Keine Kürzungen für Mittel in der Jugendhilfe

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Wendy Oehmichen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

 

 

Sehr geehrter Herr Merz,

 

mit großer Bestürzung haben wir Ihre Überlegungen zur Kürzung der Hilfen für die Jugendhilfe zur Kenntnis genommen. Wir möchten Ihnen mit Nachdruck widersprechen und Sie daran erinnern, dass Kinder und sozial benachteiligte Familien besonderen Schutz und Unterstützung benötigen – nicht nur aus moralischer, sondern auch aus rechtlicher Sicht.

 

Als Erzieher:innen haben wir Erfahrungen in der Kinder-und Jugendhilfe und sind täglich im Austausch mit betroffenen Familien. Wir begleiten Kinder und Jugendliche nach bestem Vermögen und stoßen dabei auf permanente Personalmangel und Finanzierungsprobleme, da unser Bereich massiv unterfinanziert ist.

 

Die UN-Kinderrechtskonvention, die auch Deutschland ratifiziert hat, garantiert jedem Kind das Recht auf Förderung, Schutz und Teilhabe. Eine Kürzung der Mittel für die Jugendhilfe steht im direkten Widerspruch zu diesen international anerkannten Rechten und ist aus meiner Sicht nicht mit einer menschenwürdigen Politik vereinbar.

 

Es ist zutiefst beschämend, wenn in einem wohlhabenden Land wie Deutschland gerade bei den Schwächsten gespart werden soll. Wer Kindern und sozial Benachteiligten die Unterstützung entzieht, nimmt ihnen Chancen und Perspektiven – und gefährdet damit die Zukunft unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. 

 

Stattdessen wäre es aus unserer Sicht deutlich sinnvoller und gerechter, endlich eine Vermögenssteuer für die wirklich Wohlhabenden einzuführen. Damit könnten viele soziale Probleme gelöst und die dringend benötigte Unterstützung für Kinder und Familien gesichert werden.

 

Wir fordere Sie daher mit allem gebotenen Respekt auf, Ihre Haltung zu überdenken und sich für eine Politik einzusetzen, die Kinderrechte achtet und soziale Gerechtigkeit fördert.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Matthias Wolf 
Staatlich anerkannter Erzieher

 

Annika Nieswand-Schwemin
Staatlich anerkannte Erzieherin/ Heilpädagogin i.A.

 

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Wendy Oehmichen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

 

 

Sehr geehrter Herr Merz,

 

mit großer Bestürzung haben wir Ihre Überlegungen zur Kürzung der Hilfen für die Jugendhilfe zur Kenntnis genommen. Wir möchten Ihnen mit Nachdruck widersprechen und Sie daran erinnern, dass Kinder und sozial benachteiligte Familien besonderen Schutz und Unterstützung benötigen – nicht nur aus moralischer, sondern auch aus rechtlicher Sicht.

 

Als Erzieher:innen haben wir Erfahrungen in der Kinder-und Jugendhilfe und sind täglich im Austausch mit betroffenen Familien. Wir begleiten Kinder und Jugendliche nach bestem Vermögen und stoßen dabei auf permanente Personalmangel und Finanzierungsprobleme, da unser Bereich massiv unterfinanziert ist.

 

Die UN-Kinderrechtskonvention, die auch Deutschland ratifiziert hat, garantiert jedem Kind das Recht auf Förderung, Schutz und Teilhabe. Eine Kürzung der Mittel für die Jugendhilfe steht im direkten Widerspruch zu diesen international anerkannten Rechten und ist aus meiner Sicht nicht mit einer menschenwürdigen Politik vereinbar.

 

Es ist zutiefst beschämend, wenn in einem wohlhabenden Land wie Deutschland gerade bei den Schwächsten gespart werden soll. Wer Kindern und sozial Benachteiligten die Unterstützung entzieht, nimmt ihnen Chancen und Perspektiven – und gefährdet damit die Zukunft unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. 

 

Stattdessen wäre es aus unserer Sicht deutlich sinnvoller und gerechter, endlich eine Vermögenssteuer für die wirklich Wohlhabenden einzuführen. Damit könnten viele soziale Probleme gelöst und die dringend benötigte Unterstützung für Kinder und Familien gesichert werden.

 

Wir fordere Sie daher mit allem gebotenen Respekt auf, Ihre Haltung zu überdenken und sich für eine Politik einzusetzen, die Kinderrechte achtet und soziale Gerechtigkeit fördert.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Matthias Wolf 
Staatlich anerkannter Erzieher

 

Annika Nieswand-Schwemin
Staatlich anerkannte Erzieherin/ Heilpädagogin i.A.

 

 

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Petition am 23. Juni 2025 erstellt