Kein neuer Flächennutzungsplan für Ottersberg Bahnhof!

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Bürgerinnen und Bürger von Ottersberg sind wir stark von den neuen Flächennutzungsplänen (OT Bahnhof O18 und O19) betroffen. Mit dieser Petition setzen wir uns entschieden gegen den geplanten Flächennutzungsplan ein, da dieser gravierende negative Auswirkungen auf unsere Natur, Umwelt und Lebensqualität haben würde. Wir appellieren an die Verantwortlichen, diesen Plan zu verwerfen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie den Schutz unserer natürlichen Ressourcen in den Mittelpunkt zu stellen.

1. Naturschutz und Verlust wertvoller Lebensräume und Ackerflächen
Der neue Flächennutzungsplan bedroht wertvolle Naturflächen, die als Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten von großer Bedeutung sind. Eine weitere Zerstörung dieser Lebensräume führt nicht nur zu einem Verlust an Biodiversität, sondern verstärkt auch die Auswirkungen des Klimawandels. Es ist unerlässlich, dass diese Flächen erhalten bleiben, um die natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern.

2. Belastung durch mehr Verkehr – Emissionen, Lärm und schlechte Infrastruktur
Mit der geplanten Erweiterung der Gewerbe-, Siedlungs- und Verkehrsflächen ist ein massiver Anstieg des Verkehrsaufkommens zu erwarten. Dies führt zu einer erheblichen Zunahme von Emissionen, die die Luftqualität verschlechtern und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährden. Gleichzeitig wird der Lärmpegel steigen, was zu einer weiteren Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Eine besondere Problematik stellt die derzeitige Hauptstraße (Verdener Straße) dar, welche bereits jetzt stark belastet und darüber hinaus einem schlechten Zustand ist. Zusätzliche Verkehrsströme werden hier nicht aufzunehmen sein. Die unzureichende Infrastruktur führt zu häufigen Staus und gefährdet die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Eine Erweiterung des Verkehrsaufkommens, ohne eine umfassende Verbesserung der bestehenden Infrastruktur, ist nicht tragbar und wird zu einer weiteren Verschlechterung der Lebensqualität führen.

3. Schlechtere Lebensqualität
Mehr Verkehr, mehr Lärm und eine zunehmende Versiegelung von Flächen haben einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Unsere Umgebung ist von grundlegender Bedeutung für unser Wohlbefinden. Der Verlust an Grünflächen, die Luftverschmutzung und der Lärm beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und das allgemeine Lebensgefühl in unserer Gemeinde.

4. Wasserwirtschaftliche Bedenken
Die geplante Erweiterung von Siedlungs- und Verkehrsflächen birgt auch erhebliche Risiken für das lokale Wassermanagement. Durch die Versiegelung von Böden wird die natürliche Versickerung von Regenwasser verhindert, was zu einer höheren Überflutungsgefahr bei starken Niederschlägen führen kann. Dies belastet die örtliche Infrastruktur, fördert Erosion und kann sogar die Trinkwasserversorgung gefährden. Eine nachhaltige Wasserwirtschaft ist in einem wachsenden Gebiet von entscheidender Bedeutung und die vorgesehenen Veränderungen gehen zu Lasten eines bereits maroden Systems.

5. Mangelnde Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger
Ein weiterer schwerwiegender Punkt ist die unzureichende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Planung. Viele von uns fühlen sich in diesem Prozess nicht gehört und sind enttäuscht darüber, dass ihre Sorgen und Ideen nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Eine transparente und faire Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an solchen entscheidenden Planungen ist unerlässlich, um das Vertrauen in die politische und kommunale Gestaltung zu wahren.

Die aufgeführten Punkte sind exemplarisch und nicht abschließend.

Forderung
Wir fordern daher die Verantwortlichen auf, den Flächennutzungsplan zu stoppen und einen neuen Plan zu entwickeln, der den Schutz der Natur, eine nachhaltige Wasserwirtschaft und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. Wir möchten, dass die Bürgerbeteiligung verbessert und die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit umfassend berücksichtigt werden.

