Keine Geldkürzungen für unsere Jugendkunstschulen

Keine Geldkürzungen für unsere Jugendkunstschulen

Das Problem

Achtung! Stopp!

Die Jugendkunstschulen der Mecklenburgischen Seenplatte sind von Kürzungen bedroht und betroffen.

Jugendkunstschulen können im Falle von Haushaltsdefiziten radikal gekürzt werden. Seit Beginn des Jahres 2025 geschieht dies bereits im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Das erhebliche Haushaltsdefizit geht hier zulasten der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kultur.


Wir halten Jugendkunstschulen jedoch für unverzichtbar! 

Wir wollen, dass Projekte zur Förderung von Kreativität, von praktischen und sozialen Kompetenzen und zur Förderung von Gemeinschaft auch zukünftig gesichert sind.

In einer Welt, die sich immer schneller verändert, sind Kreativität, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten gefragter denn je. Genau hier setzen Jugendkunstschulen an. In ihren offenen, prozessorientierten Lernräumen fördern sie:

• Kreatives Denken und Innovationsfähigkeit
• Kommunikationsfähigkeit und Ausdrucksstärke
• Selbstvertrauen und Resilienz
• Eigenverantwortung und Durchhaltevermögen
• Kulturelle Teilhabe und soziale Integration
All das sind Schlüsselkompetenzen, die nicht nur in künstlerischen Berufen, sondern in nahezu allen Arbeitsfeldern gebraucht werden – von der Pädagogik über das Design bis hin zur Unternehmensentwicklung.

Das Interesse an kultureller Bildung ist ungebrochen hoch. Über 6000 Kinder und Jugendliche besuchten im Jahr 2024 allein die Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg. 

 

Unsere Finanzierung gerät zunehmend unter Druck! 

 

Helft uns mit eurer Unterschrift ein Zeichen zu setzen! 

Zeigt damit der Politik, dass wir unsere Kinder- und Jugendkulturarbeit im Landkreis schützen und erhalten müssen.

 

Was Kindern und Jugendlichen Jugendkunstschule bedeutet:

Jessi, 17, Bereich Keramik:

Töpfern bedeutet für mich Entspannung, Kreativität und eine bewusste Auszeit vom Alltag. Es tut gut, mit den Händen etwas Eigenes zu schaffen. Wenn es diese Möglichkeit in der Jugendkunstschule "Junge Künste" Neubrandenburg nicht mehr gäbe, würde mir ein wichtiger Ausgleich fehlen – ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl und der kreative Raum, den das Töpfern bietet.

Lina, 10 Bereich: Bildende Kunst:

Als Lina mit zehn Jahren zum ersten Mal den Kursraum der Jugendkunstschule betrat, war sie kaum zu hören. Ihre Stimme leise, ihr Blick am Boden, ihr Auftreten von Unsicherheit geprägt. Sie wirkte wie ein Kind, das sich am liebsten unsichtbar machen wollte. Ihre ersten Bilder waren blass, vorsichtig, wie ein leiser Versuch, etwas von sich zu zeigen – und sich zugleich zu verstecken.

Doch etwas geschah. Nicht auf einen Schlag, sondern langsam, behutsam – Woche für Woche. In der wertschätzenden Atmosphäre der Jugendkunstschule fand Lina einen Ort, an dem niemand von ihr verlangte, perfekt zu sein. Einen Ort ohne Noten, ohne Druck, aber mit echtem Interesse an ihr und dem, was in ihr steckte. Sie wurde ermutigt, gesehen, begleitet. Und sie begann, sich zu zeigen.

Zwei Jahre später ist Lina nicht wiederzuerkennen. Heute kommt sie mit leuchtenden Augen in den Kurs. Sie bringt eigene Ideen mit, spricht offen über ihre Konzepte, hinterfragt, probiert aus, verwirft und beginnt neu – mutig und entschlossen. Aus der schüchternen Zwölfjährigen ist ein selbstbewusstes Mädchen geworden, das sich etwas zutraut. Ihre Bilder sind stark, farbig, ausdrucksstark – so wie sie selbst.

Lina hat nicht nur Techniken gelernt. Sie hat gelernt, sich zu äußern, sich zu behaupten, ihrer inneren Stimme zu folgen. Sie hat sich selbst gefunden – und das ist vielleicht das größte Kunstwerk von allen.

 

Sarah 13 Jahre, Bereich Theater:

Theater zu spielen bedeutet mir viel….

So viel, dass man es in Worten nicht mal ansatzweise beschreiben könnte.

