Keine Normalisierung autoritärer Politik durch die WM 2026

Das Problem

Rückgrat zeigen – gegen die Normalisierung autoritärer Politik durch die WM 2026

Wir fordern den politischen, sportlichen und zivilgesellschaftlichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Eine Weltmeisterschaft ist kein unpolitisches Sportereignis.

Sie ist eine globale Bühne – und immer auch ein politisches Signal.

Die WM 2026 droht zur Normalisierung autoritärer politischer Entwicklungen beizutragen. Demokratische Institutionen werden offen infrage gestellt, Bürger- und Menschenrechte relativiert, gesellschaftliche Spaltung verschärft. Ein solches Turnier erzeugt Bilder von Normalität, Fairness und Gemeinschaft – und überdeckt politische Realitäten, die mit diesen Werten unvereinbar sind.

Der Sport wurde zu oft als unpolitischer Raum deklariert, obwohl er faktisch legitimierend wirkt.

Unpolitisch ist kein neutraler Zustand.

Unpolitisch ist eine Entscheidung zugunsten des Status quo.


Zur Verantwortung der Spieler:

Diese Petition richtet sich ausdrücklich auch an die Spieler selbst.

Fußballprofis sind mündige Erwachsene, öffentliche Persönlichkeiten und Vorbilder. Ein Auflaufen bei einer Weltmeisterschaft ist keine Pflicht, sondern eine persönliche Entscheidung.

Sich hinter Verbandsentscheidungen oder äußeren Zwängen zu verstecken, ist auch eine Wahl.

Wer bei der WM 2026 spielt, sendet ein Signal – nicht mit Worten, sondern mit Bildern. Und Bilder wirken stärker als jedes spätere Statement.

Niemand kann behaupten, nichts gewusst zu haben.

Niemand kann behaupten, keine Wahl gehabt zu haben.

Wer öffentlich Werte vertritt, muss bereit sein, sie auch dann zu verteidigen, wenn es etwas kostet.

Rückgrat zeigt sich nicht in Symbolen.

Rückgrat zeigt sich in Entscheidungen.

Wir fordern daher:

Den Boykott der WM 2026 durch Verbände, Institutionen und öffentliche Akteure.

Dass die WM 2026 nicht zur Normalisierung aktueller autoritärer politischer Entwicklungen in den USA genutzt wird.

Dass Spieler ihre persönliche Entscheidung zur Teilnahme selbst treffen und verantworten, statt sie an Verbände oder äußere Zwänge zu delegieren.

Dass sportliche Großereignisse nicht als Bühne zur politischen Legitimation genutzt werden, wenn demokratische Grundwerte erkennbar unter Druck stehen.

Nachtrag:
Eine mögliche Lösung könnte auch die Begrenzung der WM auf Kanada und Mexiko sein.

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Stefan R.Petitionsstarter*in

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Das Problem

Rückgrat zeigen – gegen die Normalisierung autoritärer Politik durch die WM 2026

Wir fordern den politischen, sportlichen und zivilgesellschaftlichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Eine Weltmeisterschaft ist kein unpolitisches Sportereignis.

Sie ist eine globale Bühne – und immer auch ein politisches Signal.

Die WM 2026 droht zur Normalisierung autoritärer politischer Entwicklungen beizutragen. Demokratische Institutionen werden offen infrage gestellt, Bürger- und Menschenrechte relativiert, gesellschaftliche Spaltung verschärft. Ein solches Turnier erzeugt Bilder von Normalität, Fairness und Gemeinschaft – und überdeckt politische Realitäten, die mit diesen Werten unvereinbar sind.

Der Sport wurde zu oft als unpolitischer Raum deklariert, obwohl er faktisch legitimierend wirkt.

Unpolitisch ist kein neutraler Zustand.

Unpolitisch ist eine Entscheidung zugunsten des Status quo.


Zur Verantwortung der Spieler:

Diese Petition richtet sich ausdrücklich auch an die Spieler selbst.

Fußballprofis sind mündige Erwachsene, öffentliche Persönlichkeiten und Vorbilder. Ein Auflaufen bei einer Weltmeisterschaft ist keine Pflicht, sondern eine persönliche Entscheidung.

Sich hinter Verbandsentscheidungen oder äußeren Zwängen zu verstecken, ist auch eine Wahl.

Wer bei der WM 2026 spielt, sendet ein Signal – nicht mit Worten, sondern mit Bildern. Und Bilder wirken stärker als jedes spätere Statement.

Niemand kann behaupten, nichts gewusst zu haben.

Niemand kann behaupten, keine Wahl gehabt zu haben.

Wer öffentlich Werte vertritt, muss bereit sein, sie auch dann zu verteidigen, wenn es etwas kostet.

Rückgrat zeigt sich nicht in Symbolen.

Rückgrat zeigt sich in Entscheidungen.

Wir fordern daher:

Den Boykott der WM 2026 durch Verbände, Institutionen und öffentliche Akteure.

Dass die WM 2026 nicht zur Normalisierung aktueller autoritärer politischer Entwicklungen in den USA genutzt wird.

Dass Spieler ihre persönliche Entscheidung zur Teilnahme selbst treffen und verantworten, statt sie an Verbände oder äußere Zwänge zu delegieren.

Dass sportliche Großereignisse nicht als Bühne zur politischen Legitimation genutzt werden, wenn demokratische Grundwerte erkennbar unter Druck stehen.

Nachtrag:
Eine mögliche Lösung könnte auch die Begrenzung der WM auf Kanada und Mexiko sein.

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Stefan R.Petitionsstarter*in

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Petition am 20. Januar 2026 erstellt