Viele Mitmenschen haben sich für den Erhalt des Jahn-Waldes in Marl-Hüls ausgesprochen


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Während weltweit für den Erhalt der Biodiversität, also Artenvielfalt und Lebensraum als wichtige Grundlage für eine menschliche, lebenswerte Zukunft, geworben und auf die Straße gegangen wird, sieht die Realität besonders in NRW leider verheerend aus.
Hier ist nicht nur der Hambacher Wald ein Beispiel. Auch in Marl werden bedenkenlos Grünflächen vernichtet - das restliche „Fischerwäldchen“ ist inzwischen abgehackt, der Jahnstadionwald ist immer noch bedroht, ... ein Ende ist nicht in Sicht. Auch hier stehen sehr alte Bäume der Betonierung unserer Stadt aus Gewinngründen einzelner Investoren im Weg. Klimaschutz, menschenfreundliche Stadtplanung für eine lebenswerte Zukunft … für Politik und Verwaltung alles nichts wert. Obwohl wir immer wieder hören und lesen können, dass die größte Gefahr für die biologische Vielfalt auf der Erde die Zerstörung von Natur und natürlichen Lebensräumen für Mensch und Tier ist.
Da ist der von der Stadt Marl beworbene Klimaschutzpreis für Projekte, die sich in besonderem Maße für den Erhalt der Umwelt einsetzen und die Klima-Challenge Ruhr für klimafreundliche Ideen und ökologische und nachhaltige Projekte, an der die Stadt Marl mit dem Slogan „Die Stadt Marl engagiert sich auf vielfältige Weise für den Klimaschutz“ teilnimmt, wie eine Posse und Realsatire. Ein bisschen so wie „Du sollst nicht merken!“.
Wir hoffen immer noch, dass Politik und Verwaltung der Stadt Marl dazu lernen. Ein zeitnahes Umdenken ist dringend nötig. Es gibt aber glücklicherweise kleine Anzeichen von Zweifel am Projekt „Wohnen im Waldpark“. Dieses ging nur mit eurer Hilfe bei unserer Petition.
Vielen Dank für euer Engagement, auch im Namen der Bäume und unser aller Lebensqualität!
Die Petition geht weiter, bitte reden, teilen, posten, mailen, … Jede Stimme hilft dem Wald und damit uns allen!
Danke!
BI zum Erhalt des Jahnstadion-Waldes