Keine Verbrennung von Kunststoffen in der Zementindustrie und in Heizkraftwerken

Das Problem

Wir sind eine Gruppe von Umweltaktivisten in Ulm und beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit der unsäglichen Praxis, Müll zu verbrennen. Uns begeistert die Idee einer echten Kreislaufwirtschaft, wie sie uns die Natur vorlebt. Technisch wären wir dazu sehr weitgehend in der Lage. Aber das allein am Profit ausgerichtete Wirtschaftssystem bremst jede konsequente Nachhaltigkeit aus.

Diese Fehlentwicklung zeigt sich besonders deutlich bei den Kunststoffen. Ca. 60 % des gesamten Kunststoffmülls werden verbrannt und bei den im gelben Sack oder der Wertstofftonne gesammelten Kunststoffverpackungen sind es immer noch ca. 40 % (Quelle: Umweltbundesamt).

Was für eine Rohstoffverschwendung, Umweltverschmutzung und Treibhausgasproduktion! Erst werden energieintensiv aus Erdöl Kunststoffe produziert (Produktion von 1 t Kunststoff setzt 1,3 t CO2 frei) und dann nach einmaliger Verwendung verbrannt (nochmal fast 3 t CO2).

Trotz bester Filtertechnik und Grenzwerten (die kritisch zu sehen sind) werden durch die Emissionen Luft, Boden, Gewässer, das Klima und die menschliche Gesundheit geschädigt.

Die Region Ulm/Neu-Ulm ist durch recht viele „Müllöfen“ betroffen. Außer zwei Müllheizkraftwerken sind es die Zementwerke unserer Region: Sie verbrennen Erdölprodukte wie Altreifen, Klärschlammgranulat, Teppichböden, Folien und andere Abfälle aus Gewerbe und Haushalten und sogenannten „Ersatzbrennstoff“ (EBS), z. B. aus den oben genannten Kunststoffverpackungen der „Gelben Tonne“. Das ist nur eines von vielen Beispielen, wo die Ökologie mit der kapitalistischen Ökonomie im Widerspruch steht.

Behördlicherseits gibt es für die Emissionen von Zementwerken weniger strenge Vorgaben als bei Müllverbrennungsanlagen!

Die Verwendung von EBS bremst schließlich die dringliche Dekarbonisierung der Fernwärme und der Zementindustrie aus.

Fordern Sie mit uns:

Keine Verbrennung von Kunststoffen in der Zementindustrie und in Heizkraftwerken.

Verpflichtung der Kunststoff- und Verpackungsindustrie, ein nachhaltiges Recycling ihrer Produkte zu garantieren, gerade auch bei Verbundkunststoffen!

Drastische Erhöhung des rohstofflichen und werkstofflichen Recyclings bei Kunststoffen.

Reduzierung von Einwegbehältnissen! Förderung von Mehrwegvarianten!

Beschleunigte Dekarbonisierung der Zementindustrie und der Heizkraftwerke (Fernwärme z.B. durch Großwärmepumpen, Industrieabwärme, Geothermie, Solarthermie …).

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Das Problem

Wir sind eine Gruppe von Umweltaktivisten in Ulm und beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit der unsäglichen Praxis, Müll zu verbrennen. Uns begeistert die Idee einer echten Kreislaufwirtschaft, wie sie uns die Natur vorlebt. Technisch wären wir dazu sehr weitgehend in der Lage. Aber das allein am Profit ausgerichtete Wirtschaftssystem bremst jede konsequente Nachhaltigkeit aus.

Diese Fehlentwicklung zeigt sich besonders deutlich bei den Kunststoffen. Ca. 60 % des gesamten Kunststoffmülls werden verbrannt und bei den im gelben Sack oder der Wertstofftonne gesammelten Kunststoffverpackungen sind es immer noch ca. 40 % (Quelle: Umweltbundesamt).

Was für eine Rohstoffverschwendung, Umweltverschmutzung und Treibhausgasproduktion! Erst werden energieintensiv aus Erdöl Kunststoffe produziert (Produktion von 1 t Kunststoff setzt 1,3 t CO2 frei) und dann nach einmaliger Verwendung verbrannt (nochmal fast 3 t CO2).

Trotz bester Filtertechnik und Grenzwerten (die kritisch zu sehen sind) werden durch die Emissionen Luft, Boden, Gewässer, das Klima und die menschliche Gesundheit geschädigt.

Die Region Ulm/Neu-Ulm ist durch recht viele „Müllöfen“ betroffen. Außer zwei Müllheizkraftwerken sind es die Zementwerke unserer Region: Sie verbrennen Erdölprodukte wie Altreifen, Klärschlammgranulat, Teppichböden, Folien und andere Abfälle aus Gewerbe und Haushalten und sogenannten „Ersatzbrennstoff“ (EBS), z. B. aus den oben genannten Kunststoffverpackungen der „Gelben Tonne“. Das ist nur eines von vielen Beispielen, wo die Ökologie mit der kapitalistischen Ökonomie im Widerspruch steht.

Behördlicherseits gibt es für die Emissionen von Zementwerken weniger strenge Vorgaben als bei Müllverbrennungsanlagen!

Die Verwendung von EBS bremst schließlich die dringliche Dekarbonisierung der Fernwärme und der Zementindustrie aus.

Fordern Sie mit uns:

Keine Verbrennung von Kunststoffen in der Zementindustrie und in Heizkraftwerken.

Verpflichtung der Kunststoff- und Verpackungsindustrie, ein nachhaltiges Recycling ihrer Produkte zu garantieren, gerade auch bei Verbundkunststoffen!

Drastische Erhöhung des rohstofflichen und werkstofflichen Recyclings bei Kunststoffen.

Reduzierung von Einwegbehältnissen! Förderung von Mehrwegvarianten!

Beschleunigte Dekarbonisierung der Zementindustrie und der Heizkraftwerke (Fernwärme z.B. durch Großwärmepumpen, Industrieabwärme, Geothermie, Solarthermie …).

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