Keine Kürzung bei Bildung und Kultur: Thüringer Volontariatsprogramm erhalten!


Keine Kürzung bei Bildung und Kultur: Thüringer Volontariatsprogramm erhalten!
Das Problem
Mit dem Thüringer Volontariatsprogramm steht ein bundesweit einzigartiges Bildungsmodell vor dem Aus. Wir, die ehemaligen Volontär*innen, haben uns in einem Offenen Brief an die Thüringer Landesregierung gewandt, um den Fortbestand des Thüringer Volontariatsprogramms zu fordern.
Mit dieser Petition möchten wir weitere Unterstützer*innen gewinnen, die sich mit unserer Forderung solidarisieren – auch wenn sie nicht selbst Volontär*innen oder Thüringer Alumni sind. Bitte unterzeichne und teile diese Petition, damit der Offene Brief Gehör findet und das Programm erhalten bleibt!
Offener Brief der ehemaligen Volontär*innen des Thüringer Volontariatsprogramms zur geplanten Streichung des Programms im Landeshaushalt 2026/27
Wir, die ehemaligen Teilnehmer*innen des Thüringer Volontariatsprogramms, blicken mit großer Sorge und Unverständnis auf die geplante Streichung des Programms im Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027.
Mit diesem offenen Brief möchten wir auf die enorme Bedeutung dieser Qualifizierungsstruktur aufmerksam machen – nicht nur für unsere eigene berufliche Bildung und Entwicklung, sondern insbesondere für die tägliche Arbeit und Zukunftsfähigkeit der Thüringer Museumslandschaft.
Ein bundesweit anerkanntes Erfolgsmodell
Das Thüringer Volontariatsprogramm ist bundesweit einmalig. Es schafft ein strukturiertes, qualifiziertes Ausbildungsmodell, das die praktische Arbeit vor Ort mit einem landesweiten, umfangreichen Weiterbildungsprogramm kombiniert – und dadurch eine fundierte, praxisorientierte und vernetzte berufliche Bildung ermöglicht.
Das Programm erlaubt es den Volontär*innen, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die über die Schwerpunkte und Ressourcen einzelner Museen hinausgehen – etwa in den Bereichen Provenienzforschung, Konservierung oder Barrierefreiheit. Es sorgt somit nicht nur für eine breit angelegte Qualifikation, sondern auch für Qualitätssicherung durch einheitliche Ausbildungsstandards – ein Punkt, der in der deutschen Museumslandschaft keineswegs selbstverständlich ist.
Volontariate sind kein Bonus – sie sind notwendig
Ein Volontariat ist keine freiwillige Zusatzqualifikation, sondern ein entscheidender Bildungsabschnitt zwischen Studium und Beruf. Die Nachfrage ist hoch. Wenn in Thüringen bis zu 30 geförderte Stellen wegfallen, hätte das Auswirkungen auf den gesamten Kultursektor.
Ohne die Förderung durch den Freistaat Thüringen könnten viele Museen keine Volontariatsstellen finanzieren. Die Folgen wären gravierend: Volontär*innen erweitern das Potenzial des Museums und unterstützen das Stammpersonal. Sie entwickeln Bildungsangebote, betreuen Gruppen, organisieren Veranstaltungen, arbeiten an digitalen Formaten und Ausstellungen – ihre Arbeit bereichert den laufenden Betrieb.
Volontär*innen bringen sich mit frischen Perspektiven, fachlicher Neugier und kreativen Ideen ein. Sie hinterfragen Bestehendes, erproben Neues und regen Diskussionen an. Das macht Museen lebendig und zukunftsfähig. Viele von uns haben Projekte angestoßen, Formate entwickelt und Prozesse modernisiert, die langfristig Wirkung zeigen.
