Kein Religionsunterricht an öffentlichen Schulen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Antje Weismantel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Unsere Schülerinnen und Schüler sollten sich auf die relevanten Lerninhalte konzentrieren können, um sich optimal auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Deshalb soll Religionsunterricht an öffentlichen Schulen nicht mehr als ordentliches Lehrfach angeboten werden müssen. Hierzu sollen öffentliche Schulen grundsätzlich als bekenntnisfrei gelten.

In Artikel 7 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes heißt es:
"Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach."

Diese Petition will eine Anwendung dieser Ausnahme für alle öffentlichen Schulen erreichen.

Sich mit Religion auseinanderzusetzen, ist wichtig und gehört zum Erwachsenwerden dazu. Sich kritisch mit seinem eigenen Werte- und Ordnungssystem zu befassen, ist von entscheidender Bedeutung, um sich differenziert an gesellschaftlichen Debatten beteiligen zu können. Bedauerlicherweise wird Religionsunterricht in den deutschen Bundesländern jedoch für das genaue Gegenteil eingesetzt. Er hat sich als Hintertür etabliert, über welche Religionsgemeinschaften und Kirchen konfessionellen Einfluss auf die Bildung und Erziehung unserer Kinder ausüben.

Unsere Schulen sollten die begrenzten Bildungsressourcen möglichst effektiv einsetzen. Der Religionsunterricht und etwaige Ersatzfächer binden an unseren öffentlichen Schulen Kapazitäten, die für wesentlichere Fächer und Inhalte genutzt werden könnten. Eine Fokussierung auf relevantere Unterrichtsfächer ist dringend nötig und könnte sowohl Lernende als auch Lehrende entlasten.

Durch die Abschaffung des Religionsunterrichts als verpflichtendes und versetzungsrelevantes Lehrfach in öffentlichen Schulen könnten wir erreichen, dass unsere Kinder eine wissenschaftsbasiertere Bildung erhalten, die auf ihre zukünftigen Anforderungen besser abgestimmt ist. Das Wissen über Religionen und soziale Kompetenzen sollte bundesweit in anderen Fächern wie Geschichte, Philosophie oder Sozialkunde vermittelt werden.

Da sich der säkulare Staat den Religionen gegenüber neutral zu verhalten hat, werden die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker aufgerufen, sämtliche öffentlichen Schulen in staatlicher Trägerschaft als bekenntnisfrei im Sinne des Grundgesetzes zu deklarieren.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie den Ruf nach einer Reform des deutschen Bildungssystems.

avatar of the starter
Jan SzymikPetitionsstarter*in

12.016

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Antje Weismantel und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Unsere Schülerinnen und Schüler sollten sich auf die relevanten Lerninhalte konzentrieren können, um sich optimal auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Deshalb soll Religionsunterricht an öffentlichen Schulen nicht mehr als ordentliches Lehrfach angeboten werden müssen. Hierzu sollen öffentliche Schulen grundsätzlich als bekenntnisfrei gelten.

In Artikel 7 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes heißt es:
"Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach."

Diese Petition will eine Anwendung dieser Ausnahme für alle öffentlichen Schulen erreichen.

Sich mit Religion auseinanderzusetzen, ist wichtig und gehört zum Erwachsenwerden dazu. Sich kritisch mit seinem eigenen Werte- und Ordnungssystem zu befassen, ist von entscheidender Bedeutung, um sich differenziert an gesellschaftlichen Debatten beteiligen zu können. Bedauerlicherweise wird Religionsunterricht in den deutschen Bundesländern jedoch für das genaue Gegenteil eingesetzt. Er hat sich als Hintertür etabliert, über welche Religionsgemeinschaften und Kirchen konfessionellen Einfluss auf die Bildung und Erziehung unserer Kinder ausüben.

Unsere Schulen sollten die begrenzten Bildungsressourcen möglichst effektiv einsetzen. Der Religionsunterricht und etwaige Ersatzfächer binden an unseren öffentlichen Schulen Kapazitäten, die für wesentlichere Fächer und Inhalte genutzt werden könnten. Eine Fokussierung auf relevantere Unterrichtsfächer ist dringend nötig und könnte sowohl Lernende als auch Lehrende entlasten.

Durch die Abschaffung des Religionsunterrichts als verpflichtendes und versetzungsrelevantes Lehrfach in öffentlichen Schulen könnten wir erreichen, dass unsere Kinder eine wissenschaftsbasiertere Bildung erhalten, die auf ihre zukünftigen Anforderungen besser abgestimmt ist. Das Wissen über Religionen und soziale Kompetenzen sollte bundesweit in anderen Fächern wie Geschichte, Philosophie oder Sozialkunde vermittelt werden.

Da sich der säkulare Staat den Religionen gegenüber neutral zu verhalten hat, werden die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker aufgerufen, sämtliche öffentlichen Schulen in staatlicher Trägerschaft als bekenntnisfrei im Sinne des Grundgesetzes zu deklarieren.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie den Ruf nach einer Reform des deutschen Bildungssystems.

avatar of the starter
Jan SzymikPetitionsstarter*in
Jetzt unterstützen

12.016


Die Entscheidungsträger*innen

Helmut Holter
Minister für Bildung, Jugend und Sport Thüringen
Bettina Stark-Watzinger
Bundesministerin für Bildung und Forschung
Christine Streichert-Clivot
Christine Streichert-Clivot
Bildungsministerin Saarland
Dorothee Feller
Dorothee Feller
Bildungsministerin Nordrhein-Westfalen
Christian Piwarz
Christian Piwarz
Bildungsminister Sachsen
Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 29. Juni 2024 erstellt