Kein Palmöl/Pflanzenöl im Tank – für echten Klimaschutz! (2.0)


Kein Palmöl/Pflanzenöl im Tank – für echten Klimaschutz! (2.0)
Das Problem
🌍 Kein Palmöl und keine Nahrungsmittel im Tank für echten Klimaschutz
Warum ich diese Petition starte
Im Jahr 2019 habe ich bereits eine Petition gegen den Einsatz von Palmöl in Biokraftstoffen gestartet, mit über 109.000 Unterschriften, zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie wertvoller finanzieller Hilfe. Dafür bin ich bis heute sehr dankbar.
Damals hatte ich die Möglichkeit, die Petition persönlich im Bundesgesundheitsministerium in Berlin zu überreichen. Ich war Anfang 20 und habe dabei wichtige Einblicke in politische Prozesse gewonnen. Es wurde mir unter anderem in Aussicht gestellt, dass Palmöl als Zusatz in Biokraftstoffen bis 2030 verboten werden soll.
Heute zeigt sich jedoch, dass zwar politische Schritte eingeleitet wurden, Palmöl weiterhin in Biokraftstoffen verwendet wird und der vollständige Ausstieg noch nicht sicher ist. Auch andere pflanzliche Öle aus Nahrungsmittelpflanzen werden weiterhin in großem Umfang genutzt.
Mein Eindruck damals und heute ist daher: Es passiert zwar etwas, aber nicht konsequent genug. Genau deshalb starte ich jetzt mit mehr Erfahrung, mehr Wissen und einem klaren Ziel einen zweiten Anlauf.
Ziel dieser Petition ist es sicherzustellen, dass Palmöl bis spätestens 2030 tatsächlich vollständig aus Biokraftstoffen in Deutschland verschwindet und nicht weiter eingesetzt wird. Gleichzeitig sollen auch andere Speiseöle aus Nahrungsmittelpflanzen deutlich eingeschränkt werden. Erlaubt bleiben soll ausschließlich die Nutzung von echten Reststoffen und überschüssigen Ölen wie Altöl, solange keine zusätzlichen Anbauflächen dafür genutzt werden.

Das Problem
Biokraftstoffe werden oft als günstige klimafreundliche Alternative dargestellt. Doch bei genauer Betrachtung zeigen sich erhebliche Probleme.
Für Biodiesel werden Pflanzen wie Raps, Soja, Sonnenblumen und vor allem Ölpalmen verwendet. Für Biobenzin wie E10 kommen Mais, Weizen, Zuckerrohr und Zuckerrüben zum Einsatz. Der Anteil pflanzlicher Bestandteile im Kraftstoff liegt meist bei 6 bis 10 Prozent.
Doch schützt das wirklich das Klima
Viele wissenschaftliche Studien kommen zu einem anderen Ergebnis.
Der zusätzliche Anbau dieser Pflanzen ist energieintensiv durch Maschinen, Transport und Verarbeitung.
Der Einsatz von Düngemitteln setzt Lachgas frei, ein Treibhausgas, das rund 300 mal klimaschädlicher ist als CO2.
Besonders problematisch ist Palmöl, dessen Produktion häufig zur Zerstörung von Regenwäldern führt.
Die Folgen
Zerstörung von Regenwäldern
Riesige Palmölplantagen verdrängen natürliche Ökosysteme insbesondere in Südostasien. Lebensräume bedrohter Tierarten wie Orang Utans gehen verloren.
Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion
Pflanzen, die für Treibstoff genutzt werden, könnten stattdessen Menschen ernähren.
Extremer Ressourcenverbrauch
Für die Herstellung von nur 1 Liter Biodiesel werden bis zu 3500 Liter Wasser benötigt.
Scheinlösung statt echter Klimaschutz
Biokraftstoffe lösen das Klimaproblem nicht, sie verlagern es.
