Kein Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preis für Sophie von der Tann!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kerstin Specht und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition gegen die Verleihung des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises 2025 an Sophie von der Tann

Adressaten:  
- Stiftung Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preis e.V.  
- Jury des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises  
- Medienpartner und Sponsoren des Preises  
- Rundfunkräte der ARD, BR und HR  

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Einleitung  
Sehr geehrte Damen und Herren,  

mit dieser Petition wenden wir uns gegen die geplante Verleihung des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises 2025 an die ARD‑Korrespondentin Sophie von der Tann. Der Preis soll journalistische Arbeiten auszeichnen, die durch Unabhängigkeit, Distanz und kritische Haltung überzeugen. Nach unserer Auffassung widerspricht die Auszeichnung von Frau von der Tann diesen Kriterien und beschädigt sowohl die Glaubwürdigkeit des Preises als auch die Integrität des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks.  

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Kritikpunkte  

1. Relativierung von Terrorakten  
Frau von der Tann hat die Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 nicht als klaren Terrorakt benannt, sondern sprach von „militanten Palästinensern“. Diese Wortwahl verharmlost die systematische Ermordung von Zivilisten und verschiebt die Wahrnehmung von Tätern und Opfern. Darüber hinaus erklärte sie in einem Hintergrundgespräch, man müsse „bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches“ zurückgehen, um die „Vorgeschichte“ dieser Gewaltakte zu verstehen. Diese historische Einordnung wird von Kritikern als Relativierung und Verharmlosung antisemitischer Gewalt gewertet. Offizielle Stellungnahmen, unter anderem von Israels Botschafter Ron Prosor und dem Antisemitismusbeauftragten Bayerns, Ludwig Spaenle, bestätigen, dass diese Darstellungen eine gefährliche Verharmlosung darstellen. Damit verletzt Frau von der Tann die journalistische Pflicht zur präzisen und eindeutigen Benennung von Terrorakten.  

2. Einseitigkeit und Befangenheit  
Mehrere unabhängige Medienberichte und öffentliche Stellungnahmen weisen darauf hin, dass Frau von der Tann in ihrer Nahost-Berichterstattung eine systematische Einseitigkeit erkennen lässt. Diese zeigt sich in drei zentralen Aspekten:  
- Wiederholte Verwendung von Begriffen wie „militante Palästinenser“ statt „Terroristen“ führt zu einer semantischen Verschiebung, die Täter entlastet und Opferperspektiven ausblendet.  
- Gewaltakte gegen Israel wurden von ihr nicht nur sprachlich abgeschwächt, sondern auch historisch relativiert. So erklärte sie in einem Hintergrundgespräch Ende Oktober 2025 im ARD‑Studio Tel Aviv, die Hamas‑Massaker vom 7. Oktober 2023 seien Teil einer „Vorgeschichte“ bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches. Diese Aussage wurde von Teilnehmern und Kritikern als Verharmlosung und Relativierung der Terrorakte verstanden.  
  - Ludwig Spaenle wertete diese Aussage als Verharmlosung antisemitischer Gewalt.  
  - Israels Botschafter Ron Prosor sprach von einer „inakzeptablen“ Wortwahl und einer Relativierung der Hamas‑Massaker.  
  - Mehrere Medien wie Welt, Jüdische Allgemeine und Pro Medienmagazin griffen die Vorwürfe auf und kritisierten die Einseitigkeit ihrer Berichterstattung.  
- Kritiker betonen, dass durch diese historische Kontextualisierung die unmittelbare Verantwortung der Täter relativiert, die Brutalität der Massaker sprachlich abgeschwächt und die Opferperspektive entwertet wird.  

Diese Faktoren widersprechen den Grundsätzen des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises, der ausdrücklich Distanz, Unabhängigkeit und kritische Haltung als Maßstab setzt.  

3. Diplomatische und staatliche Einwände sowie prominente Kritik  
Besonders deutlich äußerte sich Israels Botschafter Ron Prosor. Er kritisierte nicht nur die Wortwahl von Frau von der Tann als „inakzeptabel“, sondern sprach von einer gezielten Relativierung antisemitischer Gewalt. Prosor warnte, dass die Darstellung der Hamas‑Massaker als „Vorgeschichte“ bis ins Osmanische Reich die Täter entlaste und die Opferperspektive verschiebe. In öffentlichen Stellungnahmen bezeichnete er diese Form der Berichterstattung als „gefährlich“ und als Beispiel für eine mediale Praxis, die antisemitische Gewalt verharmlost. Prosor betonte, dass die Dämonisierung Israels und die gleichzeitige Relativierung von Terrorakten „der bequemste Weg zu einem Medienpreis“ geworden sei.  

