Keine 430 Hektar Wald für Großindustrie und Gewerbe! Waldvernichtung verhindern!


Keine 430 Hektar Wald für Großindustrie und Gewerbe! Waldvernichtung verhindern!
Das Problem
Direkt neben Fürstenwalde und Langewahl (Brandenburg) soll ein riesiger Industrie- und Gewerbestandort (GIV) entstehen - auf einer Fläche gut ein Drittel so groß wie die gesamte bebaute Fläche der Stadt Fürstenwalde.
Ähnliche Dimensionen in der Region weisen die TESLA– Ansiedelung (300 ha) in Grünheide und BASF in Schwarzheide mit 290 Hektar auf.
!! Für dieses Industriegebiet könnten rund 430 Hektar intakter, zusammenhängender Wald gerodet werden !!
Teile der Flächen gehören zum Naturschutzgebiet „Spreetal zwischen Neubrück und Fürstenwalde“.
Der Wald ist Heimat und Lebensraum für viele (teils geschützte) Tierarten und hat mit seiner Filterleistung eine überregionale Vorsorgefunktion für die Trinkwasserversorgung, insbesondere für Berlin.
Die touristisch geprägte Region bei Bad Saarow am Scharmützelsee und der Storkower Seenlandschaft lebt von der Natur und den Wäldern.
Eine solche Großansiedlung würde den guten Ruf der Region dauerhaft beschädigen.
Wir finden:
Ein derartiges Vorhaben ist in Zeiten zunehmender Stressfaktoren wie Dürre, Starkregenfällen und anderen Klimawandelfolgen absolut inakzeptabel und nicht vertretbar!
Wir finden:
Wir sind verpflichtet, unseren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz zu leisten – eine solches Vorhaben konterkariert sämtliche Bemühungen in diesem Bereich!
Unterstütze uns und unterschreibe jetzt für:
• den Erhalt der gesamten 430 Hektar großen Wald – und Forstfläche!
• die Anerkennung der Ökosystemleistung von Wald als unentbehrliche Leistung für die gesamte Gesellschaft!
Hilf mit, diese Petition zu verbreiten! Danke!
Diese Petition wurde gestartet von der BI Walderhalt Spreetal
www. bi-walderhalt-spreetal.de
Hintergrund
Änderungen der Flächennutzungspläne der Gemeinden Fürstenwalde und Langewahl
Fürstenwalde ist ein „Mittelzentrum“ und "regionaler Wachstumskern" im Landkreis Oder- Spree; hier soll zwischen Spree, Autobahn und Bundesstraße zusammen mit der Gemeinde Langewahl ein interkommunaler Standort für Industrieansiedelungen mit großem Flächenbedarf entwickelt werden.
Die Flächen, die dafür zur Disposition gestellt werden sollen, sind derzeit in den Flächennutzungsplänen der beiden Gemeinden als WALD und forstwirtschaftliche Flächen dargestellt.
Um eine Entwicklung auf dieser Waldfläche zu einem Industrie und Gewerbestandort zu ermöglichen, müssen beide Gemeinden ihre Flächennutzungspläne ändern – von „Wald“ zu „Industrie“. Beide Gemeindevertretungen haben jetzt das Änderungsverfahren dazu eingeleitet.
Der Standort
Das betreffende Gelände umfasst rund 430 Hektar, davon 81,3 ha in Fürstenwalde (Privatwald, u.a. „Preussenwald“) und 349 ha in Langewahl (LFB Brandenburg). Teile der Fläche sind Bestandteil des Naturschutzgebietes (NSG) Spreetal zwischen Neubrück und Fürstenwalde – der Wald stellt eine wertvolle Pufferzone für das NSG dar.
Es handelt sich nicht um monotonen Kiefernforst, sondern um eine äußerst vielfältige und strukturreiche Fläche mit unterschiedlichen Baumbeständen unterschiedlicher Altersklassen – darunter zahlreiche alte Eichen und
Höhlenbäume. Die forstwirtschaftlichen Flächen werden nachhaltig bewirtschaftet, die Entwicklung der Kiefernbestände zu klimaresilienten Mischbeständen mit Buchen, Eichen und Birken ist in vollem Gange.
Trockenrasenflächen, Tümpel und ehemalige Torfstiche machen das Gelände zu einem wertvollen Gebiet mit unterschiedlichsten Biotopen.
Dazwischen befinden sich historische Gebäudebestände und Ruinen ehemaliger Militäranlagen.