Als ich zum Theater kam, war ich ein schüchternes Mädchen, welches sich nicht traute als erstes in den Bus zu steigen, fremde Leute nach dem Weg zu fragen oder das Schulbüro auch nur zu betreten. Heute wäre eines der letzten Worte, mit dem Menschen mich beschreiben würden schüchtern. Das Theaterspielen hat mir geholfen, aus mir herauszukommen, mich nicht zu verstecken und für mich einzustehen. Aber nicht nur meine Persönlichkeit hat es grundlegend verändert. Ich habe Menschen gefunden, welche ich mir wünsche, dass sie mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich habe Freunde, welche mich unterstützen und bei denen ich mich wohlfühlen kann. Aber auch mit unserer Theaterpädagogin verstehen wir uns unfassbar gut. Manchmal fühlt es sich an, als wären eine große Familie. Diese Menschen tun mir gut.

Beim Theater fühle ich mich wohl, kann sein wer ich bin und habe keine Angst davor, verurteilt zu werden. Ich fühle mich sicher und geborgen und jedes Mal, wenn ich durch die Tür in den Probenraum gehe, kann ich durchatmen. Hier fühle ich mich wohl. 

Und jetzt, nach 3 Jahren in denen ich Theater spiele, weiß ich, dass ich es nicht missen will. Dass ich jede Woche in diesen Raum voller Kreativität kommen will und nicht möchte, dass mir die Chance dazu verwehrt wird. Ich möchte auf dieser Bühne stehen, in andere Rollen schlüpfen und über mich hinauswachsen… Nicht daran denken müssen, dass es bald vielleicht nicht mehr möglich ist. Und Theaterspielen bedeutet mir noch so viel mehr…


Helen, 17 Jahre alt:
Das Nähen und die Mode bedeuten mir viel.
Für mich ist Mode nicht nur Kleidung, sondern eine wichtige Form mich individuell auszudrücken, genau wie viele andere Kunstformen. 
Als Mensch der sich gerne mit Mode ausdrückt, liegt mir das Nähen am Herzen.
Ich liebe es, meine eigene Kleidung zu nähen und meine Kreativität auszuleben, umzusetzen und sichtbar werden zu lassen! Dadurch konnte ich meine eigene Ausdrucksform finden.
Das Nähen habe ich in der Jugendkunstschule gelernt. Es hat mir viele Türen zur Welt der Mode geöffnet. Auch, wenn diese Welt für mich vorher gar nicht existierte. Ich konnte in der Textilwerkstatt zum Beispiel mein erstes Tanzkostüm nähen und dann ein paar Jahre später mein eigenes Jugendweihekleid. Ich freue mich jetzt schon auf das Nähen meines Abiballkleides!

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Das Problem

Achtung! Stopp!

Die Jugendkunstschulen der Mecklenburgischen Seenplatte sind von Kürzungen bedroht und betroffen.

Jugendkunstschulen können im Falle von Haushaltsdefiziten radikal gekürzt werden. Seit Beginn des Jahres 2025 geschieht dies bereits im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Das erhebliche Haushaltsdefizit geht hier zulasten der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Kultur.


Wir halten Jugendkunstschulen jedoch für unverzichtbar! 

Wir wollen, dass Projekte zur Förderung von Kreativität, von praktischen und sozialen Kompetenzen und zur Förderung von Gemeinschaft auch zukünftig gesichert sind.

In einer Welt, die sich immer schneller verändert, sind Kreativität, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten gefragter denn je. Genau hier setzen Jugendkunstschulen an. In ihren offenen, prozessorientierten Lernräumen fördern sie:

• Kreatives Denken und Innovationsfähigkeit
• Kommunikationsfähigkeit und Ausdrucksstärke
• Selbstvertrauen und Resilienz
• Eigenverantwortung und Durchhaltevermögen
• Kulturelle Teilhabe und soziale Integration
All das sind Schlüsselkompetenzen, die nicht nur in künstlerischen Berufen, sondern in nahezu allen Arbeitsfeldern gebraucht werden – von der Pädagogik über das Design bis hin zur Unternehmensentwicklung.

Das Interesse an kultureller Bildung ist ungebrochen hoch. Über 6000 Kinder und Jugendliche besuchten im Jahr 2024 allein die Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg. 

 

Unsere Finanzierung gerät zunehmend unter Druck! 

 

Helft uns mit eurer Unterschrift ein Zeichen zu setzen! 

Zeigt damit der Politik, dass wir unsere Kinder- und Jugendkulturarbeit im Landkreis schützen und erhalten müssen.

 

Was Kindern und Jugendlichen Jugendkunstschule bedeutet:

Jessi, 17, Bereich Keramik:

Töpfern bedeutet für mich Entspannung, Kreativität und eine bewusste Auszeit vom Alltag. Es tut gut, mit den Händen etwas Eigenes zu schaffen. Wenn es diese Möglichkeit in der Jugendkunstschule "Junge Künste" Neubrandenburg nicht mehr gäbe, würde mir ein wichtiger Ausgleich fehlen – ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl und der kreative Raum, den das Töpfern bietet.

