Nov 21, 2022
Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 9. November 2022, mit der Sie auf die Petition von Michelle Franco zum Thema Pflegebudget von Hebammen aufmerksam machen.
Ich kann die Sorgen von Hebammen in der aktuellen Zeit gut verstehen, jedoch werden bis zum Jahr 2025 Hebammenleistungen weiterhin im Pflegebudget abgebildet. Bezüglich der Finanzierung über das Jahr 2025 hinaus wird eine Krankenhausreform folgen, an der das Bundesministerium für Gesundheit mit Hochdruck arbeitet. Künftig sollen wieder mehr medizinische Notwendigkeiten und nicht mehr wirtschaftliche Zwänge die Krankenhausversorgung bestimmen. Daher müssen die Vorhaltekosten übernommen werden und die medizinisch notwendigen Leistungen bezahlt werden. Auch die Fehlsteuerung muss behoben werden. Dazu passt auch die Forderung, Hebammen im Pflegebudget zu belassen. Das entspricht meinen Plänen: Ihre medizinisch notwendige Leistung soll auskömmlich vergütet werden.
Mir ist bewusst, dass Geburtshilfe und Kinderheilkunde nicht dem Spardiktat des alten Krankenhaussystems unterworfen sein darf.
Deshalb investieren wir den ersten Schritt der Krankenhausreform in die betroffenen Kliniken. Des Weiteren werden wir die Hebammen aus dem Fallpauschalensystem nehmen, um ihre Leistungen gesondert zu bezahlen.
Der wirtschaftliche Druck verträgt sich nicht mit dem Berufsbild Es ist wichtig, dass künftig Krankenhäuser nicht mehr auf dem Rücken der Hebammen sparen können.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Lauterbach
Foto: BMG/Thomas Ecke
Ich kann die Sorgen von Hebammen in der aktuellen Zeit gut verstehen, jedoch werden bis zum Jahr 2025 Hebammenleistungen weiterhin im Pflegebudget abgebildet. Bezüglich der Finanzierung über das Jahr 2025 hinaus wird eine Krankenhausreform folgen, an der das Bundesministerium für Gesundheit mit Hochdruck arbeitet. Künftig sollen wieder mehr medizinische Notwendigkeiten und nicht mehr wirtschaftliche Zwänge die Krankenhausversorgung bestimmen. Daher müssen die Vorhaltekosten übernommen werden und die medizinisch notwendigen Leistungen bezahlt werden. Auch die Fehlsteuerung muss behoben werden. Dazu passt auch die Forderung, Hebammen im Pflegebudget zu belassen. Das entspricht meinen Plänen: Ihre medizinisch notwendige Leistung soll auskömmlich vergütet werden.
Mir ist bewusst, dass Geburtshilfe und Kinderheilkunde nicht dem Spardiktat des alten Krankenhaussystems unterworfen sein darf.
Deshalb investieren wir den ersten Schritt der Krankenhausreform in die betroffenen Kliniken. Des Weiteren werden wir die Hebammen aus dem Fallpauschalensystem nehmen, um ihre Leistungen gesondert zu bezahlen.
Der wirtschaftliche Druck verträgt sich nicht mit dem Berufsbild Es ist wichtig, dass künftig Krankenhäuser nicht mehr auf dem Rücken der Hebammen sparen können.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Lauterbach
Foto: BMG/Thomas Ecke
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