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D. LudwigPetitionsstarter*in

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Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Bürgerinnen und Bürger von Ottersberg sind wir stark von den neuen Flächennutzungsplänen (OT Bahnhof O18 und O19) betroffen. Mit dieser Petition setzen wir uns entschieden gegen den geplanten Flächennutzungsplan ein, da dieser gravierende negative Auswirkungen auf unsere Natur, Umwelt und Lebensqualität haben würde. Wir appellieren an die Verantwortlichen, diesen Plan zu verwerfen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie den Schutz unserer natürlichen Ressourcen in den Mittelpunkt zu stellen.

1. Naturschutz und Verlust wertvoller Lebensräume und Ackerflächen
Der neue Flächennutzungsplan bedroht wertvolle Naturflächen, die als Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten von großer Bedeutung sind. Eine weitere Zerstörung dieser Lebensräume führt nicht nur zu einem Verlust an Biodiversität, sondern verstärkt auch die Auswirkungen des Klimawandels. Es ist unerlässlich, dass diese Flächen erhalten bleiben, um die natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern.

2. Belastung durch mehr Verkehr – Emissionen, Lärm und schlechte Infrastruktur
Mit der geplanten Erweiterung der Gewerbe-, Siedlungs- und Verkehrsflächen ist ein massiver Anstieg des Verkehrsaufkommens zu erwarten. Dies führt zu einer erheblichen Zunahme von Emissionen, die die Luftqualität verschlechtern und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährden. Gleichzeitig wird der Lärmpegel steigen, was zu einer weiteren Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Eine besondere Problematik stellt die derzeitige Hauptstraße (Verdener Straße) dar, welche bereits jetzt stark belastet und darüber hinaus einem schlechten Zustand ist. Zusätzliche Verkehrsströme werden hier nicht aufzunehmen sein. Die unzureichende Infrastruktur führt zu häufigen Staus und gefährdet die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Eine Erweiterung des Verkehrsaufkommens, ohne eine umfassende Verbesserung der bestehenden Infrastruktur, ist nicht tragbar und wird zu einer weiteren Verschlechterung der Lebensqualität führen.

3. Schlechtere Lebensqualität
Mehr Verkehr, mehr Lärm und eine zunehmende Versiegelung von Flächen haben einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Unsere Umgebung ist von grundlegender Bedeutung für unser Wohlbefinden. Der Verlust an Grünflächen, die Luftverschmutzung und der Lärm beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und das allgemeine Lebensgefühl in unserer Gemeinde.

4. Wasserwirtschaftliche Bedenken
Die geplante Erweiterung von Siedlungs- und Verkehrsflächen birgt auch erhebliche Risiken für das lokale Wassermanagement. Durch die Versiegelung von Böden wird die natürliche Versickerung von Regenwasser verhindert, was zu einer höheren Überflutungsgefahr bei starken Niederschlägen führen kann. Dies belastet die örtliche Infrastruktur, fördert Erosion und kann sogar die Trinkwasserversorgung gefährden. Eine nachhaltige Wasserwirtschaft ist in einem wachsenden Gebiet von entscheidender Bedeutung und die vorgesehenen Veränderungen gehen zu Lasten eines bereits maroden Systems.

5. Mangelnde Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger
Ein weiterer schwerwiegender Punkt ist die unzureichende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Planung. Viele von uns fühlen sich in diesem Prozess nicht gehört und sind enttäuscht darüber, dass ihre Sorgen und Ideen nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Eine transparente und faire Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an solchen entscheidenden Planungen ist unerlässlich, um das Vertrauen in die politische und kommunale Gestaltung zu wahren.

Die aufgeführten Punkte sind exemplarisch und nicht abschließend.

Forderung
Wir fordern daher die Verantwortlichen auf, den Flächennutzungsplan zu stoppen und einen neuen Plan zu entwickeln, der den Schutz der Natur, eine nachhaltige Wasserwirtschaft und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. Wir möchten, dass die Bürgerbeteiligung verbessert und die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit umfassend berücksichtigt werden.

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D. LudwigPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Rat des Flecken Ottersberg
Rat des Flecken Ottersberg

Neuigkeiten zur Petition

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Petition am 23. Dezember 2024 erstellt