Keine staatliche Förderung des Kirchentages 2029 in Hamburg!

Das Problem

Wir fordern, dass die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Land Hamburg keine öffentlichen Mittel für die Ausrichtung des Evangelischen Kirchentags 2029 bereitstellen.

 

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover wurden rund 66,6 % der Kosten durch Steuergelder finanziert – das entsprach unter anderem 7 Millionen Euro vom Land Niedersachsen und 4 Millionen Euro von der Stadt Hannover. Diese Zahlen zeigen: Die Veranstaltung ist in hohem Maße auf staatliche Zuschüsse angewiesen – obwohl es sich um eine private Veranstaltung einer religiösen Organisation handelt.

Diese Summen öffentlicher Fördermittel für die Zusammenkunft der evangelischen Kirche in Deutschland werden gar noch weniger nachvollziehbar, wenn man bedenkt dass der evangelischen Kirche, laut dem Institut für Wirtschaft, 2025 eine Summe von knapp 6 Milliarden Euro Kirchensteuer prognostiziert wird.

 

Hamburg steht unter massivem finanziellem Druck. Mit über 22 Milliarden Euro Schulden und einem großen Investitionsbedarf in Bildung, Wohnungsbau, Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehr darf sich die Stadt keine freiwilligen Ausgaben leisten, die nicht allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.

Der Evangelische Kirchentag ist eine kulturelle und spirituelle Veranstaltung, aber er repräsentiert nicht die gesamte Gesellschaft: Die evangelische Kirche ist eine religiöse Minderheit in Hamburg, und die Mitgliedszahlen gehen seit Jahren zurück. Es ist nicht Aufgabe des Staates, religiöse Großveranstaltungen zu finanzieren – besonders nicht in dieser finanziellen Lage.

Zudem ist der Kirchentag keine offene, inklusive Veranstaltung für alle Hamburger*innen. Die Evangelische Kirche hat in der Vergangenheit immer wieder durch Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber queeren Menschen, insbesondere Schwulen, Lesben und trans Personen, von sich reden gemacht. Auch ist sie strukturell nicht zugänglich für Musliminnen, Atheistinnen, Jüdinnen und Juden sowie Angehörige anderer Religionen. Es handelt sich um eine geschlossene, religiös ausgerichtete Großveranstaltung, die eine bestimmte Weltanschauung in den Mittelpunkt stellt – und kein Forum für eine vielfältige Stadtgesellschaft. Eine solche Institution sollte nicht mit öffentlichen Geldern finanziert werden.

Wir sagen:

Keine öffentlichen Mittel für den Kirchentag 2029 in Hamburg.

Stattdessen: Investitionen in die Zukunft aller Hamburgerinnen und Hamburger.

 

Unterzeichnen Sie jetzt – für eine gerechte, säkulare und verantwortungsvolle Haushaltspolitik!

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Leon KoberPetitionsstarter*in

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Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover wurden rund 66,6 % der Kosten durch Steuergelder finanziert – das entsprach unter anderem 7 Millionen Euro vom Land Niedersachsen und 4 Millionen Euro von der Stadt Hannover. Diese Zahlen zeigen: Die Veranstaltung ist in hohem Maße auf staatliche Zuschüsse angewiesen – obwohl es sich um eine private Veranstaltung einer religiösen Organisation handelt.

Diese Summen öffentlicher Fördermittel für die Zusammenkunft der evangelischen Kirche in Deutschland werden gar noch weniger nachvollziehbar, wenn man bedenkt dass der evangelischen Kirche, laut dem Institut für Wirtschaft, 2025 eine Summe von knapp 6 Milliarden Euro Kirchensteuer prognostiziert wird.

 

Hamburg steht unter massivem finanziellem Druck. Mit über 22 Milliarden Euro Schulden und einem großen Investitionsbedarf in Bildung, Wohnungsbau, Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehr darf sich die Stadt keine freiwilligen Ausgaben leisten, die nicht allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.

Der Evangelische Kirchentag ist eine kulturelle und spirituelle Veranstaltung, aber er repräsentiert nicht die gesamte Gesellschaft: Die evangelische Kirche ist eine religiöse Minderheit in Hamburg, und die Mitgliedszahlen gehen seit Jahren zurück. Es ist nicht Aufgabe des Staates, religiöse Großveranstaltungen zu finanzieren – besonders nicht in dieser finanziellen Lage.

Zudem ist der Kirchentag keine offene, inklusive Veranstaltung für alle Hamburger*innen. Die Evangelische Kirche hat in der Vergangenheit immer wieder durch Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber queeren Menschen, insbesondere Schwulen, Lesben und trans Personen, von sich reden gemacht. Auch ist sie strukturell nicht zugänglich für Musliminnen, Atheistinnen, Jüdinnen und Juden sowie Angehörige anderer Religionen. Es handelt sich um eine geschlossene, religiös ausgerichtete Großveranstaltung, die eine bestimmte Weltanschauung in den Mittelpunkt stellt – und kein Forum für eine vielfältige Stadtgesellschaft. Eine solche Institution sollte nicht mit öffentlichen Geldern finanziert werden.

Wir sagen:

Keine öffentlichen Mittel für den Kirchentag 2029 in Hamburg.

Stattdessen: Investitionen in die Zukunft aller Hamburgerinnen und Hamburger.

 

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Hamburger Senat
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Petition am 4. Mai 2025 erstellt