Keine Bühne für Nationalisten in Hamburg - Frei.Wild-Konzert absagen !

Keine Bühne für Nationalisten in Hamburg - Frei.Wild-Konzert absagen !

Das Problem

Trotz massiven Protestes von Musikern und anderen Kulturschaffenden, gegen den Willen vieler weltoffener Hamburger plant die Formation Frei.Wild am 26. September 2015 erneut in Hamburg auftreten.

Perfide die Ankündigung auf der homepage der Rechtsrocker:
"Der Reeperbahn ihr Festival" suggeriert dort, die Südtiroler seien Teil des renommierten Reeperbahn-Festivals.

Wir danken den Organisatoren des Reeperbahn-Festivals für ihre klare Distanzierung !

Auf der homepage heißt es:

"Gegendarstellung: Frei.Wild spielen NICHT auf dem Reeperbahn Festival
Laut einer heute von der Band Frei.Wild lancierten Meldung auf ihrer Homepage erweckt die Südtiroler Band den Eindruck, auf dem Reeperbahn Festival 2015 zu spielen. Davon distanzieren wir uns entschieden!

Zu keiner Zeit hätten wir der Band ein Forum oder eine Bühne geboten. Auch ist die benannte Location "Platzhirsch" nicht Teil des Reeperbahn Festivals 2015.

Es gibt auf St. Pauli mehrere Clubs, die während des Reeperbahn Festivals nicht mit unserem Programm bespielt werden - und weiterhin für Veranstaltungen mietbar sind, die nichts mit dem Reeperbahn Festival oder seinem Programm zu tun haben. So kann der Eindruck entstehen, dass auf diesem Wege eine Verbindung zwischen der Band und dem Reeperbahn Festival gäbe, die es de facto nicht gibt und geben wird.

Wir haben inzwischen rechtliche Schritte gegen die für die Veröffentlichung Verantwortlichen eingeleitet.

Das Reeperbahn Festival bleibt, wie man es auch vom Stadtteil St. Pauli kennt, bunt und offen für alle - und bietet weder rassistischem, faschistischem, nationalistischem, gewaltverherrlichendem oder anderem extremen Gedankengut eine Plattform. Uns geht es um das international verbindende Element von Musik!"

https://www.reeperbahnfestival.com/de/news/artikel/gegendarstellung-kein-frei-wild-auf-dem-reeperbahn-festival

„Das, was mir passiert ist, passiert vielen, die sich öffentlich gegen Rechtsextremismus engagieren“, sagt Sven-Christian Kindler, grüner MdB, der im Februar 2014 in Hannover von einem Anhänger der Band angegriffen wurde.

Ein Einzelfall ?
Mitnichten. Immer wieder kommt es durch Anhänger der Formation zu Gewalt und Krawallen.

Fakt ist auch:
Eine bedeutende Zahl von Frei.Wild-Anhängern goutiert im Netz auch NPD, Pegida sowie die AfD. "Nationalismus auch für Deutsche ein Grundrecht" ist dort zu lesen, man sei "stolz Deutscher zu sein" und habe "kein Bock auf Ausländergetohs". Es werde "jeder in die Rechte Ecke gedrückt, der gegen das aktuelle System ist". Man sei "Gegner der lügenpresse", die solle "einfach mal die fresse halte so wie die antifa Leute".

Frei.Wild indes nimmt billigend in Kauf, daß ihre vermeintlich unpolitschen Liedtexte als Anstiftung zur Gewalt und für rechte Parolen verstanden werden.

In der weltoffenen Stadt Hamburg darf rechtem Gedankengut keine Bühne geboten werden !

Wir bitten das Reeperbahn-Festival, weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die unverschämten mißbräuchlichen und bewußt irreführenden Werbung für das Frei.Wild-Konzert am 26. September 2015 zu unterbinden !

 

avatar of the starter
Martin NieswandtPetitionsstarter*inAdjektive & Attribute - Versuch einer Annäherung Einige Begriffe, die mir wichtig sind: achtsam - versuche ich mit Menschen, Tieren und der Schöpfung umzugehen bescheiden - darfs auch ne Nummer weniger protzig sein? dativkundig - das Jonglieren mit Sprache gefällt mir facettenreich - Schubladen versuche ich wo es geht zu meiden hintergründig-humorvoll - leise Töne bevorzuge ich intuitiv - lasse meist meinen Bauch entscheiden kreativ - abseits des mainstream fühle ich mich wohl optimistisch - rheinisches Grundgesetz: et hätt noch immer ... politisch - Demokratie ist trotz ihrer Mängel alternativlos querdenkend - oder sind Wege etwa immer gerade? schnörkellos - Tacheles ist die von mir (meist) bevorzugte Sprache

Verifizierter Erfolg

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Das Problem

Trotz massiven Protestes von Musikern und anderen Kulturschaffenden, gegen den Willen vieler weltoffener Hamburger plant die Formation Frei.Wild am 26. September 2015 erneut in Hamburg auftreten.