Ein Programm mit nachhaltiger Wirkung
Durch die gemeinsamen Weiterbildungen und Exkursionen sind wir in Museen in ganz Thüringen gewesen – von Erfurt und Weimar bis nach Saalfeld, Pößneck, Altenburg oder Heilbad Heiligenstadt. Das hat Identifikation geschaffen, Netzwerke ermöglicht und Perspektiven erweitert – nicht nur für uns Volontär*innen, sondern auch für die Museen selbst. Es ist ein Outreach-Ansatz, der Stadt und Land sowie Theorie und Praxis verbindet.
Als Alumni blicken wir auf eine Ausbildung zurück, die uns nicht nur beruflich qualifiziert, sondern auch dauerhaft mit Thüringen verbunden hat. Das geplante Ende dieses Programms wäre ein Rückschritt – für die Museen, für den Nachwuchs und gleichbedeutend mit einer Kürzung der Zukunftsfähigkeit der Thüringer Museums- und Kulturlandschaft.
Wir fordern die Landesregierung und die Abgeordneten des Thüringer Landtags auf:
- Sichern Sie den Fortbestand des Volontariatsprogramms.
- Erkennen Sie den bildungspolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wert des Programms an.
- Stärken Sie die Thüringer Museen als Ausbildungsorte.
Wir ehemaligen Volontär*innen stehen hinter dem Programm – weil es uns aus- und weitergebildet, gefördert und vernetzt hat. Weil es Thüringer Museen bereichert.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Alumni des Thüringer Volontariatsprogramms
Erstunterzeichner*innen
Friedemann Bausdorf, Joana Brauhardt, Suntje Brumme, Lena Bührichen, Małgorzata Cebulska, Alina Depner, Dr. Cornelia Dreer, Christine Fröhlich, Franziska Gebser, Etienne Genedl, Dr. Roberta Guzzetti, Alieda Halbersma, Stefan Hellmuth, Tim Keller, Stephanie Kula, Konrad Kürbis, Steffen Krüger, Stefanie Meier, Daniel Miksch, Jessica Sophie Müller, Pascal Müller, Anne Oswald, Inke Pickhardt, Johannes Pilz, Johannes Schneider, Lolita Schultze, Birgit Schunn, Ulrike Specht, Pascal Straßer, Lisa Ströer, Anne Vaupel-Meier
Das Problem
Mit dem Thüringer Volontariatsprogramm steht ein bundesweit einzigartiges Bildungsmodell vor dem Aus. Wir, die ehemaligen Volontär*innen, haben uns in einem Offenen Brief an die Thüringer Landesregierung gewandt, um den Fortbestand des Thüringer Volontariatsprogramms zu fordern.
Mit dieser Petition möchten wir weitere Unterstützer*innen gewinnen, die sich mit unserer Forderung solidarisieren – auch wenn sie nicht selbst Volontär*innen oder Thüringer Alumni sind. Bitte unterzeichne und teile diese Petition, damit der Offene Brief Gehör findet und das Programm erhalten bleibt!
Offener Brief der ehemaligen Volontär*innen des Thüringer Volontariatsprogramms zur geplanten Streichung des Programms im Landeshaushalt 2026/27
Wir, die ehemaligen Teilnehmer*innen des Thüringer Volontariatsprogramms, blicken mit großer Sorge und Unverständnis auf die geplante Streichung des Programms im Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027.
Mit diesem offenen Brief möchten wir auf die enorme Bedeutung dieser Qualifizierungsstruktur aufmerksam machen – nicht nur für unsere eigene berufliche Bildung und Entwicklung, sondern insbesondere für die tägliche Arbeit und Zukunftsfähigkeit der Thüringer Museumslandschaft.
Ein bundesweit anerkanntes Erfolgsmodell
Das Thüringer Volontariatsprogramm ist bundesweit einmalig. Es schafft ein strukturiertes, qualifiziertes Ausbildungsmodell, das die praktische Arbeit vor Ort mit einem landesweiten, umfangreichen Weiterbildungsprogramm kombiniert – und dadurch eine fundierte, praxisorientierte und vernetzte berufliche Bildung ermöglicht.
