Kein Kind darf um Förderung kämpfen – Für eine LRS-Förderung direkt an Schulen!


Kein Kind darf um Förderung kämpfen – Für eine LRS-Förderung direkt an Schulen!
Das Problem
💬 Warum diese Petition wichtig ist
In Deutschland müssen Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, oft monatelang warten, bevor sie Hilfe bekommen.
Eltern kämpfen sich durch Anträge, Gutachten, Widersprüche und Ablehnungen – während die Kinder immer stiller werden, an Selbstvertrauen verlieren und den Glauben an sich selbst verlieren.
Und ich frage mich:
Warum muss ein Kind erst leiden, bevor es Hilfe bekommt?
Warum muss eine Mutter kämpfen, statt unterstützt zu werden?
Es kann nicht sein, dass unser Bildungssystem Kinder erst „krank genug“ sehen muss, um Förderung zu rechtfertigen.
Es darf nicht sein, dass man ein Jahr lang zwischen Anträgen, Gutachten und Ablehnungen zermürbt wird, während ein Kind im Unterricht verzweifelt versucht, mitzuhalten.
Wir reden in Deutschland über Fachkräftemangel, über Integration, über Chancengleichheit –
aber wir übersehen dabei die Kinder, die schon hier sind.
Die, die wollen, aber nicht können, weil das System sie im Stich lässt.
📚 Was heute schiefläuft
Wenn eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) vermutet wird, beginnt für viele Familien ein Marathon:
1. Monatelange Wartezeiten auf einen Termin zur Diagnostik bei einem Psychologen.
2. Danach folgt der Antrag beim Jugendamt auf Förderung nach § 35a SGB VIII – der nur bewilligt wird, wenn eine „seelische Belastung mit gesellschaftlicher Teilhabeeinschränkung“ nachgewiesen werden kann.
3. Viele Anträge werden abgelehnt, weil das Kind „noch nicht belastet genug“ sei.
4. Eltern müssen Widersprüche schreiben, Gutachten beibringen, und trotzdem bleibt das Kind ohne Hilfe.
5. Selbst wenn die Förderung bewilligt wird, folgt die nächste Hürde: keine freien Plätze in den Fördereinrichtungen.
Eltern, die das finanziell stemmen können, zahlen aus eigener Tasche – rund 100 Euro pro Sitzung, oft über viele Monate.
Für sozial schwächere Familien, Alleinerziehende oder Haushalte, die ohnehin am Limit leben, ist das unmöglich.
Und genau dort, wo die Förderung am dringendsten gebraucht würde – in bildungsfernen Familien oder Familien mit vielschichtigen Problemlagen, wo Eltern überfordert, erschöpft oder ohne Ressourcen sind, kommt die Hilfe so gut wie nie an.
Das bedeutet: Die Kinder, die ohnehin die geringsten Chancen haben, erhalten auch die geringste Unterstützung.
So zementieren wir soziale Unterschiede – und das in einem Land, das Chancengleichheit im Grundgesetz trägt.
Das ist keine Bildungsgerechtigkeit.
Das ist ein strukturelles Versagen.
🌍 Wie es besser geht
Ein Blick in Länder wie Finnland, Dänemark, Schweden oder Norwegen zeigt:
Dort wird eine LRS-Förderung direkt an den Schulen angeboten – kostenlos, selbstverständlich und integrativ.
Wird eine LRS in der Schule festgestellt, bekommt das Kind automatisch die passende Unterstützung.
Kein Antrag. Kein Widerspruch. Kein Warten.
Dort ist Förderung Teil des Schulsystems, nicht des Sozialhilfesystems.
Das Kind steht im Mittelpunkt – nicht die Bürokratie.
✊ Unsere Forderungen
Wir fordern die Bundesregierung, die Kultusministerkonferenz und die Landesregierungen auf, endlich eine gerechte Lösung für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche zu schaffen:
1. Verpflichtende LRS-Testungen an allen Grundschulen, spätestens ab Klasse 2.
2. LRS-Förderung als schulische Aufgabe – nicht als Jugendamtsleistung.
3. Kostenfreie Förderung für alle Kinder, unabhängig vom Einkommen oder Elternhaus.
4. Schnelle Verfügbarkeit: keine Wartezeiten, keine Antrags-Odysseen.
5. Bundesweit einheitliche Standards für Diagnostik und Förderung.
6. Fortbildungspflicht für Lehrkräfte, damit sie LRS frühzeitig erkennen und kompetent begleiten können.
7. Sozial gerechte Bildungsstrukturen, die besonders Kinder aus sozial schwachen, bildungsfernen Familien sowie Familien mit vielschichtigen Problemen gezielt unterstützen.
❤️ Wofür wir stehen
Wir wollen ein Bildungssystem, das nicht selektiert, sondern stärkt.
Ein System, das Potenziale erkennt statt Defizite sucht.
Ein Land, das in Kinder investiert, statt sie aufzugeben.
Denn jedes Kind verdient die Chance, zu lernen, zu wachsen und stolz auf sich zu sein.
Kein Kind sollte um Hilfe kämpfen müssen, um lernen zu dürfen.
📣 Unterschreibe jetzt!
Für Chancengleichheit.
Für Bildungsgerechtigkeit.
Für unsere Kinder.
#LRS #Bildungsgerechtigkeit #Chancengleichheit #KinderSindZukunft #FördernStattPrüfen #DeutschlandWachAuf #PetitionFürUnsereKinder
„Ich starte diese Petition, weil ich als Mutter und Sozialarbeiterin jeden Tag sehe, wie ungerecht unser System mit den Schwächsten umgeht. Es ist Zeit, das zu ändern.“