Unsere Forderungen
Sofortiger und verbindlicher Ausstieg aus Palmöl in Biokraftstoffen in Deutschland und Sicherstellung, dass dieses Ziel bis 2030 tatsächlich umgesetzt wird
Deutliche Einschränkung des Einsatzes anderer Speiseöle aus Nahrungsmittelpflanzen für Energiegewinnung bis 2030
Kein zusätzlicher Anbau von Nahrungsmittelpflanzen für Kraftstoff. Erlaubt sein soll nur die Nutzung von echten Reststoffen und überschüssigen Ölen wie Altöl, solange keine neuen Anbauflächen entstehen
Konsequente Förderung nachhaltiger Alternativen wie echte erneuerbare Energien und Elektromobilität
Transparente politische Maßnahmen statt leerer Versprechen
Kein wirtschaftlicher oder steuerlicher Vorteil für konventionellen Biosprit aus Nahrungsmittelpflanzen
Was du tun kannst
Öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder Fahrrad fahren
Kein E10 oder Biodiesel tanken
Bewusst einkaufen und Produkte mit Palmöl meiden
Andere Menschen über die Problematik informieren
Diese Petition unterschreiben und teilen
Warum deine Stimme zählt
Wir haben bereits gezeigt, dass Veränderung möglich ist, 109.000 Menschen haben das bewiesen. Heute wissen wir aber auch, dass politische Ziele nur dann Wirkung entfalten, wenn sie konsequent umgesetzt und kontrolliert werden.
Genau deshalb braucht es jetzt einen neuen Druck von der Gesellschaft, damit das Ziel eines echten Ausstiegs aus Palmöl und Nahrungsmittelpflanzen im Tank nicht nur ein Versprechen bleibt.
Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Klimaschutz nicht auf Kosten von Regenwäldern und Lebensmitteln geht.
🇬🇧 English version
No Palm Oil and No Food in Fuel for Real Climate Protection
Why I am starting this petition
In 2019, I already launched a petition against the use of palm oil in biofuels, with over 109,000 signatures, many supporters and valuable financial contributions. I am still deeply grateful for that support.
At the time, I had the opportunity to personally deliver the petition to the Federal Ministry of Health in Berlin. I was in my early 20s and gained important insights into political processes. Among other things, I was told that palm oil in biofuels should be banned by 2030.
Today, however, it is clear that although political steps have been taken, palm oil is still being used in biofuels and a full phase out is not yet guaranteed. Other vegetable oils from food crops are also still widely used.
My impression then and now is that progress is happening, but not consistently enough. That is why I am starting a second attempt with more experience, more knowledge and a clear goal.
The aim of this petition is to ensure that palm oil is fully removed from biofuels in Germany by 2030 and that this target is actually enforced. At the same time, the use of other vegetable oils from food crops should be significantly restricted. Only true waste materials and surplus oils such as used cooking oil should be allowed, as long as no additional cultivation is required.
The problem
Biofuels are often presented as a cheap climate friendly alternative. However, a closer look reveals serious issues.
Biodiesel is produced from crops such as rapeseed, soy, sunflower and especially oil palm. Bioethanol such as E10 is made from corn, wheat, sugar cane and sugar beet. The share of plant based fuel in petrol is usually around 6 to 10 percent.
But does this really protect the climate
Many scientific studies suggest otherwise.
Growing these crops is energy intensive due to machinery, transport and processing.
The use of fertilizers releases nitrous oxide, a greenhouse gas that is about 300 times more harmful than CO2.
Palm oil is especially problematic as its production often leads to rainforest destruction.
The consequences
Destruction of rainforests
Large scale palm oil plantations replace natural ecosystems especially in Southeast Asia. This destroys habitats of endangered species such as orangutans.
Competition with food production
Crops used for fuel could instead be used to feed people.
Extreme resource consumption
Up to 3500 liters of water are needed to produce just 1 liter of biodiesel.
A false solution
Biofuels do not solve the climate crisis, they shift the problem elsewhere.
Our demands
A legally binding phase out of palm oil in biofuels in Germany with guaranteed implementation by 2030
Significant reduction of other vegetable oils from food crops for energy production
No additional cultivation of food crops for fuel. Only true waste materials and surplus oils such as used cooking oil should be allowed
Strong support for truly sustainable alternatives such as renewable energy and electric mobility
Transparent political action instead of empty promises
No financial or tax advantage for conventional biofuels from food crops
What you can do
Use public transport, ride a bicycle or use electric mobility
Avoid E10 and biodiesel
Make conscious purchasing decisions and avoid products containing palm oil
Raise awareness about this issue
Sign and share this petition
Why your voice matters
We have already shown that change is possible, 109,000 people proved that. But real impact only happens when political goals are fully implemented and enforced.
That is why public pressure is needed again to ensure that the phase out of palm oil and food based biofuels becomes reality and not just a promise.
