Keine weitere Belastung von Familien – Kita-Gebührenerhöhung in Sickte zurücknehmen!

Das Problem

Wir fordern:
Die Gemeinde Sickte soll die im letzten Jahr durchgeführte Erhöhung der Kindertagesstättengebühren um 10 % zurücknehmen. 

Begründung:
Die Kindertagesstättengebühren in der Gemeinde Sickte waren bereits vor der Erhöhung um 10 % zum 01.08.2024 für viele Familien kaum noch tragbar. Die Erhöhung stellte eine massive zusätzliche Belastung dar und verschärft die soziale Ungleichheit.

Eltern – und insbesondere Mütter – sehen sich gezwungen, länger zu Hause zu bleiben, weil sich ein Kindertagesstättenplatz finanziell kaum lohnt. Wer dennoch arbeiten geht, tut das oft nur, um die Betreuungskosten zu decken. Das gefährdet die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen, erhöht das Armutsrisiko von Familien und Kindern und widerspricht den gesellschaftlichen Zielen von Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Darüber hinaus droht langfristig ein strukturelles Problem für das gesamte Kitasystem in Sickte: Wenn Eltern sich Betreuungsplätze nicht mehr leisten können, bleiben Plätze leer – mit finanziellen Folgen für die Gemeinde und Risiken für das Betreuungssystem. 

Die Rechnung der Gemeinde Sickte geht nicht auf: Statt höherer Einnahmen sieht sie sich nun mit Mindereinnahmen konfrontiert, weil Plätze aufgrund zu hoher Kosten abgesagt wurden. Hinzu kommen wirtschaftliche Folgen, die nicht mitgedacht wurden – denn Betreuung zuhause bedeutet oft weniger Familieneinkommen, geringere Kaufkraft und letztlich auch weniger Einkommenssteueraufkommen für die Gemeinde.

Kinderbetreuung ist kein „Privatvergnügen“. Sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe und ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Infrastruktur. Wer in frühkindliche Bildung investiert, investiert in die Zukunft – in Fachkräfte, in Gleichstellung, in Standortattraktivität.

Deshalb fordern wir:

  • Rücknahme der Erhöhung der Kindertagesstättengebühren ab dem kommenden Kitajahr
  • Eine dauerhafte Senkung der Gebühren um mindestens 10 %
  • Eine familienfreundliche, sozial gerechte Gebührenstruktur für die Zukunft

Wir fordern den Gemeinderat Sickte und Bürgermeister Ingo Geisler nachdrücklich auf, die Belastung der Familien ernst zu nehmen und sich aktiv für bezahlbare und gerechte Betreuungsbedingungen in unserer Gemeinde einzusetzen.

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Das Problem

Wir fordern:
Die Gemeinde Sickte soll die im letzten Jahr durchgeführte Erhöhung der Kindertagesstättengebühren um 10 % zurücknehmen. 

Begründung:
Die Kindertagesstättengebühren in der Gemeinde Sickte waren bereits vor der Erhöhung um 10 % zum 01.08.2024 für viele Familien kaum noch tragbar. Die Erhöhung stellte eine massive zusätzliche Belastung dar und verschärft die soziale Ungleichheit.

Eltern – und insbesondere Mütter – sehen sich gezwungen, länger zu Hause zu bleiben, weil sich ein Kindertagesstättenplatz finanziell kaum lohnt. Wer dennoch arbeiten geht, tut das oft nur, um die Betreuungskosten zu decken. Das gefährdet die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen, erhöht das Armutsrisiko von Familien und Kindern und widerspricht den gesellschaftlichen Zielen von Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Darüber hinaus droht langfristig ein strukturelles Problem für das gesamte Kitasystem in Sickte: Wenn Eltern sich Betreuungsplätze nicht mehr leisten können, bleiben Plätze leer – mit finanziellen Folgen für die Gemeinde und Risiken für das Betreuungssystem. 

Die Rechnung der Gemeinde Sickte geht nicht auf: Statt höherer Einnahmen sieht sie sich nun mit Mindereinnahmen konfrontiert, weil Plätze aufgrund zu hoher Kosten abgesagt wurden. Hinzu kommen wirtschaftliche Folgen, die nicht mitgedacht wurden – denn Betreuung zuhause bedeutet oft weniger Familieneinkommen, geringere Kaufkraft und letztlich auch weniger Einkommenssteueraufkommen für die Gemeinde.

Kinderbetreuung ist kein „Privatvergnügen“. Sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe und ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Infrastruktur. Wer in frühkindliche Bildung investiert, investiert in die Zukunft – in Fachkräfte, in Gleichstellung, in Standortattraktivität.

Deshalb fordern wir:

  • Rücknahme der Erhöhung der Kindertagesstättengebühren ab dem kommenden Kitajahr
  • Eine dauerhafte Senkung der Gebühren um mindestens 10 %
  • Eine familienfreundliche, sozial gerechte Gebührenstruktur für die Zukunft

Wir fordern den Gemeinderat Sickte und Bürgermeister Ingo Geisler nachdrücklich auf, die Belastung der Familien ernst zu nehmen und sich aktiv für bezahlbare und gerechte Betreuungsbedingungen in unserer Gemeinde einzusetzen.

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