Neue Manöver für die Umwandlung der Wilhelmshöher zur Einbahnstraße

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es gilt, wieder und weiterhin wachsam zu sein. Auch wenn die GRÜNEN im Frankfurter Osten vor den Kommunalwahlen im März 2026 plötzlich von einer Einbahnstraßenlösung für die Wilhelmshöher Straße im Ortsteil Seckbach mit Verlagerung der Verkehre auf Nebenstraßen nichts mehr wissen wollten, ziehen sie jetzt schon wieder neue Strippen in genau diese Richtung.
Für die kommende Sitzung des Ortsbeirats 11 im August wurde ein Antrag vorbereitet, um die städtischen Behörden aufzufordern, eine gangbare Lösung für die dringend benötigte Sanierung der Wilhelmshöher zu präsentieren. Allerdings sollte mit diesem Antrag die Forderung des Ortsbeirats verknüpft werden, nur eine Lösung mit Fördermitteln des Landes Hessen in Erwägung zu ziehen. Natürlich im vollen Bewusstsein (aber nicht nochmals explizit erläutert), dass Fördermittel des Landes an Mindestbreiten der Gehwege gekoppelt wurden, womit wir dann wieder bei der Einbahnstraßenlösung für die Wilhelmshöher wären.
Es bleibt zu hoffen und ist zu erwarten, dass dieser Antrag dank neuer Mehrheitsverhältnisse abgelehnt und von den städtischen Verkehrsplanern stattdessen eine ergebnisoffene Lösungsdiskussion über die Zukunft der Wilhelmshöher eingefordert wird, in die auch die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Das nennt man Demokratie - ein Prinzip, das die Frankfurter GRÜNEN immer wieder gerne zu vergessen scheinen, wenn es ihnen darum geht, eigene Wunschvorstellungen durchzudrücken.
Wenn Sie Mitglieder im Ortsbeirat 11 kennen, sprechen Sie diese an und erinnern Sie sie daran, dass es in Seckbach eine breite Mehrheit gegen eine Einbahnstraßenlösung für die Wilhelmshöher gibt. Das hat zumindest meine Petition ergeben. Mir als Bürger ist es übrigens ziemlich egal, ob meine Steuergelder von der Stadt Frankfurt oder vom Land Hessen für die Sanierung der Wilhelmshöher ausgegeben werden.
Beste Grüße, Thomas Deichmann
Lesetipps:
Grüne Front im Frankfurter Osten
„Die Wilhelmshöher wird bis auf Weiteres nicht zur Einbahnstraße.“