Das Programm erlaubt es den Volontär*innen, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die über die Schwerpunkte und Ressourcen einzelner Museen hinausgehen – etwa in den Bereichen Provenienzforschung, Konservierung oder Barrierefreiheit. Es sorgt somit nicht nur für eine breit angelegte Qualifikation, sondern auch für Qualitätssicherung durch einheitliche Ausbildungsstandards – ein Punkt, der in der deutschen Museumslandschaft keineswegs selbstverständlich ist.
Volontariate sind kein Bonus – sie sind notwendig
Ein Volontariat ist keine freiwillige Zusatzqualifikation, sondern ein entscheidender Bildungsabschnitt zwischen Studium und Beruf. Die Nachfrage ist hoch. Wenn in Thüringen bis zu 30 geförderte Stellen wegfallen, hätte das Auswirkungen auf den gesamten Kultursektor.
Ohne die Förderung durch den Freistaat Thüringen könnten viele Museen keine Volontariatsstellen finanzieren. Die Folgen wären gravierend: Volontär*innen erweitern das Potenzial des Museums und unterstützen das Stammpersonal. Sie entwickeln Bildungsangebote, betreuen Gruppen, organisieren Veranstaltungen, arbeiten an digitalen Formaten und Ausstellungen – ihre Arbeit bereichert den laufenden Betrieb.
Volontär*innen bringen sich mit frischen Perspektiven, fachlicher Neugier und kreativen Ideen ein. Sie hinterfragen Bestehendes, erproben Neues und regen Diskussionen an. Das macht Museen lebendig und zukunftsfähig. Viele von uns haben Projekte angestoßen, Formate entwickelt und Prozesse modernisiert, die langfristig Wirkung zeigen.
Ein Programm mit nachhaltiger Wirkung
Durch die gemeinsamen Weiterbildungen und Exkursionen sind wir in Museen in ganz Thüringen gewesen – von Erfurt und Weimar bis nach Saalfeld, Pößneck, Altenburg oder Heilbad Heiligenstadt. Das hat Identifikation geschaffen, Netzwerke ermöglicht und Perspektiven erweitert – nicht nur für uns Volontär*innen, sondern auch für die Museen selbst. Es ist ein Outreach-Ansatz, der Stadt und Land sowie Theorie und Praxis verbindet.
Als Alumni blicken wir auf eine Ausbildung zurück, die uns nicht nur beruflich qualifiziert, sondern auch dauerhaft mit Thüringen verbunden hat. Das geplante Ende dieses Programms wäre ein Rückschritt – für die Museen, für den Nachwuchs und gleichbedeutend mit einer Kürzung der Zukunftsfähigkeit der Thüringer Museums- und Kulturlandschaft.
Wir fordern die Landesregierung und die Abgeordneten des Thüringer Landtags auf:
- Sichern Sie den Fortbestand des Volontariatsprogramms.
- Erkennen Sie den bildungspolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wert des Programms an.
- Stärken Sie die Thüringer Museen als Ausbildungsorte.
Wir ehemaligen Volontär*innen stehen hinter dem Programm – weil es uns aus- und weitergebildet, gefördert und vernetzt hat. Weil es Thüringer Museen bereichert.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Alumni des Thüringer Volontariatsprogramms
Erstunterzeichner*innen
Friedemann Bausdorf, Joana Brauhardt, Suntje Brumme, Lena Bührichen, Małgorzata Cebulska, Alina Depner, Dr. Cornelia Dreer, Christine Fröhlich, Franziska Gebser, Etienne Genedl, Dr. Roberta Guzzetti, Alieda Halbersma, Stefan Hellmuth, Tim Keller, Stephanie Kula, Konrad Kürbis, Steffen Krüger, Stefanie Meier, Daniel Miksch, Jessica Sophie Müller, Pascal Müller, Anne Oswald, Inke Pickhardt, Johannes Pilz, Johannes Schneider, Lolita Schultze, Birgit Schunn, Ulrike Specht, Pascal Straßer, Lisa Ströer, Anne Vaupel-Meier
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Petition am 20. Oktober 2025 erstellt