Durch seine isolierte Lage und schlechte Zugänglichkeit ist das Gelände ein wertvoller Rückzugsraum und dient mit seinen unterschiedlichen Strukturen als Lebensstätte für eine Vielzahl teils streng geschützter Tier — und Pflanzenarten.
Der Wald trägt durch seine Filterleistung wesentlich zur Grundwasser- und Uferfiltratqualität der Spree bei und erfüllt damit eine überregionale Vorsorgefunktion für die Trinkwasserversorgung, insbesondere für Berlin.
Zudem ist das Gebiet Teil des Landschaftsprogramms Brandenburgs (Gebiet 23 „Fürstenwalder Spreetalniederung“) mit klar definierten übergeordneten Zielen zur Erhaltung und Entwicklung der Wasser- und
Waldlandschaften sowie der Förderung natürlicher Entwicklungsprozesse.
Risiken einer Rodung
Die Umsetzung des Vorhabens würde - neben dem Totalverlust des Waldes und der Lebensstätten geschützter Arten und der Gefährdung des NSG Spreetal - zu erheblichen Umweltbelastungen führen, darunter:
- Zunahme von Emissionen in Form von Licht, Lärm, Verkehr und Schadstoffen
- kumulative Umweltauswirkungen wie
- Verlust der Kühlfunktion des Waldes- Verstärkung von Dürre- und Hitze im ohnehin wasserarmen Brandenburg
- Verlust der CO2- Bindung des Waldes
- Verlust der Sauerstoffproduktion des Waldes
- Beeinträchtigung der Trinkwassergenese und -qualität durch Entwaldung
- Erosionsrisiken und Verlust der natürlichen Schutzfunktionen
Weiter hätte eine Umsetzung
- negative Auswirkungen auf den regionalen Tourismus
- negative Auswirkungen auf die lokale Forstwirtschaft und damit auch auf die regionale Holzindustrie (Spanplattenwerk)
- und sie würde Menschen in der Region vor erhebliche soziale und wirtschaftliche Herausforderungen stellen
Eine derartige Entwicklung der Flächen bedeutet ebenfalls die Abkehr von den Zielen des Landschaftsprogramms Brandenburg und die Abkehr von den Schutzzielen des NSG Spreetal.
Unterstütze uns!
Unterschreibe diese Petition und hilf, sie weiter zu verbreiten - um unsere Stimme für den Erhalt dieses unwiederbringlichen Naturraums zu stärken!
Schützen wir gemeinsam unsere Wälder – für nachfolgende Generationen, für Klimaschutz, Trinkwasser und Artenvielfalt!
-------------------------------------------------
Diese Petition wurde gestartet von der
BI Walderhalt Spreetal www. bi-walderhalt-spreetal.de
Wer sind wir?
Wir sind engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Fürstenwalde, Langewahl und dem Landkreis Oder- Spree. Am 25.6.2025 haben wir in Fürstenwalde die „Bürgerinitiative Walderhalt in Fürstenwalde / Langewahl Spreetal“ -
Kurzform: BI Walderhalt Spreetal – gegründet.
Ganz unterschiedliche Menschen eint dieses eine Ziel : den Lebensraum Wald und das Spreetal mit seinem artenreichen Mosaik aus Wald, Wasser, Heide und Grünland zu erhalten.
Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie ein wertvoller Naturraum zerstört wird.
Wofür setzen wir uns ein?
Wir setzen uns für den vollständigen Erhalt des Waldes auf den Flächen von Langewahl und Fürstenwalde ein –
für den Schutz der Natur, für eine lebenswerte Zukunft, für unsere Region.
Wir wollen den Wald erhalten statt zubetonieren!
Die EntscheidungsträgerInnen gehen mit diesem Wald um, als wäre er verzichtbar.
Doch intakte Natur ist nicht verzichtbar. Intakte Natur kann nicht irgendwo anders oder durch etwas anderes ersetzt werden!
Ist ein Wald erst einmal abgeholzt, ist der Lebensraum unwiederbringlich verloren.
Der Tourismus rund um Scharmützelsee und Storkower Seenlandschaft lebt von der Natur und den Wäldern.
Eine solche Großansiedlung würde den guten Ruf der Region dauerhaft beschädigen.
Deshalb setzen wir uns gemeinsam für den Erhalt des Waldes ein - als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und zukünftige Generationen.
Danke für Deine Unterstützung!
