Keine Genehmigung für ein Pumpspeicherkraftwerk am Jochberg!

Das Problem

Die Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG plant ein Pumpspeicherkraftwerk zwischen dem Walchensee und einem neuen Becken unterhalb des Jochberg-Gipfels in einer zur Jocher-Alm gehörigen Geländemulde.

Das ist ein Projekt, das uns alle betrifft, die wir den Jochberg zu unserer Heimat zählen. Setzen Sie sich für die Bewahrung unserer Landschaft ein!

Damit das betonierte, abgesperrte Becken auf 1400 m Höhe 3 Mio. m3 Wasser fasst, sollen rund 16 Hektar sensible Fläche am Berg versiegelt werden.

Dieser Eingriff wird mit dem Profit begründet, der sich aus dem täglich schwankenden Preis an der Strombörse erzielen lässt: Mit billigem Strom soll das obere Becken gefüllt werden, zu hochpreisigen Zeiten soll mit dem abgelassenen Wasser Turbinenstrom erzeugt und möglichst teuer verkauft werden.
Inbetriebnahme frühestens 2023.
(Angaben aus www.energieallianz-bayern.de u. DAVpanorama 3/2013, 8)

Die Planer gehen davon aus, dass sowohl die Energiekosten als auch die Preisfindung an der Strombörse, und nicht zuletzt auch der Entwicklungsstand bei der Energiespeicherung zu Betriebsbeginn - frühestens 2023 - und auf Jahre hinaus immer noch genauso bestehen werden.
Denn andernfalls ist ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich.
Das betriebswirtschaftliche Potential dieser Investition hängt auf Gedeih und Verderb am Preisunterschied zwischen überschüssigem und benötigtem Strom.

Ich behaupte, das sind zuviele Wagnisse, um einen solch schwerwiegenden und nachhaltigen Eingriff in die Landschaft zu rechtfertigen.

Ich bezweifle, dass der Betreiber die Anlage wieder rückbauen würde, falls der Betriebsnutzen entfiele. Der Eingriff in die Landschaft wird auf Dauer sein, egal, ob das Werk seinem Zweck entsprechend genutzt werden wird.

Deshalb fordere ich alle Verantwortlichen auf Kreis, Bezirks-, Landes- und Bundesebene auf:

Verweigern Sie Ihre Unterstützung, lehnen Sie die Genehmigung ab!

Verweigern Sie jegliche Förderung mit Steuermitteln!

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Stephan BammerPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 3.566 Unterschriften erreicht

Das Problem

Die Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG plant ein Pumpspeicherkraftwerk zwischen dem Walchensee und einem neuen Becken unterhalb des Jochberg-Gipfels in einer zur Jocher-Alm gehörigen Geländemulde.

Das ist ein Projekt, das uns alle betrifft, die wir den Jochberg zu unserer Heimat zählen. Setzen Sie sich für die Bewahrung unserer Landschaft ein!

Damit das betonierte, abgesperrte Becken auf 1400 m Höhe 3 Mio. m3 Wasser fasst, sollen rund 16 Hektar sensible Fläche am Berg versiegelt werden.

Dieser Eingriff wird mit dem Profit begründet, der sich aus dem täglich schwankenden Preis an der Strombörse erzielen lässt: Mit billigem Strom soll das obere Becken gefüllt werden, zu hochpreisigen Zeiten soll mit dem abgelassenen Wasser Turbinenstrom erzeugt und möglichst teuer verkauft werden.
Inbetriebnahme frühestens 2023.
(Angaben aus www.energieallianz-bayern.de u. DAVpanorama 3/2013, 8)

Die Planer gehen davon aus, dass sowohl die Energiekosten als auch die Preisfindung an der Strombörse, und nicht zuletzt auch der Entwicklungsstand bei der Energiespeicherung zu Betriebsbeginn - frühestens 2023 - und auf Jahre hinaus immer noch genauso bestehen werden.
Denn andernfalls ist ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich.
Das betriebswirtschaftliche Potential dieser Investition hängt auf Gedeih und Verderb am Preisunterschied zwischen überschüssigem und benötigtem Strom.

Ich behaupte, das sind zuviele Wagnisse, um einen solch schwerwiegenden und nachhaltigen Eingriff in die Landschaft zu rechtfertigen.

Ich bezweifle, dass der Betreiber die Anlage wieder rückbauen würde, falls der Betriebsnutzen entfiele. Der Eingriff in die Landschaft wird auf Dauer sein, egal, ob das Werk seinem Zweck entsprechend genutzt werden wird.

Deshalb fordere ich alle Verantwortlichen auf Kreis, Bezirks-, Landes- und Bundesebene auf:

Verweigern Sie Ihre Unterstützung, lehnen Sie die Genehmigung ab!

Verweigern Sie jegliche Förderung mit Steuermitteln!

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Stephan BammerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Margarete Bause
MdB, BÜNDNIS 90/ Die Grünen, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe
Dr. Hans Jürgen Fahn
Dr. Hans Jürgen Fahn
Bayer. Landtag, Ausschuss für Umwelt und Gesundheit
Michael Asam
Michael Asam
Stv. Bezirkstagspräsident (SPD)
Markus Rinderspacher
Markus Rinderspacher
Fraktionsvorsitzender SPD Landtag
Dr. Otto Hünnerkopf
Dr. Otto Hünnerkopf
Bayer. Landtag, Ausschuss für Umwelt und Gesundheit

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Petition am 5. Juni 2013 erstellt