Keine Steuergelder mehr für Til Schweiger Filme

Keine Steuergelder mehr für Til Schweiger Filme

Das Problem

Til Schweiger Filme werden von einer festen Kernzielgruppe scheinbar genossen, denn die Filme sind erfolgreich. Dennoch werden die Filme immer wieder von gleich mehreren Filmförderstiftungen finanziert, als würden sie sich finanziell nicht selbst tragen können, beim neuesten "Manta Manta - zwoter Teil" werden gleich vier Fördergeldquellen im vorspann erwähnt. Die Gelder kommen dabei aus öffentlicher Hand.

Sprechen wir einfach mal nicht über die Qualität und Gleichförmigkeit der Filme oder das Schweiger Familienego. Akzeptieren wir stattdessen seine Filme als Geschmackssache, die stets sein Publikum findet. 

Selbst wenn wir das akzeptieren, gilt doch folgendes:

Erstens gibt es bereits unglaublich viele dieser Filme. Das Argument: "Sowas muss gefördert werden, damit es auch sowas mal ins Kino schaffen kann" ist also hinfällig.
Zweitens sind die Filme erfolgreich, gerade bei einer todsicheren erfolgreichen Fortsetzung wie Manta Manta 2 kann es nicht sein, dass man Steuergelder benötigt.

Fragt man junge Filmemacher in Deutschland, hört man stets die selben Beschwerden, dass die immer gleichen Leute unterstützt werden. Til Schweiger ist mittlerweile mehr als etabliert, hat Tausend Chancen  bekommen und ist kein Förderbedürftiges Filmtalent. Jeder Kinozuschauer in Til Schweiger-Filmen zahlt doppelt, er zahlt die Kinokarte, vielleicht ohne zu wissen, dass er schon durch seine Steuergelder, Geld an Til Schweiger gezahlt hat.

Für eine Interessantere, frischere deutsche Filmlandschaft, in die es sicher auch weiterhin Til Schweiger-Filme schaffen werden; Keine Steuergelder mehr für die immer gleichen Filme!

42.010

Das Problem

Til Schweiger Filme werden von einer festen Kernzielgruppe scheinbar genossen, denn die Filme sind erfolgreich. Dennoch werden die Filme immer wieder von gleich mehreren Filmförderstiftungen finanziert, als würden sie sich finanziell nicht selbst tragen können, beim neuesten "Manta Manta - zwoter Teil" werden gleich vier Fördergeldquellen im vorspann erwähnt. Die Gelder kommen dabei aus öffentlicher Hand.

Sprechen wir einfach mal nicht über die Qualität und Gleichförmigkeit der Filme oder das Schweiger Familienego. Akzeptieren wir stattdessen seine Filme als Geschmackssache, die stets sein Publikum findet. 

Selbst wenn wir das akzeptieren, gilt doch folgendes:

Erstens gibt es bereits unglaublich viele dieser Filme. Das Argument: "Sowas muss gefördert werden, damit es auch sowas mal ins Kino schaffen kann" ist also hinfällig.
Zweitens sind die Filme erfolgreich, gerade bei einer todsicheren erfolgreichen Fortsetzung wie Manta Manta 2 kann es nicht sein, dass man Steuergelder benötigt.

Fragt man junge Filmemacher in Deutschland, hört man stets die selben Beschwerden, dass die immer gleichen Leute unterstützt werden. Til Schweiger ist mittlerweile mehr als etabliert, hat Tausend Chancen  bekommen und ist kein Förderbedürftiges Filmtalent. Jeder Kinozuschauer in Til Schweiger-Filmen zahlt doppelt, er zahlt die Kinokarte, vielleicht ohne zu wissen, dass er schon durch seine Steuergelder, Geld an Til Schweiger gezahlt hat.

Für eine Interessantere, frischere deutsche Filmlandschaft, in die es sicher auch weiterhin Til Schweiger-Filme schaffen werden; Keine Steuergelder mehr für die immer gleichen Filme!

Die Entscheidungsträger*innen

Claudia Roth
Staatsministerin für Kultur und Medien
Beantwortet
"Die Filmförderung des Bundes ist damit verbunden, dass geltende Arbeitszeit- und Arbeitsschutzrichtlinien eingehalten werden müssen. Um Produktionsbedingungen zu verbessern, sei es denkbar, weniger Filme dafür besser aufzustellen. Die geschilderten Zustände an Til Schweigers Filmsets sind in keiner Weise akzeptabel. Und ich sage ganz deutlich: Auch künstlerische Genies – oder angeblich künstlerische Genies – stehen nicht über Recht und Gesetz."

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