Perfide die Ankündigung auf der homepage der Rechtsrocker:
"Der Reeperbahn ihr Festival" suggeriert dort, die Südtiroler seien Teil des renommierten Reeperbahn-Festivals.

Wir danken den Organisatoren des Reeperbahn-Festivals für ihre klare Distanzierung !

Auf der homepage heißt es:

"Gegendarstellung: Frei.Wild spielen NICHT auf dem Reeperbahn Festival
Laut einer heute von der Band Frei.Wild lancierten Meldung auf ihrer Homepage erweckt die Südtiroler Band den Eindruck, auf dem Reeperbahn Festival 2015 zu spielen. Davon distanzieren wir uns entschieden!

Zu keiner Zeit hätten wir der Band ein Forum oder eine Bühne geboten. Auch ist die benannte Location "Platzhirsch" nicht Teil des Reeperbahn Festivals 2015.

Es gibt auf St. Pauli mehrere Clubs, die während des Reeperbahn Festivals nicht mit unserem Programm bespielt werden - und weiterhin für Veranstaltungen mietbar sind, die nichts mit dem Reeperbahn Festival oder seinem Programm zu tun haben. So kann der Eindruck entstehen, dass auf diesem Wege eine Verbindung zwischen der Band und dem Reeperbahn Festival gäbe, die es de facto nicht gibt und geben wird.

Wir haben inzwischen rechtliche Schritte gegen die für die Veröffentlichung Verantwortlichen eingeleitet.

Das Reeperbahn Festival bleibt, wie man es auch vom Stadtteil St. Pauli kennt, bunt und offen für alle - und bietet weder rassistischem, faschistischem, nationalistischem, gewaltverherrlichendem oder anderem extremen Gedankengut eine Plattform. Uns geht es um das international verbindende Element von Musik!"

https://www.reeperbahnfestival.com/de/news/artikel/gegendarstellung-kein-frei-wild-auf-dem-reeperbahn-festival

„Das, was mir passiert ist, passiert vielen, die sich öffentlich gegen Rechtsextremismus engagieren“, sagt Sven-Christian Kindler, grüner MdB, der im Februar 2014 in Hannover von einem Anhänger der Band angegriffen wurde.

Ein Einzelfall ?
Mitnichten. Immer wieder kommt es durch Anhänger der Formation zu Gewalt und Krawallen.

Fakt ist auch:
Eine bedeutende Zahl von Frei.Wild-Anhängern goutiert im Netz auch NPD, Pegida sowie die AfD. "Nationalismus auch für Deutsche ein Grundrecht" ist dort zu lesen, man sei "stolz Deutscher zu sein" und habe "kein Bock auf Ausländergetohs". Es werde "jeder in die Rechte Ecke gedrückt, der gegen das aktuelle System ist". Man sei "Gegner der lügenpresse", die solle "einfach mal die fresse halte so wie die antifa Leute".

Frei.Wild indes nimmt billigend in Kauf, daß ihre vermeintlich unpolitschen Liedtexte als Anstiftung zur Gewalt und für rechte Parolen verstanden werden.

In der weltoffenen Stadt Hamburg darf rechtem Gedankengut keine Bühne geboten werden !

Wir bitten das Reeperbahn-Festival, weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die unverschämten mißbräuchlichen und bewußt irreführenden Werbung für das Frei.Wild-Konzert am 26. September 2015 zu unterbinden !

 

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Martin NieswandtPetitionsstarter*inAdjektive & Attribute - Versuch einer Annäherung Einige Begriffe, die mir wichtig sind: achtsam - versuche ich mit Menschen, Tieren und der Schöpfung umzugehen bescheiden - darfs auch ne Nummer weniger protzig sein? dativkundig - das Jonglieren mit Sprache gefällt mir facettenreich - Schubladen versuche ich wo es geht zu meiden hintergründig-humorvoll - leise Töne bevorzuge ich intuitiv - lasse meist meinen Bauch entscheiden kreativ - abseits des mainstream fühle ich mich wohl optimistisch - rheinisches Grundgesetz: et hätt noch immer ... politisch - Demokratie ist trotz ihrer Mängel alternativlos querdenkend - oder sind Wege etwa immer gerade? schnörkellos - Tacheles ist die von mir (meist) bevorzugte Sprache

Die Entscheidungsträger*innen

Reeperbahn-Festival
Reeperbahn-Festival
Geschäftsführer Alexander Schulz

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