Together we can ensure that climate protection does not come at the cost of rainforests and food security.

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Das Problem
🌍 Kein Palmöl und keine Nahrungsmittel im Tank für echten Klimaschutz
Warum ich diese Petition starte
Im Jahr 2019 habe ich bereits eine Petition gegen den Einsatz von Palmöl in Biokraftstoffen gestartet, mit über 109.000 Unterschriften, zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie wertvoller finanzieller Hilfe. Dafür bin ich bis heute sehr dankbar.
Damals hatte ich die Möglichkeit, die Petition persönlich im Bundesgesundheitsministerium in Berlin zu überreichen. Ich war Anfang 20 und habe dabei wichtige Einblicke in politische Prozesse gewonnen. Es wurde mir unter anderem in Aussicht gestellt, dass Palmöl als Zusatz in Biokraftstoffen bis 2030 verboten werden soll.
Heute zeigt sich jedoch, dass zwar politische Schritte eingeleitet wurden, Palmöl weiterhin in Biokraftstoffen verwendet wird und der vollständige Ausstieg noch nicht sicher ist. Auch andere pflanzliche Öle aus Nahrungsmittelpflanzen werden weiterhin in großem Umfang genutzt.
Mein Eindruck damals und heute ist daher: Es passiert zwar etwas, aber nicht konsequent genug. Genau deshalb starte ich jetzt mit mehr Erfahrung, mehr Wissen und einem klaren Ziel einen zweiten Anlauf.
Ziel dieser Petition ist es sicherzustellen, dass Palmöl bis spätestens 2030 tatsächlich vollständig aus Biokraftstoffen in Deutschland verschwindet und nicht weiter eingesetzt wird. Gleichzeitig sollen auch andere Speiseöle aus Nahrungsmittelpflanzen deutlich eingeschränkt werden. Erlaubt bleiben soll ausschließlich die Nutzung von echten Reststoffen und überschüssigen Ölen wie Altöl, solange keine zusätzlichen Anbauflächen dafür genutzt werden.

Das Problem
Biokraftstoffe werden oft als günstige klimafreundliche Alternative dargestellt. Doch bei genauer Betrachtung zeigen sich erhebliche Probleme.
Für Biodiesel werden Pflanzen wie Raps, Soja, Sonnenblumen und vor allem Ölpalmen verwendet. Für Biobenzin wie E10 kommen Mais, Weizen, Zuckerrohr und Zuckerrüben zum Einsatz. Der Anteil pflanzlicher Bestandteile im Kraftstoff liegt meist bei 6 bis 10 Prozent.
Doch schützt das wirklich das Klima
Viele wissenschaftliche Studien kommen zu einem anderen Ergebnis.
Der zusätzliche Anbau dieser Pflanzen ist energieintensiv durch Maschinen, Transport und Verarbeitung.
Der Einsatz von Düngemitteln setzt Lachgas frei, ein Treibhausgas, das rund 300 mal klimaschädlicher ist als CO2.
Besonders problematisch ist Palmöl, dessen Produktion häufig zur Zerstörung von Regenwäldern führt.
Die Folgen
Zerstörung von Regenwäldern
Riesige Palmölplantagen verdrängen natürliche Ökosysteme insbesondere in Südostasien. Lebensräume bedrohter Tierarten wie Orang Utans gehen verloren.
Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion
Pflanzen, die für Treibstoff genutzt werden, könnten stattdessen Menschen ernähren.
Extremer Ressourcenverbrauch
Für die Herstellung von nur 1 Liter Biodiesel werden bis zu 3500 Liter Wasser benötigt.
Scheinlösung statt echter Klimaschutz
Biokraftstoffe lösen das Klimaproblem nicht, sie verlagern es.