Lina, 10 Bereich: Bildende Kunst:

Als Lina mit zehn Jahren zum ersten Mal den Kursraum der Jugendkunstschule betrat, war sie kaum zu hören. Ihre Stimme leise, ihr Blick am Boden, ihr Auftreten von Unsicherheit geprägt. Sie wirkte wie ein Kind, das sich am liebsten unsichtbar machen wollte. Ihre ersten Bilder waren blass, vorsichtig, wie ein leiser Versuch, etwas von sich zu zeigen – und sich zugleich zu verstecken.

Doch etwas geschah. Nicht auf einen Schlag, sondern langsam, behutsam – Woche für Woche. In der wertschätzenden Atmosphäre der Jugendkunstschule fand Lina einen Ort, an dem niemand von ihr verlangte, perfekt zu sein. Einen Ort ohne Noten, ohne Druck, aber mit echtem Interesse an ihr und dem, was in ihr steckte. Sie wurde ermutigt, gesehen, begleitet. Und sie begann, sich zu zeigen.

Zwei Jahre später ist Lina nicht wiederzuerkennen. Heute kommt sie mit leuchtenden Augen in den Kurs. Sie bringt eigene Ideen mit, spricht offen über ihre Konzepte, hinterfragt, probiert aus, verwirft und beginnt neu – mutig und entschlossen. Aus der schüchternen Zwölfjährigen ist ein selbstbewusstes Mädchen geworden, das sich etwas zutraut. Ihre Bilder sind stark, farbig, ausdrucksstark – so wie sie selbst.

Lina hat nicht nur Techniken gelernt. Sie hat gelernt, sich zu äußern, sich zu behaupten, ihrer inneren Stimme zu folgen. Sie hat sich selbst gefunden – und das ist vielleicht das größte Kunstwerk von allen.

 

Sarah 13 Jahre, Bereich Theater:

Theater zu spielen bedeutet mir viel….

So viel, dass man es in Worten nicht mal ansatzweise beschreiben könnte.

Als ich zum Theater kam, war ich ein schüchternes Mädchen, welches sich nicht traute als erstes in den Bus zu steigen, fremde Leute nach dem Weg zu fragen oder das Schulbüro auch nur zu betreten. Heute wäre eines der letzten Worte, mit dem Menschen mich beschreiben würden schüchtern. Das Theaterspielen hat mir geholfen, aus mir herauszukommen, mich nicht zu verstecken und für mich einzustehen. Aber nicht nur meine Persönlichkeit hat es grundlegend verändert. Ich habe Menschen gefunden, welche ich mir wünsche, dass sie mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich habe Freunde, welche mich unterstützen und bei denen ich mich wohlfühlen kann. Aber auch mit unserer Theaterpädagogin verstehen wir uns unfassbar gut. Manchmal fühlt es sich an, als wären eine große Familie. Diese Menschen tun mir gut.

Beim Theater fühle ich mich wohl, kann sein wer ich bin und habe keine Angst davor, verurteilt zu werden. Ich fühle mich sicher und geborgen und jedes Mal, wenn ich durch die Tür in den Probenraum gehe, kann ich durchatmen. Hier fühle ich mich wohl. 

Und jetzt, nach 3 Jahren in denen ich Theater spiele, weiß ich, dass ich es nicht missen will. Dass ich jede Woche in diesen Raum voller Kreativität kommen will und nicht möchte, dass mir die Chance dazu verwehrt wird. Ich möchte auf dieser Bühne stehen, in andere Rollen schlüpfen und über mich hinauswachsen… Nicht daran denken müssen, dass es bald vielleicht nicht mehr möglich ist. Und Theaterspielen bedeutet mir noch so viel mehr…


Helen, 17 Jahre alt:
Das Nähen und die Mode bedeuten mir viel.
Für mich ist Mode nicht nur Kleidung, sondern eine wichtige Form mich individuell auszudrücken, genau wie viele andere Kunstformen. 
Als Mensch der sich gerne mit Mode ausdrückt, liegt mir das Nähen am Herzen.
Ich liebe es, meine eigene Kleidung zu nähen und meine Kreativität auszuleben, umzusetzen und sichtbar werden zu lassen! Dadurch konnte ich meine eigene Ausdrucksform finden.
Das Nähen habe ich in der Jugendkunstschule gelernt. Es hat mir viele Türen zur Welt der Mode geöffnet. Auch, wenn diese Welt für mich vorher gar nicht existierte. Ich konnte in der Textilwerkstatt zum Beispiel mein erstes Tanzkostüm nähen und dann ein paar Jahre später mein eigenes Jugendweihekleid. Ich freue mich jetzt schon auf das Nähen meines Abiballkleides!

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Petition am 27. November 2024 erstellt