Keine Solarparks auf den Mulkwitzer Hochkippen!

Keine Solarparks auf den Mulkwitzer Hochkippen!

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Bei 5.000 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!
Interessengemeinschaft Mulkwitzer Hochkippen hat diese Petition an Kreistag Landkreis Görlitz und gestartet.

Update April 2022

Zu den geplanten Freiflächen- PVA, die auf und an den Mulkwitzer Hochkippen durchgesetzt werden sollen, wobei allein 131ha Wald fallen sollen, kommt nun mitten im offenen Genehmigungsverfahren ein neues Projekt daher, welches den ganzen Irrsinn um die Hochkippenpläne sogar in den Schatten stellt, wenn es in die B-Planung gehen sollte.

Was wir bisher wissen: Betroffen ist das gesamte nordöstliche Gebiet unterhalb der Mulkwitzer Hochkippen, eine gigantische Fläche von unglaublichen 870 ha, derzeit zu 100% bewaldet mit bis zu 120 Jahre altem Kiefernbestand. Geplant sind:

- ein Werk zur Herstellung von Speichern mit bis zu 150 Arbeitsplätzen -ein stromproduzierendes „ökologisches“ Kraftwerk

- zusätzlich ein Werk zur Herstellung von ökologischen Lebensmitteln, was immer das auch sein mag, mit nochmal „bis zu“ 150 Arbeitsplätzen

– weitere Flächen für Windkrafträder

- eigener Bahnanschluss

Das heißt, ein intaktes zusammenhängendes riesiges Waldgebiet soll in ein Industriegebiet umgewandelt werden! 870ha werden laut Investoren dafür benötigt, diese 870ha sollen laut Aussagen umzäunt und zu Betriebsgelände umgeschrieben werden. Wieviel Fläche der 870ha tatsächlich gerodet werden, wissen wir nicht, was wir aber wissen, ist die Tatsache, dass diese 870ha der Natur genommen werden sollen.

Betriebsgelände sind definitiv keine Naturfläche mehr. Aufgrund der Pläne muss man davon ausgehen, dass großflächige Rodungen angedacht sind. Mehrere hundert ha, wenn nicht sogar alles! In Kumulierung mit den bereits vorliegenden Hochkippenplänen reden wir also mittlerweile von einer Fläche von weit über 1000ha Natur-und Waldverlust. 10 Quadratkilometer.

Ein in Deutschland zweifelsohne einmaliger Vorgang! Nirgends, definitiv nirgends, wird jemand nur ansatzweise eine Fläche dieser Dimension opfern wollen! Und das ausgerechnet in Schleife, dem Ort mit riesigen Naturzerstörungen durch den fortschreitenden Tagebau Nochten, man kann es nicht im Ansatz mehr nachvollziehen.

Wir können nur abermals an das Verantwortungsbewusstsein der gewählten Vertreter gegenüber der restlichen Natur und gegenüber uns Bürgern, unsereren Kindern und Kindeskindern appellieren!

Update 22.9.2021

Der Bauaufstellungsbeschluss wurde von einem Grossteil der Gemeinderäte im Juli zugestimmt (11 zu 2 Stimmen) und beschlossen!

Leider wurden unsere Argumente gar nicht angenommen und oder überhört.

Zeit zum ausdiskutieren von Argumenten und Gegenargumenten gab es auch nicht. Nichtsdestotrotz werden wir weiter daran arbeiten und ein direktes Zeichen setzen gegen jegliche Bebauung der Mulkwitzer Hochkippen.

 

Ab Heute ist es möglich uns als Initiative auch finanziell zu unterstützen.

https://www.betterplace.me/mulkwitzerhochkippen

Wir als „Interessengemeinschaft Mulkwitzer Hochkippen“ verstehen uns als Bürgerinitiative zum Schutz der Natur und Artenvielfalt im Bereich Rohner und Mulkwitzer Hochkippen.