BI Walderhalt Spreetal www.bi-walderhalt-spreetal.de
------------------------------Ende der Petition------------------------------

12.884
Das Problem
Direkt neben Fürstenwalde und Langewahl (Brandenburg) soll ein riesiger Industrie- und Gewerbestandort (GIV) entstehen - auf einer Fläche gut ein Drittel so groß wie die gesamte bebaute Fläche der Stadt Fürstenwalde.
Ähnliche Dimensionen in der Region weisen die TESLA– Ansiedelung (300 ha) in Grünheide und BASF in Schwarzheide mit 290 Hektar auf.
!! Für dieses Industriegebiet könnten rund 430 Hektar intakter, zusammenhängender Wald gerodet werden !!
Teile der Flächen gehören zum Naturschutzgebiet „Spreetal zwischen Neubrück und Fürstenwalde“.
Der Wald ist Heimat und Lebensraum für viele (teils geschützte) Tierarten und hat mit seiner Filterleistung eine überregionale Vorsorgefunktion für die Trinkwasserversorgung, insbesondere für Berlin.
Die touristisch geprägte Region bei Bad Saarow am Scharmützelsee und der Storkower Seenlandschaft lebt von der Natur und den Wäldern.
Eine solche Großansiedlung würde den guten Ruf der Region dauerhaft beschädigen.
Wir finden:
Ein derartiges Vorhaben ist in Zeiten zunehmender Stressfaktoren wie Dürre, Starkregenfällen und anderen Klimawandelfolgen absolut inakzeptabel und nicht vertretbar!
Wir finden:
Wir sind verpflichtet, unseren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz zu leisten – eine solches Vorhaben konterkariert sämtliche Bemühungen in diesem Bereich!
Unterstütze uns und unterschreibe jetzt für:
• den Erhalt der gesamten 430 Hektar großen Wald – und Forstfläche!
• die Anerkennung der Ökosystemleistung von Wald als unentbehrliche Leistung für die gesamte Gesellschaft!
Hilf mit, diese Petition zu verbreiten! Danke!
Diese Petition wurde gestartet von der BI Walderhalt Spreetal
www. bi-walderhalt-spreetal.de
Hintergrund
Änderungen der Flächennutzungspläne der Gemeinden Fürstenwalde und Langewahl
Fürstenwalde ist ein „Mittelzentrum“ und "regionaler Wachstumskern" im Landkreis Oder- Spree; hier soll zwischen Spree, Autobahn und Bundesstraße zusammen mit der Gemeinde Langewahl ein interkommunaler Standort für Industrieansiedelungen mit großem Flächenbedarf entwickelt werden.
Die Flächen, die dafür zur Disposition gestellt werden sollen, sind derzeit in den Flächennutzungsplänen der beiden Gemeinden als WALD und forstwirtschaftliche Flächen dargestellt.
Um eine Entwicklung auf dieser Waldfläche zu einem Industrie und Gewerbestandort zu ermöglichen, müssen beide Gemeinden ihre Flächennutzungspläne ändern – von „Wald“ zu „Industrie“. Beide Gemeindevertretungen haben jetzt das Änderungsverfahren dazu eingeleitet.
Der Standort
Das betreffende Gelände umfasst rund 430 Hektar, davon 81,3 ha in Fürstenwalde (Privatwald, u.a. „Preussenwald“) und 349 ha in Langewahl (LFB Brandenburg). Teile der Fläche sind Bestandteil des Naturschutzgebietes (NSG) Spreetal zwischen Neubrück und Fürstenwalde – der Wald stellt eine wertvolle Pufferzone für das NSG dar.
Es handelt sich nicht um monotonen Kiefernforst, sondern um eine äußerst vielfältige und strukturreiche Fläche mit unterschiedlichen Baumbeständen unterschiedlicher Altersklassen – darunter zahlreiche alte Eichen und
Höhlenbäume. Die forstwirtschaftlichen Flächen werden nachhaltig bewirtschaftet, die Entwicklung der Kiefernbestände zu klimaresilienten Mischbeständen mit Buchen, Eichen und Birken ist in vollem Gange.
Trockenrasenflächen, Tümpel und ehemalige Torfstiche machen das Gelände zu einem wertvollen Gebiet mit unterschiedlichsten Biotopen.
Dazwischen befinden sich historische Gebäudebestände und Ruinen ehemaliger Militäranlagen.