Der Antisemitismusbeauftragte Bayerns, Ludwig Spaenle, warnte ebenfalls vor einer Verharmlosung und sprach von einer gefährlichen Normalisierung antisemitischer Gewalt. Darüber hinaus haben renommierte Medien wie die Welt und das Pro Medienmagazin ihre Berichterstattung als einseitig und befangen kritisiert. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete über die öffentliche Diskussion und die deutlichen Reaktionen auf ihre Nahost-Beiträge.  

4. Gefahr der Normalisierung von Terror  
Die Darstellung der Hamas als „militante Gruppe“ und die historische Einordnung der Massaker als „Vorgeschichte“ bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches tragen dazu bei, Terrorakte sprachlich zu entschärfen und in einen erklärenden Rahmen zu stellen. Kritiker betonen, dass diese Formulierungen eine Normalisierung von Terrorakten bewirken, indem sie Täter entlasten und die Brutalität der Gewalt relativieren. Sprache, die Terror erklärt statt klar benennt, wird als gefährlich eingestuft, da sie das öffentliche Bewusstsein verzerrt und die Opferperspektive unsichtbar macht. Dies widerspricht dem Auftrag des Journalismus, zur Aufklärung beizutragen und Gewalt eindeutig zu benennen.  

5. Institutionelle Verantwortung  
Die Preisvergabe hat eine über den Einzelfall hinausgehende Signalwirkung. Wird eine Berichterstattung ausgezeichnet, die von Diplomaten, Antisemitismusbeauftragten und führenden Medien als einseitig und verharmlosend kritisiert wird, entsteht der Eindruck, dass diese journalistischen Defizite institutionell gebilligt werden. Damit wird nicht nur der Ruf des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises beschädigt, sondern auch die Glaubwürdigkeit des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks insgesamt untergraben. Ein Preis, der eigentlich für Distanz und Unabhängigkeit steht, verliert seine Autorität, wenn er Arbeiten ehrt, die diese Grundsätze verletzen.  

6. Wirkung auf jüdische Menschen in Deutschland  
Die Berichterstattung von Frau von der Tann hat bei vielen jüdischen Menschen in Deutschland zu Empörung, Verunsicherung und dem Gefühl der Entwertung ihrer Perspektive geführt. Die Relativierung der Hamas‑Massaker durch Begriffe wie „militante Palästinenser“ und die historische Einordnung bis ins Osmanische Reich werden als Versuch gesehen, die Brutalität zu erklären oder zu entschuldigen. Dies verstärkt das Gefühl, dass antisemitische Gewalt nicht ernsthaft benannt wird. Vertreter jüdischer Gemeinden warnen, dass eine solche Berichterstattung das Vertrauen in die Medien schwächt, die Normalisierung von Terrorakten fördert und ein falsches gesellschaftliches Signal setzt.  

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Notwendigkeit einer gesellschaftlichen politischen Debatte  
Die aufgeführten Kritikpunkte machen deutlich, dass es nicht allein um die Preisvergabe geht, sondern um die grundlegende Frage, welche Maßstäbe für journalistische Verantwortung und Präzision gelten sollen. Eine breite gesellschaftliche und politische Debatte ist erforderlich, um sicherzustellen, dass öffentlich‑rechtliche Berichterstattung den Prinzipien von Unabhängigkeit, Distanz und klarer Benennung von Gewalt verpflichtet bleibt. Nur durch eine solche Diskussion kann das Vertrauen in Medien und demokratische Institutionen gestärkt werden. Dabei muss auch klar benannt werden, dass der öffentlich‑rechtliche Rundfunk in der Berichterstattung über Israel vollständig versagt hat und seiner Verantwortung nicht gerecht wurde.  

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Forderungen  

Wir fordern:  
- Die Rücknahme oder Aussetzung der Preisverleihung an Sophie von der Tann.  
- Eine öffentliche Stellungnahme der Jury und Stiftung zur Kritik.  
- Eine Prüfung durch die Rundfunkräte der ARD, BR und HR hinsichtlich der journalistischen Standards.