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Das Problem
💬 Warum diese Petition wichtig ist
In Deutschland müssen Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, oft monatelang warten, bevor sie Hilfe bekommen.
Eltern kämpfen sich durch Anträge, Gutachten, Widersprüche und Ablehnungen – während die Kinder immer stiller werden, an Selbstvertrauen verlieren und den Glauben an sich selbst verlieren.
Und ich frage mich:
Warum muss ein Kind erst leiden, bevor es Hilfe bekommt?
Warum muss eine Mutter kämpfen, statt unterstützt zu werden?
Es kann nicht sein, dass unser Bildungssystem Kinder erst „krank genug“ sehen muss, um Förderung zu rechtfertigen.
Es darf nicht sein, dass man ein Jahr lang zwischen Anträgen, Gutachten und Ablehnungen zermürbt wird, während ein Kind im Unterricht verzweifelt versucht, mitzuhalten.
Wir reden in Deutschland über Fachkräftemangel, über Integration, über Chancengleichheit –
aber wir übersehen dabei die Kinder, die schon hier sind.
Die, die wollen, aber nicht können, weil das System sie im Stich lässt.
📚 Was heute schiefläuft
Wenn eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) vermutet wird, beginnt für viele Familien ein Marathon:
1. Monatelange Wartezeiten auf einen Termin zur Diagnostik bei einem Psychologen.
2. Danach folgt der Antrag beim Jugendamt auf Förderung nach § 35a SGB VIII – der nur bewilligt wird, wenn eine „seelische Belastung mit gesellschaftlicher Teilhabeeinschränkung“ nachgewiesen werden kann.
3. Viele Anträge werden abgelehnt, weil das Kind „noch nicht belastet genug“ sei.
4. Eltern müssen Widersprüche schreiben, Gutachten beibringen, und trotzdem bleibt das Kind ohne Hilfe.
5. Selbst wenn die Förderung bewilligt wird, folgt die nächste Hürde: keine freien Plätze in den Fördereinrichtungen.
Eltern, die das finanziell stemmen können, zahlen aus eigener Tasche – rund 100 Euro pro Sitzung, oft über viele Monate.
Für sozial schwächere Familien, Alleinerziehende oder Haushalte, die ohnehin am Limit leben, ist das unmöglich.
Und genau dort, wo die Förderung am dringendsten gebraucht würde – in bildungsfernen Familien oder Familien mit vielschichtigen Problemlagen, wo Eltern überfordert, erschöpft oder ohne Ressourcen sind, kommt die Hilfe so gut wie nie an.
Das bedeutet: Die Kinder, die ohnehin die geringsten Chancen haben, erhalten auch die geringste Unterstützung.
So zementieren wir soziale Unterschiede – und das in einem Land, das Chancengleichheit im Grundgesetz trägt.
Das ist keine Bildungsgerechtigkeit.
Das ist ein strukturelles Versagen.
🌍 Wie es besser geht
Ein Blick in Länder wie Finnland, Dänemark, Schweden oder Norwegen zeigt:
Dort wird eine LRS-Förderung direkt an den Schulen angeboten – kostenlos, selbstverständlich und integrativ.
Wird eine LRS in der Schule festgestellt, bekommt das Kind automatisch die passende Unterstützung.
Kein Antrag. Kein Widerspruch. Kein Warten.
Dort ist Förderung Teil des Schulsystems, nicht des Sozialhilfesystems.
Das Kind steht im Mittelpunkt – nicht die Bürokratie.
✊ Unsere Forderungen
Wir fordern die Bundesregierung, die Kultusministerkonferenz und die Landesregierungen auf, endlich eine gerechte Lösung für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche zu schaffen:
1. Verpflichtende LRS-Testungen an allen Grundschulen, spätestens ab Klasse 2.
2. LRS-Förderung als schulische Aufgabe – nicht als Jugendamtsleistung.
3. Kostenfreie Förderung für alle Kinder, unabhängig vom Einkommen oder Elternhaus.
4. Schnelle Verfügbarkeit: keine Wartezeiten, keine Antrags-Odysseen.
5. Bundesweit einheitliche Standards für Diagnostik und Förderung.
6. Fortbildungspflicht für Lehrkräfte, damit sie LRS frühzeitig erkennen und kompetent begleiten können.
7. Sozial gerechte Bildungsstrukturen, die besonders Kinder aus sozial schwachen, bildungsfernen Familien sowie Familien mit vielschichtigen Problemen gezielt unterstützen.
❤️ Wofür wir stehen
Wir wollen ein Bildungssystem, das nicht selektiert, sondern stärkt.
Ein System, das Potenziale erkennt statt Defizite sucht.
Ein Land, das in Kinder investiert, statt sie aufzugeben.
Denn jedes Kind verdient die Chance, zu lernen, zu wachsen und stolz auf sich zu sein.
Kein Kind sollte um Hilfe kämpfen müssen, um lernen zu dürfen.
📣 Unterschreibe jetzt!
Für Chancengleichheit.
Für Bildungsgerechtigkeit.
Für unsere Kinder.
#LRS #Bildungsgerechtigkeit #Chancengleichheit #KinderSindZukunft #FördernStattPrüfen #DeutschlandWachAuf #PetitionFürUnsereKinder
„Ich starte diese Petition, weil ich als Mutter und Sozialarbeiterin jeden Tag sehe, wie ungerecht unser System mit den Schwächsten umgeht. Es ist Zeit, das zu ändern.“

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Die Entscheidungsträger*innen

Petition am 1. November 2025 erstellt