Durch seine isolierte Lage und schlechte Zugänglichkeit ist das Gelände ein wertvoller Rückzugsraum und dient mit seinen unterschiedlichen Strukturen als Lebensstätte für eine Vielzahl teils streng geschützter Tier — und Pflanzenarten.
Der Wald trägt durch seine Filterleistung wesentlich zur Grundwasser- und Uferfiltratqualität der Spree bei und erfüllt damit eine überregionale Vorsorgefunktion für die Trinkwasserversorgung, insbesondere für Berlin.
Zudem ist das Gebiet Teil des Landschaftsprogramms Brandenburgs (Gebiet 23 „Fürstenwalder Spreetalniederung“) mit klar definierten übergeordneten Zielen zur Erhaltung und Entwicklung der Wasser- und
Waldlandschaften sowie der Förderung natürlicher Entwicklungsprozesse.
Risiken einer Rodung
Die Umsetzung des Vorhabens würde - neben dem Totalverlust des Waldes und der Lebensstätten geschützter Arten und der Gefährdung des NSG Spreetal - zu erheblichen Umweltbelastungen führen, darunter:
- Zunahme von Emissionen in Form von Licht, Lärm, Verkehr und Schadstoffen
- kumulative Umweltauswirkungen wie
- Verlust der Kühlfunktion des Waldes- Verstärkung von Dürre- und Hitze im ohnehin wasserarmen Brandenburg
- Verlust der CO2- Bindung des Waldes
- Verlust der Sauerstoffproduktion des Waldes
- Beeinträchtigung der Trinkwassergenese und -qualität durch Entwaldung
- Erosionsrisiken und Verlust der natürlichen Schutzfunktionen
Weiter hätte eine Umsetzung
- negative Auswirkungen auf den regionalen Tourismus
- negative Auswirkungen auf die lokale Forstwirtschaft und damit auch auf die regionale Holzindustrie (Spanplattenwerk)
- und sie würde Menschen in der Region vor erhebliche soziale und wirtschaftliche Herausforderungen stellen
Eine derartige Entwicklung der Flächen bedeutet ebenfalls die Abkehr von den Zielen des Landschaftsprogramms Brandenburg und die Abkehr von den Schutzzielen des NSG Spreetal.
Unterstütze uns!
Unterschreibe diese Petition und hilf, sie weiter zu verbreiten - um unsere Stimme für den Erhalt dieses unwiederbringlichen Naturraums zu stärken!
Schützen wir gemeinsam unsere Wälder – für nachfolgende Generationen, für Klimaschutz, Trinkwasser und Artenvielfalt!
-------------------------------------------------
Diese Petition wurde gestartet von der
BI Walderhalt Spreetal www. bi-walderhalt-spreetal.de
Wer sind wir?
Wir sind engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Fürstenwalde, Langewahl und dem Landkreis Oder- Spree. Am 25.6.2025 haben wir in Fürstenwalde die „Bürgerinitiative Walderhalt in Fürstenwalde / Langewahl Spreetal“ -
Kurzform: BI Walderhalt Spreetal – gegründet.
Ganz unterschiedliche Menschen eint dieses eine Ziel : den Lebensraum Wald und das Spreetal mit seinem artenreichen Mosaik aus Wald, Wasser, Heide und Grünland zu erhalten.
Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie ein wertvoller Naturraum zerstört wird.
Wofür setzen wir uns ein?
Wir setzen uns für den vollständigen Erhalt des Waldes auf den Flächen von Langewahl und Fürstenwalde ein –
für den Schutz der Natur, für eine lebenswerte Zukunft, für unsere Region.
Wir wollen den Wald erhalten statt zubetonieren!
Die EntscheidungsträgerInnen gehen mit diesem Wald um, als wäre er verzichtbar.
Doch intakte Natur ist nicht verzichtbar. Intakte Natur kann nicht irgendwo anders oder durch etwas anderes ersetzt werden!
Ist ein Wald erst einmal abgeholzt, ist der Lebensraum unwiederbringlich verloren.
Der Tourismus rund um Scharmützelsee und Storkower Seenlandschaft lebt von der Natur und den Wäldern.
Eine solche Großansiedlung würde den guten Ruf der Region dauerhaft beschädigen.
Deshalb setzen wir uns gemeinsam für den Erhalt des Waldes ein - als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und zukünftige Generationen.
Danke für Deine Unterstützung!
BI Walderhalt Spreetal www.bi-walderhalt-spreetal.de
------------------------------Ende der Petition------------------------------

12.884
Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 4. August 2025 erstellt