Erfolg
Diese Petition war mit 4.564 Unterstützer*innen erfolgreich!
Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kerstin Specht und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition gegen die Verleihung des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises 2025 an Sophie von der Tann

Adressaten:  
- Stiftung Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preis e.V.  
- Jury des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises  
- Medienpartner und Sponsoren des Preises  
- Rundfunkräte der ARD, BR und HR  

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Einleitung  
Sehr geehrte Damen und Herren,  

mit dieser Petition wenden wir uns gegen die geplante Verleihung des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises 2025 an die ARD‑Korrespondentin Sophie von der Tann. Der Preis soll journalistische Arbeiten auszeichnen, die durch Unabhängigkeit, Distanz und kritische Haltung überzeugen. Nach unserer Auffassung widerspricht die Auszeichnung von Frau von der Tann diesen Kriterien und beschädigt sowohl die Glaubwürdigkeit des Preises als auch die Integrität des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks.  

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Kritikpunkte  

1. Relativierung von Terrorakten  
Frau von der Tann hat die Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 nicht als klaren Terrorakt benannt, sondern sprach von „militanten Palästinensern“. Diese Wortwahl verharmlost die systematische Ermordung von Zivilisten und verschiebt die Wahrnehmung von Tätern und Opfern. Darüber hinaus erklärte sie in einem Hintergrundgespräch, man müsse „bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches“ zurückgehen, um die „Vorgeschichte“ dieser Gewaltakte zu verstehen. Diese historische Einordnung wird von Kritikern als Relativierung und Verharmlosung antisemitischer Gewalt gewertet. Offizielle Stellungnahmen, unter anderem von Israels Botschafter Ron Prosor und dem Antisemitismusbeauftragten Bayerns, Ludwig Spaenle, bestätigen, dass diese Darstellungen eine gefährliche Verharmlosung darstellen. Damit verletzt Frau von der Tann die journalistische Pflicht zur präzisen und eindeutigen Benennung von Terrorakten.  

2. Einseitigkeit und Befangenheit  
Mehrere unabhängige Medienberichte und öffentliche Stellungnahmen weisen darauf hin, dass Frau von der Tann in ihrer Nahost-Berichterstattung eine systematische Einseitigkeit erkennen lässt. Diese zeigt sich in drei zentralen Aspekten:  
- Wiederholte Verwendung von Begriffen wie „militante Palästinenser“ statt „Terroristen“ führt zu einer semantischen Verschiebung, die Täter entlastet und Opferperspektiven ausblendet.  
- Gewaltakte gegen Israel wurden von ihr nicht nur sprachlich abgeschwächt, sondern auch historisch relativiert. So erklärte sie in einem Hintergrundgespräch Ende Oktober 2025 im ARD‑Studio Tel Aviv, die Hamas‑Massaker vom 7. Oktober 2023 seien Teil einer „Vorgeschichte“ bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches. Diese Aussage wurde von Teilnehmern und Kritikern als Verharmlosung und Relativierung der Terrorakte verstanden.  
  - Ludwig Spaenle wertete diese Aussage als Verharmlosung antisemitischer Gewalt.  
  - Israels Botschafter Ron Prosor sprach von einer „inakzeptablen“ Wortwahl und einer Relativierung der Hamas‑Massaker.  
  - Mehrere Medien wie Welt, Jüdische Allgemeine und Pro Medienmagazin griffen die Vorwürfe auf und kritisierten die Einseitigkeit ihrer Berichterstattung.  
- Kritiker betonen, dass durch diese historische Kontextualisierung die unmittelbare Verantwortung der Täter relativiert, die Brutalität der Massaker sprachlich abgeschwächt und die Opferperspektive entwertet wird.  

Diese Faktoren widersprechen den Grundsätzen des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises, der ausdrücklich Distanz, Unabhängigkeit und kritische Haltung als Maßstab setzt.  

3. Diplomatische und staatliche Einwände sowie prominente Kritik  
Besonders deutlich äußerte sich Israels Botschafter Ron Prosor. Er kritisierte nicht nur die Wortwahl von Frau von der Tann als „inakzeptabel“, sondern sprach von einer gezielten Relativierung antisemitischer Gewalt. Prosor warnte, dass die Darstellung der Hamas‑Massaker als „Vorgeschichte“ bis ins Osmanische Reich die Täter entlaste und die Opferperspektive verschiebe. In öffentlichen Stellungnahmen bezeichnete er diese Form der Berichterstattung als „gefährlich“ und als Beispiel für eine mediale Praxis, die antisemitische Gewalt verharmlost. Prosor betonte, dass die Dämonisierung Israels und die gleichzeitige Relativierung von Terrorakten „der bequemste Weg zu einem Medienpreis“ geworden sei.  