Unsere Forderungen
Sofortiger und verbindlicher Ausstieg aus Palmöl in Biokraftstoffen in Deutschland und Sicherstellung, dass dieses Ziel bis 2030 tatsächlich umgesetzt wird
Deutliche Einschränkung des Einsatzes anderer Speiseöle aus Nahrungsmittelpflanzen für Energiegewinnung bis 2030
Kein zusätzlicher Anbau von Nahrungsmittelpflanzen für Kraftstoff. Erlaubt sein soll nur die Nutzung von echten Reststoffen und überschüssigen Ölen wie Altöl, solange keine neuen Anbauflächen entstehen
Konsequente Förderung nachhaltiger Alternativen wie echte erneuerbare Energien und Elektromobilität
Transparente politische Maßnahmen statt leerer Versprechen
Kein wirtschaftlicher oder steuerlicher Vorteil für konventionellen Biosprit aus Nahrungsmittelpflanzen
Was du tun kannst
Öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder Fahrrad fahren
Kein E10 oder Biodiesel tanken
Bewusst einkaufen und Produkte mit Palmöl meiden
Andere Menschen über die Problematik informieren
Diese Petition unterschreiben und teilen
Warum deine Stimme zählt
Wir haben bereits gezeigt, dass Veränderung möglich ist, 109.000 Menschen haben das bewiesen. Heute wissen wir aber auch, dass politische Ziele nur dann Wirkung entfalten, wenn sie konsequent umgesetzt und kontrolliert werden.
Genau deshalb braucht es jetzt einen neuen Druck von der Gesellschaft, damit das Ziel eines echten Ausstiegs aus Palmöl und Nahrungsmittelpflanzen im Tank nicht nur ein Versprechen bleibt.
Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Klimaschutz nicht auf Kosten von Regenwäldern und Lebensmitteln geht.
🇬🇧 English version
No Palm Oil and No Food in Fuel for Real Climate Protection
Why I am starting this petition
In 2019, I already launched a petition against the use of palm oil in biofuels, with over 109,000 signatures, many supporters and valuable financial contributions. I am still deeply grateful for that support.
At the time, I had the opportunity to personally deliver the petition to the Federal Ministry of Health in Berlin. I was in my early 20s and gained important insights into political processes. Among other things, I was told that palm oil in biofuels should be banned by 2030.
Today, however, it is clear that although political steps have been taken, palm oil is still being used in biofuels and a full phase out is not yet guaranteed. Other vegetable oils from food crops are also still widely used.
My impression then and now is that progress is happening, but not consistently enough. That is why I am starting a second attempt with more experience, more knowledge and a clear goal.
The aim of this petition is to ensure that palm oil is fully removed from biofuels in Germany by 2030 and that this target is actually enforced. At the same time, the use of other vegetable oils from food crops should be significantly restricted. Only true waste materials and surplus oils such as used cooking oil should be allowed, as long as no additional cultivation is required.
The problem
Biofuels are often presented as a cheap climate friendly alternative. However, a closer look reveals serious issues.
Biodiesel is produced from crops such as rapeseed, soy, sunflower and especially oil palm. Bioethanol such as E10 is made from corn, wheat, sugar cane and sugar beet. The share of plant based fuel in petrol is usually around 6 to 10 percent.
But does this really protect the climate
Many scientific studies suggest otherwise.
Growing these crops is energy intensive due to machinery, transport and processing.
The use of fertilizers releases nitrous oxide, a greenhouse gas that is about 300 times more harmful than CO2.
Palm oil is especially problematic as its production often leads to rainforest destruction.
The consequences
Destruction of rainforests
Large scale palm oil plantations replace natural ecosystems especially in Southeast Asia. This destroys habitats of endangered species such as orangutans.
Competition with food production
Crops used for fuel could instead be used to feed people.
Extreme resource consumption
Up to 3500 liters of water are needed to produce just 1 liter of biodiesel.
A false solution
Biofuels do not solve the climate crisis, they shift the problem elsewhere.
Our demands
A legally binding phase out of palm oil in biofuels in Germany with guaranteed implementation by 2030
Significant reduction of other vegetable oils from food crops for energy production
No additional cultivation of food crops for fuel. Only true waste materials and surplus oils such as used cooking oil should be allowed
Strong support for truly sustainable alternatives such as renewable energy and electric mobility
Transparent political action instead of empty promises
No financial or tax advantage for conventional biofuels from food crops
What you can do
Use public transport, ride a bicycle or use electric mobility
Avoid E10 and biodiesel
Make conscious purchasing decisions and avoid products containing palm oil
Raise awareness about this issue
Sign and share this petition
Why your voice matters
We have already shown that change is possible, 109,000 people proved that. But real impact only happens when political goals are fully implemented and enforced.
That is why public pressure is needed again to ensure that the phase out of palm oil and food based biofuels becomes reality and not just a promise.
Together we can ensure that climate protection does not come at the cost of rainforests and food security.

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Petition am 19. April 2026 erstellt