Derzeit gibt es Bemühungen, auf dem genannten Terrain großflächige Solarparks zu errichten. Eine dadurch nicht zu vermeidende Störung bzw. Zerstörung der langjährig gewachsenen Flora und Fauna ist hierdurch zu befürchten.

Dabei ist die Vermeidung der unwiederbringlichen Verdrängung von teilweise extrem seltener Pflanzen- und Tierarten im Fokus unserer Bemühungen. Durch Information und Aufklärung möchten wir uns für den Erhalt des wertvollen Naturgebietes einsetzen.

Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

http://www.hochkippen.de/

Wir fordern die Gemeinderäte der Gemeinde Schleife für den Bereich der Mulkwitzer Hochkippen auf, keinerlei Bauleitplanungen anzustrengen, damit dieses fragile Ökosystem geschützt wird.

Wir erwarten von unseren Gemeindevertretern, das sie einem eventuellen Aufstellungsbeschluss zu Erstellung eines Bebauungsplanes nicht Ihre Stimme geben.

Folgende Arten sind betroffen:

Rot-, Dam-, Schwarz-, Rehwild, Fuchs, Hase, Wolf, Mäusebussard, Rotmilan, Schwarzmilan, Seeadler, Grünspecht, Kranich, Stockente, Pirol, Kuckuck, Feldlerche, Heidelerche, Sperbergrasmücke, Haubenmeise, Erdkröten, Teichfrösche, Wachtelweizen-Scheckenfalter, Großer Fuchs, Trauermantel, Kaisermantel, Großer Perlmutfalter, Kleiner Perlmutfalter, Gemeiner Bläuling, Faulbaumbläuling, Rotbraunes Ochsenauge, Grünspanner, Kleiner Feuerfalter, Segelfalter, Wiesenvögelchen,  Grüne Zipfelfalter, die Blaugeflügelte Ödlandschrecke, die Italienische Schönschrecke, die Rotgeflügelte Schnarrschrecke, den Warzenbeißer, das Heupferdchen, die Feldhummel, die Dolchwespe,  Rote Waldameise, seltene Kiefernprachtkäfer, Großes Mausohr,  Abendsegler, Butterpilze, Semmelpilze, Maronen, Birkenpilze, Pfifferlinge, Widertonmoos, Sumpftorfmoos,  Gabelzahnmoos, Brunnenlebermoos, Glashaarmoos, Weißmoos, Tamarisken-Thujamoos, Frauenhaar, Stermpolstermoos
Preiselbeer und Blaubeervorkommen, Dorniger Wurmfarn, Hundsveilchen, Sandstrohblume, Bergjasione, Heidenelke, Grasnelke, Tausendgüldenkraut, Wiesenglockenblume, Mauerpfeffer, Katzenpfötchen, Hundszunge, Großes Zweiblatt, Breitblättriger Sitter, Rotbrauner Sitter, Gelbe Teichrose, Rote und Weiße Seerose, Uferschachtelhalm, Besenheide, Golddistel, Sanddorn, Landreitgras, Sommerflieder, Moosauge, Kleines Wintergrün, Birngrün, Graue Segge, Bärenschote, Sandsegge, Gemeiner Steinquendel,
Randbereich: Biotop Dainzotz Flügel: Moosauge, Winterlieb, Kleines Wintergrün, Grünliches Wintergrün
Baumarten:
Kiefer, Birke, Roteiche, Weiß- und Roterle, Aspe, Weide, Robinie, Traubeneiche, Feldahorn, Europäischer Lärche und Winterlinde
Lebensraumtypen: Trockenwiese, Caluna-Heidefläche(n), trockener Kiefernwald, Abflusslose Gewässer/Teiche/Tümpel, Bodensaurer Eichenmischwald, Hangerlenwald.

Foto: Jungwolf irgendwo auf den Hochkippen, Olaf Weichhold

 

 

 

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