Der Antisemitismusbeauftragte Bayerns, Ludwig Spaenle, warnte ebenfalls vor einer Verharmlosung und sprach von einer gefährlichen Normalisierung antisemitischer Gewalt. Darüber hinaus haben renommierte Medien wie die Welt und das Pro Medienmagazin ihre Berichterstattung als einseitig und befangen kritisiert. Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete über die öffentliche Diskussion und die deutlichen Reaktionen auf ihre Nahost-Beiträge.  

4. Gefahr der Normalisierung von Terror  
Die Darstellung der Hamas als „militante Gruppe“ und die historische Einordnung der Massaker als „Vorgeschichte“ bis zum Zerfall des Osmanischen Reiches tragen dazu bei, Terrorakte sprachlich zu entschärfen und in einen erklärenden Rahmen zu stellen. Kritiker betonen, dass diese Formulierungen eine Normalisierung von Terrorakten bewirken, indem sie Täter entlasten und die Brutalität der Gewalt relativieren. Sprache, die Terror erklärt statt klar benennt, wird als gefährlich eingestuft, da sie das öffentliche Bewusstsein verzerrt und die Opferperspektive unsichtbar macht. Dies widerspricht dem Auftrag des Journalismus, zur Aufklärung beizutragen und Gewalt eindeutig zu benennen.  

5. Institutionelle Verantwortung  
Die Preisvergabe hat eine über den Einzelfall hinausgehende Signalwirkung. Wird eine Berichterstattung ausgezeichnet, die von Diplomaten, Antisemitismusbeauftragten und führenden Medien als einseitig und verharmlosend kritisiert wird, entsteht der Eindruck, dass diese journalistischen Defizite institutionell gebilligt werden. Damit wird nicht nur der Ruf des Hanns‑Joachim‑Friedrichs‑Preises beschädigt, sondern auch die Glaubwürdigkeit des öffentlich‑rechtlichen Rundfunks insgesamt untergraben. Ein Preis, der eigentlich für Distanz und Unabhängigkeit steht, verliert seine Autorität, wenn er Arbeiten ehrt, die diese Grundsätze verletzen.  

6. Wirkung auf jüdische Menschen in Deutschland  
Die Berichterstattung von Frau von der Tann hat bei vielen jüdischen Menschen in Deutschland zu Empörung, Verunsicherung und dem Gefühl der Entwertung ihrer Perspektive geführt. Die Relativierung der Hamas‑Massaker durch Begriffe wie „militante Palästinenser“ und die historische Einordnung bis ins Osmanische Reich werden als Versuch gesehen, die Brutalität zu erklären oder zu entschuldigen. Dies verstärkt das Gefühl, dass antisemitische Gewalt nicht ernsthaft benannt wird. Vertreter jüdischer Gemeinden warnen, dass eine solche Berichterstattung das Vertrauen in die Medien schwächt, die Normalisierung von Terrorakten fördert und ein falsches gesellschaftliches Signal setzt.  

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Notwendigkeit einer gesellschaftlichen politischen Debatte  
Die aufgeführten Kritikpunkte machen deutlich, dass es nicht allein um die Preisvergabe geht, sondern um die grundlegende Frage, welche Maßstäbe für journalistische Verantwortung und Präzision gelten sollen. Eine breite gesellschaftliche und politische Debatte ist erforderlich, um sicherzustellen, dass öffentlich‑rechtliche Berichterstattung den Prinzipien von Unabhängigkeit, Distanz und klarer Benennung von Gewalt verpflichtet bleibt. Nur durch eine solche Diskussion kann das Vertrauen in Medien und demokratische Institutionen gestärkt werden. Dabei muss auch klar benannt werden, dass der öffentlich‑rechtliche Rundfunk in der Berichterstattung über Israel vollständig versagt hat und seiner Verantwortung nicht gerecht wurde.  

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Forderungen  

Wir fordern:  
- Die Rücknahme oder Aussetzung der Preisverleihung an Sophie von der Tann.  
- Eine öffentliche Stellungnahme der Jury und Stiftung zur Kritik.  
- Eine Prüfung durch die Rundfunkräte der ARD, BR und HR hinsichtlich der journalistischen Standards.

Erfolg

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