KEINE KÜRZUNG in der Schulsozialarbeit

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Das Problem

DAS PROBLEM:

Im Wartburgkreis wird derzeit eine umfassende Neuausrichtung der Schulsozialarbeit geplant.

Ziel ist es, künftig noch mehr Schulen mit Schulsozialarbeit zu versorgen. (->  Sehr gute Idee!)
Dafür sollen die vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen neu verteilt werden. (-> schlechte Idee!)

Was zunächst nach einem Ausbau klingt, kann jedoch eine erhebliche Veränderung bedeuten!

Die derzeitige Planung könnte für unsere Schule eine Reduzierung von bisher 30 Wochenstunden auf möglicherweise nur noch 12 Wochenstunden zur Folge haben. 

Eine Umstrukturierung mit Stundenkürzungen würde konkret bedeuten:

  1. weniger Zeit für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern
  2. weniger Möglichkeiten, bei Konflikten frühzeitig einzugreifen
  3. weniger Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen
  4. weniger Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Einrichtungen
  5. weniger Entlastung für Lehrkräfte
  6. letztlich weniger Chancen, Probleme frühzeitig aufzufangen, bevor sie sich verschärfen

Gerade die Schülerinnen und Schüler, die unsere Unterstützung besonders dringend benötigen, würden darunter leiden.

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DAHER FORDERN WIR:

  1. den Erhalt der Schulsozialarbeit in vollem Umfang
  2. die Sicherstellung einer kontinuierlichen und vertrauten Ansprechperson für Schülerinnen und Schüler
  3. die Anerkennung der Schulsozialarbeit als unverzichtbaren Bestandteil pädagogischer Arbeit
  4. eine verbindliche Beteiligung der Schule und der vor Ort tätigen Fachkraft an Planungsprozessen die eine Umstrukturierung vorsehen
  5. die Einbeziehung der Schulgemeinschaft in Entscheidungen, die die soziale Unterstützung unmittelbar betreffen

Wenn wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich in unseren Schulen sicher, angenommen und ernst genommen fühlen, brauchen wir ausreichend Zeit und qualifizierte Ansprechpartner. Wir können nicht auf der einen Seite von Prävention, Inklusion, individueller Förderung, Integration, Kinderschutz und sozialer Verantwortung sprechen und gleichzeitig genau dort kürzen, wo diese Aufgaben täglich praktisch umgesetzt werden. Wer bei der Schulsozialarbeit spart, spart nicht an einer freiwilligen Zusatzleistung. Es wird an einer Stelle gespart, die entscheidend dazu beiträgt, Probleme frühzeitig zu erkennen, Schülerinnen und Schüler zu stabilisieren und Lehrkräfte und Familien zu unterstützen.

Unsere Schulen brauchen Verlässlichkeit!

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WAS IST SCHULSOZIALARBEIT?

Schule steht heute vor enormen Herausforderungen. Die sozialen und persönlichen Probleme, mit denen Schülerinnen und Schüler zu uns kommen, werden zunehmend vielfältiger und komplexer. Konflikte, Mobbing, familiäre Belastungen, Ängste, emotionale Krisen, Schwierigkeiten im sozialen Miteinander und fehlende Perspektiven gehören inzwischen zum Schulalltag.

Sozialarbeiter/Sozialarbeiterinnen sind für Schülerinnen und Schüler eine verlässliche, vertrauensvolle und niedrigschwellige Ansprechpartner. Sie hören zu, nehmen Sorgen ernst und unterstützen dort, wo Schule allein an ihre Grenzen kommt. Sie sind Teil unserer Schulgemeinschaft, kennen alle Strukturen und haben über Jahre ein wertvolles Vertrauensverhältnis zu ihren Schülerinnen und Schülern, zu den Lehrkräften und zu den Eltern aufgebaut.

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WIR APPELIEREN AN DIE ZUSTÄNDIGEN ENTSCHEIDUNGSTRÄGER!

  • Sparen Sie nicht an unseren Kindern und Jugendlichen!
  • Erhalten Sie die Schulsozialarbeit in vollem Umfang!

Starke Schulen brauchen nicht nur guten Unterricht.
Starke Schulen brauchen Menschen, die zuhören, auffangen, vermitteln, begleiten und Mut machen.

Schulsozialarbeit leistet genau diese Arbeit und wir wollen und können auf sie nicht verzichten.

Die Schulsozialarbeit muss unverändert weiter wirken können!

Die Elternvertretung.

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