüffähiges und überprüfbares öffentlich zugängliches Windgutachten nach der technischen Richtlinie 6 (TR6) vorliegen und eine unabhängige behördliche Prüfung  der Berechnungen bzw.zugrundeliegenden Annahmen.

Wir wollen keine Windradanlagen in Hohenfels!

Therese Strauß

 

 

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